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Satan_666 16.05.2016 19:38

NAS Kaufberatung
 
Irgendwie scheitere ich daran, mich im Dickicht der Möglichkeiten durchzubeißen und mir ein Bild zu machen, was die Funktionalitäten eines NAS betrifft. Deswegen möchte ich Euch bitten, mir dabei behilflich zu sein.

Also: Nachdem ja mein Ansinnen, einen DNLA-Server aus einem kleinen Raspberry Pi zu bauen, letztendlich doch kläglich gescheitert ist, habe ich mir überlegt, mir ein echtes NAS zuzulegen. Aber vorher mal die Gründe, warum das mit dem Raspberry Pi nicht geklappt hat: Der erste Versuch war gar nicht mal so schlecht, bis auf die Tatsache, dass ich miniDLNA (= DLNA-Service) und Samba (FTP-Server) nie zur Zusammenarbeit überreden konnte. Entweder es klappte problemfrei mit miniDLNA, dann konnte ich keine Daten in das Verzeichnis übertragen, auf das miniDLNA zugriff - oder ich konnte auf das Verzeichnis via Samba zugreifen, dann fand miniDLNA die neuen Medien nicht (dafür hätte ich jedes Mal händisch die Dateirechte ändern und manuell das Aufbauen der DNLA-Datenbank anstoßen müssen. Mit dem 'Abrauchen' des Netzteils vom USB-Hub habe ich das Projekt auf andere Beine gestellt - indem ich einfach OpenMediaVault am Raspberry Pi aufgespielt hatte. Damit war es dann problemfrei möglich, über den internen Samba-Dienst Daten von Windows auf den Raspberry Pi zu übertragen und innerhalb von etwa 1 Stunde hat der DLNA-Dienst die Daten auch schon gefunden. An sich also perfekt. Bis ... ja, bis der Rechner irgendwann nicht mehr reagiert hat. Eine kurze Analyse hat gezeigt, dass der Rechner von der SD-Karte nicht mehr booten konnte. Also auf einer anderen Speicherkarte dieses OpenMediaVault aufspielen ... und nach wenigen Tagen genau das selbe Problem in grün.

Offenbar taugen die Raspberry Pi's nicht für einen Dauerbetrieb. Und als Mediaplayer ist mir die Sache dann doch etwas zu umständlich mit dem ständigen Anschließen der Platten und dem damit einhergehenden Kabelsalat im Wohnzimmer.

Was ich also brauche, ist eine Lösung zum Streamen von Bildern, Musik und Videos über das Netz. Ein NAS mit einer DNLA- und FTP-Funktion genügt. Weiters sollte das Gerät möglichst wenig Strom verbrauchen und bei Nichtverwendung in einen "Schlaf-Modus" verfallen. Und sobald ein Gerät darauf zugreifen möchte, sollte es von selbst wieder hochfahren. Das NAS wird nie als Netzwerk-Festplatte für die Desktop-Rechner verwendet werden, es braucht auch keine besonderen Raid-Funktionalitäten bieten, da ich meine Daten anderweitig sichere. Geschwindigkeit ist auch sekundär, da ich sowieso nur ein 100 MBit LAN habe und das (aus Erfahrung - siehe oben) absolut ausreichend ist; jedenfalls gab es zu den Zeiten, wo ich den Raspberry Pi genutzt habe, nie irgendwelche Probleme, die darauf hindeuteten, dass die Daten zu wenig schnell angeliefert würden.

Wie gesagt: Wichtig sind die beiden Funktionen DLNA und FTP und dass das Gerät 'abschaltet' (oder in einen Sleep-Modus geht), wenn es nach einiger Zeit nicht angesprochen wird.

Vorschläge?

LZ 17.05.2016 20:10

schaue Dir mal eine gebrauchte Zyxel NSA 310 an nicht das "s" Modell-das hat weniger Speicher! Die Dinger sollten in Gebrauchtbörsen um € 30,- wohlfeilsein.

Satan_666 17.05.2016 22:09

Danke, @ LZ, für Deinen Vorschlag; die Geräte von Zyxel sind mir eh aufgefallen. Nur Eines: Laut Geizhals.at ist der Unterschied zwischen den Geräten mit und ohne "S" nicht die Größe des Hauptspeichers (scheint bei allen Geräten bei 256 MB zu sein), sondern die der Geschwindigkeit der CPU (1.2 GHz bei den Geräten ohne und 1.0 GHz bei denen mit "S").

