an alle kritiker: natürlich waren meine äußerung etwas einseitig

(allerdings beabsichtigt, weil ja nur dadurch ein gutes pro-/contra-gespräch entsteht

) ...
zum thema und fazit: pendler, die weiter weg wohnen haben oft eine verlässlichere anbindung und kürzere anreise als jene, die näher am ziel wohnen ...
ich gebe hier mal folgende varianten aus meiner erfahrung wider:
a) nur öffi's- 5 min. fußweg zum bahnhof
- 3 min. wartezeit am bahnhof
- 21 min. fahrzeit mit S-bahn (intervall 30 min.)
- 3 min. zeit zum umsteigen
- 9 min. fahrzeit mit regionalzug
- 6 min. umsteigen auf U-bahn
- 10 min. fahrzeit mit U-bahn
- 3 min. fußweg ins büro
Gesamt: 60 min.
(an erholung im zug ist aufgrund der kurzen fahrzeit kaum zu denken; wenn ich zum bahnhof im nachbarort mit dem KFZ fahre entfällt zwar das umsteigen von S-bahn auf regionalzug, aber bevor ich nur 5 km mit dem auto fahre, fahre ich die restlichen 25 km auch gleich) ...
b) nur auto- 1 min. fußweg zum auto
- 30 min. fahrzeit mit auto
- 4 min. parkplatzsuche (durchschnittswert)
- 3 min. fußweg ins büro (durchschnittswert)
Gesamt: 38 min.
c) kombination auto/öffi's (aktuelle praktik)- 1 min. fußweg zum auto
- 20 min. fahrzeit mit auto
- 3 min. parkplatzsuche (durchschnittswert)
- 2 min. fußweg zur U-bahn
- 12 min. fahrzeit mit U-bahn
- 3 min. fußweg ins büro
Gesamt: 41 min.
somit spare ich täglich 2x ca. 20 min. ...
bei verspätungen bzw. stau werden diese optimum-rechnungen natürlich komplett über den haufen geworfen

...