Zitat:
Zitat von Satan_666
das problem des geschriebenen wortes liegt daran, dass man nichts betonen kann. wenn ich schreibe "... den lehrern" (und hier laufend von der deutschen sprache die rede ist und nicht von physik oder mathematik oder musik), dann kann man wohl auch davon ausgehen, dass ich im speziellen die sprachlehrer meine. dass du das nicht tust, kann man auch als unterstellung interpretieren.
kommunikation ist auch der wille, den jeweils anderen verstehen zu wollen. hier bei dir, toni, (und nicht nur bei dir) habe ich häufig das gefühl, man versucht erst gar nicht, das verstehen zu wollen, was der jeweils andere geschrieben hat. und auch das erschwert die kommunikation zusätzlich zu den oben erwähnten, fehlenden betonungen beim geschriebenen wort.
und ich bleibe dabei: mit den fehlenden großbuchstaben zwischendurch hat das alles sehr wenig zu tun - es wird ganz offensichtlich nur als pseudo-argument herangezogen.
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bei jeder Kommunikation, ob nun gesprochen oder geschrieben, gibt es folgendes Problem:
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Die meisten Missverständnisse entstehen, weil jeder glaubt, alle anderen müssten so denken wie er selbst. (C) Weini
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wenn man meint, dass es offensichtlich sein muss, wie der Satz zu verstehen ist, so ist dem leider nicht so, es gibt immer mehrere Möglichkeiten etwas zu verstehen und ALLE Möglichkeiten werden "genutzt"
(womit ich nebenbei 2 Möglichkeiten zur Hervorhebung bei geschriebenen Worten demonstriere)
ob Kleinschreibung dies nun wesentlich verschlechtert oder nicht, ich weiß es nicht wirklich, eine Verbesserung wird es wohl nicht bringen
Für mich persönlich ist es eine Höflichkeitsform den anderen gegenüber, mit (so weit wie möglich) korrekter Schreibweise (Groß/Klein-, Rechtschreibung, Grammatik) zu kommunizieren
Abweichungen davon gibt es bei mir eigentlich nur in Chats, analog zu Dialekt und "Hochdeutsch" bei gesprochen Wörtern, je nachdem ob ich mit Freunden rede, oder Bekannten/Arbeitskollegen/Chef/Fremden/etc.
Imho wirst jeder mit seinem Chef anders kommunizieren als mit dem besten Freund