LZ 17.05.2016 23:57

Oh sorry, irgendwas durcheinandergebracht;-) einen eSata port hat das 310Model auch noch.

zonediver 19.05.2016 08:44

unRAID - das beste NAS, das es zur Zeit gibt - für Dich aber eher ungeeigent, da sehr komplex und nur was für Leute, die sich mit der Software und ihren Funktionen auch beschäftigen möchten.

https://lime-technology.com/

...und Englisch ist Pflicht bei dem System!

pong 20.05.2016 23:31

Was darfs kosten?

Für die ausreichend wäre ein 200€ Modell Qnap oder Synology
Wenns ein bisschen mehr sein darf und der entsprechende Bastelwill vorhanden ist, wäre ein HP Proliant gen8 die Wahl.

Zitat:

Offenbar taugen die Raspberry Pi's nicht für einen Dauerbetrieb.
Doch, allerdings die SD Karten nicht.

pong

Satan_666 21.05.2016 11:33

Zitat:

Zitat von pong (Beitrag 2506317)
Was darfs kosten?

Ich möchte mal so sagen: So wenig wie möglich und so viel wie nötig. Für mich kommt es ausschließlich darauf an, dass die beiden genannten Funktionen auch tatsächlich mit zufriedenstellender Stabilität ihre Arbeit verrichten - nämlich FTP der Mediendaten auf das NAS und das Streamen zum TV, AV-Receiver etc. Und dass es bei Nichtgebrauch in den Standby-Betrieb geht, um Strom zu sparen.

Zitat:

Zitat von pong (Beitrag 2506317)
Für die ausreichend wäre ein 200€ Modell Qnap oder Synology

==> http://geizhals.at/zyxel-nas326-6tb-...6.html?hloc=at

Wenn ich also ein mit 6 TB bestücktes NAS schon für 264 Euro neu bekomme und keine relevanten Argumente dagegen sprechen, dann wäre ich fast geneigt, mir dieses Teil zu holen. Außer, ihr ratet mir von dem Teil ab ...

Zitat:

Zitat von pong (Beitrag 2506317)
Doch, allerdings die SD Karten nicht.

Naja - nachdem der Raspberry Pi ja nicht funktioniert ohne SD-Karte, sehe ich das als 'ein Ding' an, welches eben nicht für den Dauerbetrieb geeignet ist. Hilft mir ja nichts, wenn zwar die Platine kein Problem hat, sondern 'nur' die SD-Karte.

pong 21.05.2016 13:35

Also ich hab sowas

https://geizhals.eu/?cat=WL-672169

ist durch die 16gb Ram und die SSD natürlich vollends über dimensioniert. Eine kleine SSD und die 4gb aus der Standard ausstattung tuns auch. Dafür kodiert er bei Bedarf alles flott um. Was ich mir aber durch die Anschaffung eines Fire TV mit Kodi auch erspare. Denn DLNA ist für mich leider eine Krücke.

Die Platten gibts zeitweise bei MM/Saturn um 99€ je Stück versandkostenfrei.

Wie gesagt, die Ansprüche sind verschieden und mit diesen Billigst NAS will ich mich gar nicht mehr herumschlagen, da allein schon das indizieren für DLNA eine halbe Ewigkeit dauert.

pong

lowrider82 21.05.2016 14:26

Ist ein Standbybetrieb mittlerweile möglich? Festplatten abschalten ist schon klar, aber NAS komplett wäre mir unbekannt. Kenne es nur mit WOL was aber sehr unkomfortabel ist.

Satan_666 21.05.2016 15:38

@ pong

Ich hab mir eh auch schon überlegt, ob ich mir nicht irgendeinen HTPC zulegen soll anstelle eines NAS, bin dann aber aus mehreren Gründen wieder abgekommen davon. In erster Linie deswegen, weil ich das als 'mit Kanonen auf Spatzen schießen' bezeichne, denn dann könnte ich ja gleich meinen Rasperry Pi samt installiertem Kodi mitsamt angeschlossener externer Fesplatte als Mediaplayer verwenden. Ein HTPC hätte - für mich - da absolut keinen Mehrwert, würde aber deutlich mehr Strom verbrauchen und würde mehr Platz verschwenden.

