Hummel:
Mit den STARs für Frankfurt und München muß ich Dir leider widersprechen. Die werden nämlich fast ausschließlich im Standardverfahren angeflogen. Bei Frankfurt bin ich mir da ganz sicher, da ich schon recht häufig im Cockpit bei der LH (A320) mitgeflogen bin. Allerdingst nicht die "normalen" STARs, sondern die RNAV Transitions, die sich in S-Form zur Landebahn schlängeln. Von Düsseldorf kommend fliegt man in Richtung ETARU Intersection und bekommt dann vom Director stets die Anweisung "Cleared ETARU25 Transition". Diese Transitions haben nämlich den Vorteil, daß man die ankommenden Flieger hervorragend aus mehreren Richtungen einfädeln kann. Wenn nicht so viel los ist, dann bekommt man mittendrin ein Shortcut, der einem den Weg verkürzt.
München war der erste Flughafen, der sich diese Dinger ausgedacht hat, Frankfurt hat es dann irgendwann übernommen. Diese Transitions reduzieren den Workload des Directors erheblich, das er bei viel Verkehr nicht so viele Vektoren verteilen muß, da die Anflugwege erheblich länger werden können.
Vielleicht täusche ich mich ja in der Häufigkeit des Vorkommens dieser Anflugverfahren, aber ich hab es noch nie anders erlebt. Es gibt doch bestimmt ne Menge, die den Frankfurter Flugfung öfter abhören. Weiß jemand mehr?
Alles Gute
Sascha
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