Und wegen dem Indizieren: Ist ja nicht so, dass ich da ständig irgendwelche neuen Medien aufspiele. Und wenn, dann ist das Aufspielen der Dateien komplett losgelöst vom späteren Anschauen/Anhören. Da können Tage bis Monate dazwischen liegen, bis die Daen abgerufen werden. Und bis dahin hat er den Index schon neu gebaut. Da ich die Daten in der Regel abends aufspiele, hat das System dann zumindest die komplette Nacht zur Verfügung, um neu zu indizieren. Wie schon geschrieben: war alles aber sowas von kein Problem, als ich den Raspberry Pi noch mit OpenMediaVault betrieben habe und damit würde es wohl auch kein Problem sein, wenn ich ein NAS verwende.

@ lowrider

Du hast selbstverständlich recht - "Standby" ist mit Sicherheit der falsche Ausdruck. Aber mir fällt bzw fiel kein 'besserer' Ausdruck dafür ein, um mitzuteilen, worum es geht (ich hoffe, Du verzeihst mir, dass ich in diesem Punkt nicht gnügend technik-affin bin). Aber worum es geht, sollte für jeden, der auch nur ein klein wenig nach- bzw mitdenkt, ersichtlich sein: Mir geht es einerseits ums Sparen von Strom und andererseits auch darum, dass die angeschlossenen Platten nicht ständig laufen.

WOL mag für Dich unkomfortabel sein, weil Du (vermutlich) ungeduldig bist und nicht warten möchtest, bis die paar Sekunden vergehen, die eine Festplatte braucht, um hochzufahren. Für mich ist das allerdings sowas von zweitrangig. Im Schnitt benötige ich dieses DLNA vielleicht 1x in der Woche - manchesmal deutlich seltener. In Summe halte ich das alles immer noch für deutlich bequemer als beispielsweise irgendeine Silberscheibe in einen Scheibenplayer zu drücken - und dann zu warten, bis der überhaupt mal erkennt ob es sich um eine BluRay handelt oder doch um eine DVD.

Aber das wird hoffentlich kein Argument sein, um uns zu streiten?
:)

lowrider82 21.05.2016 15:45

Man muß ja nicht auf dem gleichen Level sein. Wenn es dir reicht, daß die Festplatten sich abschalten, dann solltest keine Probleme mit den am Markt erhältlichen Produkten haben. Was halt zu beachten ist: Lüfter für die Festplatten bleiben gerne weiter in Betrieb (Lautstärke) bzw. da ja doch immer potentere Hardware (aus dem PC-Bereich) verbaut wird, muß auch diese weiter gekühlt (Lautstärke) bzw. bespannt werden (Energieverschwendung).
WOL scheint dir eventuell zu wenig zu sagen. Der Start und das Hochfahren eines System störten und stören mich nicht (hab ja auch nicht meinen PC 24/7 am Laufen), Probleme macht der Versand des Magic Packet. Denn ich bezweifle ganz stark, daß dies dein Fernseher oder sonstiges Abspielgerät kann. Das ist halt im Heimgebrauch noch sehr unhandlich (also Netzwerkspeicher).

Satan_666 21.05.2016 19:10

Danke für die Ausführungen, lowrider.

http://www.zyxel.com/products_servic...ductDetailTab4

Auszug daraus:
Zitat:

Power control

- Internal disk hibernation support
- Scheduled power on/off/reboot
- Wake-on-LAN support
- System automatically resume after power outage
- APC USB UPS monitoring and auto shutdown

Thermal management

- Smart fan speed control
- High temperature alert/buzzer
- Auto shutdown while high temperature

Power consumption

- Access mode: 28 watt (full loading: Internal HDD x2, External HDD x3)
- Hard disk spin-down mode: 5.5 watt
Wenn ich das richtig interpretiere, braucht das NAS bei heruntergefahrenen Platten nur noch 5.5W, was etwa doppelt so viel wäre wie mein Raspberry Pi, wenn die Platte in den Spin-Down Mode gegangen ist (ca 500 mA bei 5V). Was mich stutzig macht, ist der angegebene Stromverbrauch mit voller Bestückung (also 2 internen und 3 externen Platten) von insgesamt 28W. Kann das sein?

Und was mich noch irritiert, ist das hier:

Zitat:

OS for utility

- Windows XP onward, Mac OS X 10.5 onward
Von welchen "Utility" ist hier die Rede? Via Linux sollte ich dann aber trotzdem darauf zugreifen können, oder?

lowrider82 21.05.2016 20:22

5,5W klingen erstmal nicht viel. Bei 24/7 wirds aber schon einiges. Immerhin soll ein Standbyverbrauch bei unter einem Watt liegen. Aber ist Ansichtssache. Wenn ich ein NAS brauchen würde, wäre es für mich vermutlich eher nebensächlich.

Es gibt bei manchen Herstellern Konfigurationsutilities. Sollte aber ebenso über eine Weboberfläche erreichbar sein. Ab Werk sollte es via DHCP seine IP bekommen und ebenso am Browser über einen Namen erreichbar sein (oder über Router entsprechende IP ausfindig machen).

Satan_666 21.05.2016 22:09

@ lowrider

Wie oben erwähnt meinte ich keine Standby-Funktion im Sinne der EU-Regelung. Natürlich braucht der Rechner (denn nichts Anderes steckt ja in einem NAS drin) Strom, wenn er in Betrieb ist. Die knappen 6W entsprechen dann 52 kWh, was dann etwa 10 Euro im Jahr ausmacht. Der Raspberry Pi hat die ersten 2 Jahre etwa die selbe Menge an Strom gefressen (da ist aber die externe Platte leider 24*7 durchgelaufen). Als ich dann OpenMediaVault drauf hatte, hat sich die Strommenge halbiert (weil sich da die Platte einfach abgeschaltet hat).

Klar gehe ich davon aus, dass das NAS standardmäßig die IP über DHCP bekommt. Wie sonst soll es eine freie Adresse zugewiesen bekommen und wie sonst sollte ich das Teil dann konfigurieren können? Ist dann aber das Erste, was ich ändere auf eine fixe IP-Adresse. Und die wird dann kurzerhand im Router so eingestellt, dass damit kein Zugang zum Internet möglich ist.

lowrider82 22.05.2016 10:07

Ich sprach nicht von der Standby-Regelung der EU sondern vom Standby-Betrieb. Oder Ruhezustand. Oder Energiesparmodus. Oder... wie man es nennen mag. Das Gerät also sich verhält wie eine externe HDD.

Es gibt NAS mit Display und dadurch Konfiguration auf diesem. Du fragtest, ob du zwingend das Tool brauchen wirst um darauf zuzugreifen. Das Tool sucht halt automatisch nach dem Gerät im Netzwerk.

Satan_666 22.05.2016 11:51

@ lowrider

Ich weiß mittlerweile eh, dass Du in der Wortwahl pingelig bist. Was ich meinte: Die EU gibt ja vor, wie viel ein elektrisches/elektronisches Gerät, welches sich in einen "Standby"-Modus versetzen kann, in diesem Modus maximal an Strom verbrauchen darf. Soweit ich weiß, liegt das bei maximal einem Watt. Und das war mir sowieso klar, dass ich kein NAS finden werde, welches in einem "Standby"-Modus gehen kann, welches genau dieser Vorgabe der EU entspricht.

Wie immer der Modus heißt, wo so ein NAS beginnt, Strom zu sparen, weiß ich halt nicht. Offenbar wird da eh nur der Spin-Down Modus der angeschlossenen Platte(n) genutzt, ansonsten läuft halt das Teil unverändert weiter. Und bei Bedarf wird/werden die Platte(n) eben wieder hochgefahren. Und das reicht mir dann schon. Scheint mir eh nicht viel mehr dahinter zu stecken als ein Einplatinenrechner (wie einem Raspberry Pi oder einem Banana Pi oder einem Odroid etc) inklusive der Möglichkeit, Festplatten anzuschließen und das in einem kleinen Gehäuse verpackt. Und als System wird dann auch irgendein Linux laufen, ähnlich den maßgeschneiderten Systemen für die diversen Einplatinencomputer; gut möglich, dass dann sowas wie ein modifiziertes OpenMediaVault drauf läuft, so wie viele Firmen vermutlich Kodi modifizieren, um sie in Fernsehern und BD-/DVD- und sonstigen Playern zu verbauen.

Zitat:

Zitat von lowrider82 (Beitrag 2506331)
Das Tool sucht halt automatisch nach dem Gerät im Netzwerk.

Und das heißt dann, dass ein auf Linux basierendes Gerät von einem Linux-Rechner aus nicht gefunden wird?
:eek:

lowrider82 22.05.2016 12:02

Zitat:

Ich weiß mittlerweile eh, dass Du in der Wortwahl pingelig bist.
Du nenne es pingelig. Ich nenne es: Falsche Fachausdrücke bzw. zuviel an unnötiger Information. Nur weil ich von einem Standbyverbrauch von max. 1 Watt schreibe, brauchst du noch lange nicht damit die EU-Regelung in Verbindung bringen. Das hat hier in diesem Fall, bei dieser Produktfindung, nichts damit zu tun. Wenn jemand von "es soll in Standby-Betrieb gehen" schreibt, dann wird das gesamte Gerät wohl gemeint sein. Und nachdem du ja selbst von dir als zuwenig technikaffin schreibst, wird man annehmen müssen, daß du eine Abschaltung des Gerätes mit Überwachung des NICs erwartest.

Zitat:

Und das heißt dann, dass ein auf Linux basierendes Gerät von einem Linux-Rechner aus nicht gefunden wird?
Gedächtnislücke?
Zitat:

Es gibt bei manchen Herstellern Konfigurationsutilities. Sollte aber ebenso über eine Weboberfläche erreichbar sein. Ab Werk sollte es via DHCP seine IP bekommen und ebenso am Browser über einen Namen erreichbar sein (oder über Router entsprechende IP ausfindig machen).
Ansonst RTFM welches es vorab zum Download gibt.

Satan_666 22.05.2016 13:28

Zitat:

Zitat von Satan_666 (Beitrag 2506324)
... ich hoffe, Du verzeihst mir, dass ich in diesem Punkt nicht gnügend technik-affin bin ...

Zitat:

Zitat von lowrider82 (Beitrag 2506333)
Du nenne es pingelig. Ich nenne es: Falsche Fachausdrücke bzw. zuviel an unnötiger Information.

Also meine Hoffnung war wohl zu viel verlangt - passt schon, danke für Deine Hilfestellung!

PowerPoldi 22.05.2016 14:56

Also die gut 5W Leistungsbedarf meines 1-Bay-QNAP-NAS bei abgeschalteter Platte kann ich bestätigen. Springt die Platte an, zieht das Nas so um die 10W (+/-2) aus der Steckdose. Ich habe eine 2,5 TB WD-Red drinnen.

lowrider82 22.05.2016 15:31

Zitat:

Zitat von Satan_666 (Beitrag 2506334)
Also meine Hoffnung war wohl zu viel verlangt - passt schon, danke für Deine Hilfestellung!

Wenn man sich durch Hinweise ständig angegriffen fühlt...
Bitte sehr.

Satan_666 22.05.2016 23:11

@ PowerPoldi

Danke für Dein Input - aber so einen hohen Stellenwert wollte ich dem tatsächlichen Stromverbrauch gar nicht beimessen. Mir war nur wichtig, dass nicht die Festplatten 24*7 durchlaufen. Aber das scheint eh bei allen NAS mittlerweile so zu sein ...

LZ 23.05.2016 10:59

meine Zyxel 310 verbraucht im Betrieb 0,075A, im Spinup 0,110A, im idle mit abgeschalteter Platte 0,045A, sowie das unbelastetete und abgesteckte (sekundär) Netzteil 0,025A!
Wobei mich das Ntezteil nun etwas schockt, es ist das Originalnetzteil mit 2,5 Ampere an 12 Volt. Ich denke da besteht noch Potenzial....

Satan_666 23.05.2016 11:18

@ LZ

Wie hast Du die Ampere gemessen? An den 230V der Steckdose? Oder an den 12V nach dem Netzteil. Ich vermute mal ersteres - und dann schaut es ja komplett anders aus als Du vermutest. Denn es ist ein Unterschied, ob ich 1 Ampere bei 230 Volt ziehe oder bei 12 Volt. In dem einen Fall sind es 230 Watt, im anderen Fall nur 12 Watt. Ich bin zwar auch nicht die große Korphäe in diesen Dingen, aber dass sich die Watt-Zahl aus einer Multiplikation von Volt und Ampere errechnet, das hat man mir erfolgreich beibringen können.

Daher: 230 (Volt) mal 0,11 (Ampere) = 25,3 (Watt), was ja in etwa den technischen Daten entspricht. Oder 230 (Volt) mal 0,045 (Ampere) = 10,35 (Watt). Mit eingerechnet werden muss ja auch noch, dass das Netzteil alleine im Leerbetrieb auch ein wenig Strom verbraucht.

Achja: 12 (Volt) mal 2,5 (Ampere) = 30 (Watt) ...

:)

LZ 23.05.2016 12:00

Nein gemessen primär! P = U x I
Gemessen mit einem Fluke 83V.
Es muss nichts miteingerechnet werden, das sind Realverbräuche!
5,75W sind der Knackpunkt bei dem Netzteil im Leerlauf ohne sekundäre Last. Das sollte ein besseres Schaltnetzteil schon besser hinbekommen. Das sind pro Jahr 50,37 kW Verbrauch mal € 0,20/kW also rund €10,- welche verheizt werden ;-((

PowerPoldi 23.05.2016 12:25

@LZ
Was bei Deiner Messung noch fehlt, ist der cos-phi!
Als Haushaltskunde bezahlt man nur für die Wirkleistung (=U*I*cosphi) und nicht die Scheinleistung (=U*I)
Kann sein, daß beim nicht belasteten Netzteil der cos-phi im ungüstigen Bereich liegt.

Satan_666 23.05.2016 12:40

Ich glaub, wir reden jetzt aneinander vorbei.

Du hast oben von Ampere geredet - nur sagt Ampere über die Leistung genau nichts aus. Erst zusammen mit der Spannung wird ein Schuh draus - oder irre ich?

Wenn Du also etwas von 0,045 Ampere redest, dann können das 45 kW sein (bei 1.000.000 Ampere) - oder 0,0675 W, wenn Du die aus einer Standard-Batterie mit einer Spannung von 1,5 V holst.

Und was ich meinte: Wenn ich nur das Netzteil in die Steckdose anschließe und sonst keinen Verbraucher am Netzteil hängt, wird dennoch ein minimaler Stromfluss vorhanden sein - egal wie klein der sein mag. Und unter Last wird das Netzteil warm, was darauf hindeutet, dass nicht nur jenes Gerät Strom verbraucht, welches am Netzteil angeschlossen ist, sondern das Netzteil selbst verbraucht ebenfalls Strom. Aber das ist auch egal. Mir war nur wichtig, dass Du den Stromfluss vor dem Netzteil und nicht danach gemessen hast. Darauf wollte ich hinaus.

LZ 23.05.2016 13:54

Zitat:

Zitat von PowerPoldi (Beitrag 2506343)
@LZ
Was bei Deiner Messung noch fehlt, ist der cos-phi!
Als Haushaltskunde bezahlt man nur für die Wirkleistung (=U*I*cosphi) und nicht die Scheinleistung (=U*I)
Kann sein, daß beim nicht belasteten Netzteil der cos-phi im ungüstigen Bereich liegt.

ich weiss, aber das macht das Kraut auch nicht mehr fett;-) das NT welches da beim Zyxel beilag schockt mich jetzt schon ein wenig....

lowrider82 23.05.2016 14:27

Cos Phi darf jetzt nicht gerechnet werden, da dieser für die Wirkleistung herangenommen wird. Bin mir sicher, daß auch dein Stromzähler die Scheinleistung misst und diese verrechnet wird.
Hast du einen Frequenzumrichter wird cos tau schlagend. Nur zur Info.

PowerPoldi 23.05.2016 15:08

Also die vom E-Versorger installierten Zähler messen die Wirkleistung.
So hab ich's aus meiner E-Technik Vorlesung in Erinnerung und so bestätigt es auch Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Stromz%C3%A4hler
Was die billigen Leistungsmesser (ab 10,- EUR im Elektroversandhalndel) messen steht auf einem andern Blatt.
Wenn LZ Spannung und Strom getrennt miß und dann multipliziert ist das Ergebnis die Scheinleistung.

Und jetzt: Klugscheißermodus off

Satan_666 23.05.2016 16:41

Öh ... hat das jetzt noch irgendwas mit meiner Suche nach einem passenden NAS zu tun?

PowerPoldi 23.05.2016 19:15

Nicht mehr so direkt, tut mir leid für den Off-Topic.
Tut nur soviel zu Sache, wieviel Dir der Energieversorger für den Betrieb in Rechnung stellt.

lowrider82 23.05.2016 19:46

Danke PowerPoldi! Sorry fürs Offtopic, aber wer mit cos phi rumwirft... ;-)

KrisKros 23.05.2016 23:09

die Beständigkeit der Forumsdiskussionen ist beeindruckend - jeder der "recht " hat pustet wild drauflos um die anderen zu überzeugen! Zum Thema Nimm das das ist zwar net billig aber kann was ! Bin rundum zufrieden!
https://www.youtube.com/watch?v=HSzSsHBEJuI

Satan_666 23.05.2016 23:41

@ KrisKros

Wenn das stimmt, kostet mal nur das leere Gehäuse schon 'n rosa Schein (= 500 Öcken).
:eek:

Also echt, bevor ich so viel Geld für sowas ausgebe, lege ich lieber weiterhin DVDs/BDs in den Player. Weil so viel ist mir die Bequemlichkeit nun auch wieder nicht wert. Mir sind schon fast die 270 Öcken zu viel - aber da hätte ich dann wenigstens 6 TB an Plattenplatz dabei.

PowerPoldi 24.05.2016 00:56

@KrisKros:
Luxusproblem?
Und wir machen uns um einen einstelligen Eurobetrag an Stromkosten pro Jahr Kopfzerbrechen?!?!?

KrisKros 24.05.2016 01:38

Nö Anschaffungskosten- Leistung kostet nun mal ! Habs jetzt seit einem Jahr und bin rundum zufrieden! wenn zb mehr Videos reinkommen werden die dort aufgespielt und damit auf YT quasi stand alone transferiert - damit ist der render Rechner wieder fürs Video cutting entlastet! schon allein da zahlt es sich aus !
Wurde mir übrigens seinerzeit hier im Forum empfohlen ! wofür ich den empfehlern noch heute dankbar bin!

Satan_666 24.05.2016 11:26

@ KrisKros

Das bitte nicht primär als Kritik an Deiner Person sehen - aber das scheint mir generell eine Art 'Krankheit' in diversen Hilfe-Foren zu sein, dass Leute Probleme Anderer lösen wollen, die die Anderen gar nicht haben.

Ich treibe mich ja doch recht viel in Foto-Foren rum und ich hab schon extreme Nackenschmerzen vom ständigen Kopfschütteln, wenn ich lese, dass jemand eine neue Kamera sucht, die bessere Bilder machen kann als er es aktuell mit dem Handy zustande bringt - und dann versuchen einige User, dem eine 3500 Euro teure DSLR (ohne Objektiv) aufzuschwatzen, und dazu kommen dann noch 2 bis 3 Objektive der Oberklasse, sodass der sich mit einem Kaufpreis von knapp 10.000 Euro konfrontiert sieht. Und nach 3 Seiten unmöglicher Vorschläge kommt dann unwillkürlich die Frage einiger User an den TO: "Sag doch mal, war schon ein Vorschlag dabei für Dich?"

Ähnlich geht es mir hier mit Deinem Vorschlag. Ja, das QNAP-Teil wird grundsätzlich nicht schlecht sein - aber denkst Du wirklich, wenn Du meine bisherigen Posts in diesem Thread gelesen hast, dass das genau 'mein Ding' wäre? Sorry, aber wenn ich mir das leere Kastel für 500 Öcken zulege und dann noch zumindest 200 Öcken für 2 Platten ausgeben muss - und dann die Sache bewerte, dann fällt mir auf: Mein aktueller Computer hat noch nicht mal so viel gekostet wie alleine das NAS. Und wenn man dann weiterschaut, was ich damit überhaupt machen möchte, dann sieht man deutlich, wie überdimensioniert meine grundsätzliche Anforderung mit so einer Lösung befriedigt werden würde.

Nochmal: Ich hatte knapp 2 Jahre eine Lösung, die mich fast zu 100% zufrieden gestellt hätte, wenn ich es geschafft hätte, dass die beiden Anwendungen 'miniDLNA' und 'Samba' zur Zusammenarbeit zu überreden - und zwar auf einem 35 Euro teuren Einplatinencomputer namens Raspberry Pi. Und wenn nicht nach knapp einem halben Jahr die SD-Karte von meiner zweiten Raspberry Pi Lösung namens 'OpenMediaVault' aufgegeben hätte, wäre ich alleine mit dieser Lösung zu 100% zufrieden gewesen. Denn dieses OpenMediaVault hat genau die beiden Anwendungen vereint, und zwar so, dass sie perfekt zusammen spielen.

Ich hab mir auch schon überlegt, mir einen kleinen Mini-PC zuzulegen und darauf das 'große' OpenMediaVault zu installieren - bin dann aber doch wieder abgekommen davon.

Kurz: Ich brauche ein Gerät, welches als DLNA-Server (UPnP-Server) fungiert und wo ich übers Netzwerk die Daten verwalten kann (Samba-Server). Und es soll im laufenden Betrieb die Platten in den SpinDown Modus schicken, um einerseits die Platten zu schonen und dabei auch Strom zu sparen. Alles, was das Gerät sonst noch könnte, ist für mich irrelevant, da ich es nie nutzen werde.

PowerPoldi 24.05.2016 13:18

Ich denke, mit den günstigsten Systemen von QNAP oder Synologie werden Deine Anforderungen mehr als erfüllt. Ob 1-Bay oder 2-Bay mußt Du entscheiden. Im Prinzip kannst Du bei den 1-Bay Geräten per eSATA und USB weitere Platte(n) dazuhängen. (Aber ohne Raid-Verband denke ich)

KrisKros 24.05.2016 15:11

@satan
Kein Problem ich kann nur meine Erfahrungen mit meinem gerät verkünden - an Spekulationen wie das sollte reichen beteilige ich mich nicht- dazu fehlt mir der Überblick und auch das Fachwissen. was du dann daraus machst ist ja sowieso dein Bier!
:bier:

Satan_666 30.05.2016 18:11

Also ich hab mir das jetzt nochmal durch den Kopf gehen lassen und versucht, mir ein Gesamtbild über all die vielen Hersteller zu machen. Ist nicht leicht, hier einen Hersteller zu finden, der sich von den Anderen wirklich abhebt. Ok, ich habe da auch viel bei Amazon geschaut, weil das ist eine der wenigen Plattformen, wo man überhaupt Rezensionen lesen kann. Und ja, ich weiß, dass da viele Meinungen irgendwie 'gefakt' sind - aber wenn man sich das so durchliest, scheinen ja durchwegs alle Hersteller mit immer ähnlichen Problemen zu glänzen: Software umständlich bedienbar, NAS friert von Zeit zu Zeit ein, Daten werden mehrfach geschrieben, nach einem Update der Firmware läuft die Kiste nicht mehr stabil, das NAS frisst regelrecht Festplatten, bestimmte oder wichtige Funktionen fehlen oder arbeiten falsch, Platten im Spin-Down Modus fahren nicht mehr hoch, Handling unter aller Kritik usw usw usw. Und am anderen Ende schaut es klarerweise auch ähnlich aus: Einrichtung war super schnell, läuft total stabil, lässt an keiner Funktion mangeln, super schnelle Datenübertragung, intuitive Bedienung usw usw usw. Und dazwischen dann eben alle nur denkbaren Abstufungen.

Und deswegen hab ich mir folgende Gedanken gemacht: Mit OpenMediaVault habe ich ja bereits Bekanntschaft gemacht am Raspberry Pi und damit war ich - rein von der Software betrachtet - vollkommen zufrieden. Der Spin-Down der angeschlossenen Platte hat an sich kein Problem bereitet. Wenn die SD-Karte durchgehalten hätte, würde ich noch heute damit arbeiten.

Also zäume ich das Pferd doch wieder von der anderen Seite auf - indem ich mir vermutlich das hier zulege:

http://geizhals.at/gigabyte-brix-gb-...5.html?hloc=at

Dazu ein 2GB SO-DIMM DDR3L Modul und eine günstige 60 GB SSD, und schon sollte die Sache wesentlich stabiler laufen als es das Raspberry Pi getan hat. Inklusive Versand sollte das dann etwa 160 Euro kosten.

Hat schon jemand praktische Erfahrungen mit solchen Mini-PCs ...?


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