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Hermander 01.04.2003 13:57

Zitat:

Original geschrieben von Lord Frederik
um zum thema zurückzukehren.

meiner meinung nach läuft vieles in die richtige richtung.
otto normalraunzösterreichter muss sich nun mal davon verabschieden das der staat ja eh alles für einen macht. somit sind wieder jene eigenschaften gefragt die der entwicklung der menschheit allgemein gut getan haben. also eigeninitiative, hirnkastl einschalten ect.


bin auch froh das alle die von den roten zu den freiheitlichen rüber sind,jetzt zu den schwarzen wechseln.

Hermander 01.04.2003 14:00

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight


-> Während jemand, der 10.000 Euro monatlich verdient, kaum in der Lage ist, alles zu verkonsumieren, geben Geringverdiener den Großteil ihres Einkommens sofort wieder aus - und kurbeln somit die Wirtschaft an.


aber diese "grossverdiener" kurbeln die entwicklungen an.
denn wer ist denn der erste der digicams,neueste pc`s,flat-tv,etc. kauft?
sicher nicht der "kleine",denn der wartet bis es billiger ist.......

gaelic 01.04.2003 17:14

Zitat:

Original geschrieben von Hermander


bin auch froh das alle die von den roten zu den freiheitlichen rüber sind,jetzt zu den schwarzen wechseln.

wirst du von der oevp gesponsert?

Lord Frederik 01.04.2003 19:24

Zitat:

Original geschrieben von Hermander


bin auch froh das alle die von den roten zu den freiheitlichen rüber sind,jetzt zu den schwarzen wechseln.


sorry, aber das ist deine interpretation ;)

The_Lord_of_Midnight 01.04.2003 20:49

Zitat:

Original geschrieben von Lotussteve


Hallo!

Ja, wir reden hier aber auch über Wachstum und Investition als selig arbeitsplatzschaffende Massnahme...dem ist nicht so :)


Ciao,

Steve

was wäre wenn es kein wachstum mehr geben würde ? nicht daß das unbedingt schlecht sein muss. nur die folgen wären nicht auszudenken. wenn die leute jetzt schon von pest und cholera reden bzw. schreiben. würden diejenigen dann unser land anzünden, wenn sie einmal im leben nicht mehr die permanenten steigerungen erleben können ? viele haben ja noch nicht einmal verstanden, daß das ganze ein globales problem ist und meinen sie brauchen nur gschwind irgendwem in der regierung die schuld zuschieben und dann können wir uns wieder bequem zurücklehnen. wähl ma das nächstemal die anderen und alles ist paletti. von globalem denken sind solche leute noch weit entfernt.

Carpediem 01.04.2003 20:54

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight


was wäre wenn es kein wachstum mehr geben würde ?

das wäre dann, wenn ich mich nicht irre eine stagflation oder?:D

gaelic 01.04.2003 21:40

hab gerade gelesen dass österreichts staatliche unternehmen (ta, voest,...) pirvatisiert werden. der liebe und kompetente khg verscherbelt diese profitablen unternehmen. da kommt einem die galle hoch.

zuerst steuern anheben, dann immobilien verscherbeln um mit ach und krach ein 0,??? Defizit-Budget zusammenzukriegen. Dann wieder wieder allerhand anheben und wieder verscherbeln. wirklich krank.

immobilien und profitable unternehmen verkauft doch kein vernünftiger mensch.

einsparungen hat diese regierung anscheinend keine gemacht, nur notverkäufe damit das budget nicht so schlecht dasteht.

kikakater 01.04.2003 22:55

Ich spreche mich auch gegen eine Mehrprivatisierung der im Staatsbesitz befindlichen Betriebe aus, die Planung einer Steuerreform verlangt nach moderaten Lösungen, 300 Mio € Dividende kommen sonst nicht mehr so schnell hinein. Fremdbestimmung ist auch nicht ein Segen für die Wirtschaftsentwicklung. Da tut sich ein Mix von in- und ausländischen Papiereinhabern schon besser an.

The_Lord_of_Midnight 02.04.2003 20:31

@gaelic
da siehst du wenigstens daran, wie viel wir in den vergangenen jahren über unsere verhältnisse gelebt haben. da bekommt man ein bißchen ein gefühl dafür, welche gigantischen schuldenberge wir angehäuft haben. das heisst, daß es in zukunft sicher nicht leichter wird.

welche ideen hast du, um in zukunft ein positives budget zu erreichen ? oder fällt dir auch nicht mehr ein, als noch mehr schulden zu machen, und zur bezahlung der zinsen weitere kredite aufzunehmen ?

die gewinn/verlustrechnung in staatlichen unternehmen ist etwas problematisch, wenn es sich um festgelegte preise handelt. denn letztendlich zahlt der konsument dann die subventionen. wenn es sich um vollkommen ohne die geringste unterstützung auskommende unternehmen handelt, die auch in der privatwirtschaft bestehen, dann würde ich zustimmen. wenn es sich um künstliche preise handelt, dann nicht.

gaelic 02.04.2003 22:01

ich habe auch nie behauptet dass die regierung seit 30 jahren fehler gemacht hat. die haben anscheinend nie haushalten können, aber so genau kann ich ja nicht mitreden mit meinen 21 lenzen :D

und ich habe auch nie behauptet dass wir mehr schulden machen sollen, aber khg kennt sich anscheinend doch nicht so gut aus, wie er immer behauptet, der staat ist eben verzwickt und verwinkelt und überall sitzen im aufgeblähten beamtenapparat leute die den staat belasten. stichwort ma2412. das ist in jeder magistratsabteilung so auf jeder bezirkshauptmannschaft. diese sendung hat viele leute zum lachen gebracht, aber wenn man weiß wies in wirklichkeit läuft vergeht einem dabei das lachen.

aber so ein "notverkauf" bringt genau 1x geld und dann nie wieder, es könnten arbeitsplätze verloren gehen (aber natürlich auch gewonnen, womit ich aber eher nicht rechne).

das budget ändert sich durch solche maßnahmen auf lange sicht nicht, davon wirds nur heuer besser, nächstes jahr, ja was verkaufen wir dann...

genauso immobilien, sowas verkauft man doch nicht zu einem spottpreis wenn der staat theoretisch unendlich lange dafür miete verlangen kann.

und auch das steuersystem gehört ordentlich ausgemistet, ich glaub für jeden *schaß* gibts steuern und verordungen die undurchsichtig und für jederman unverständlich sind. ich schätz es gibt nicht wenige steuern die ähnlich arbeiten wie zurzeit die ambulanzgebühr: die erhalten nicht mal die bürokratie die dahinter sitzt und schaden somit dem budget und ziehen aber gleichzeitig den leuten das geld aus der tasche.

genauso ist es mit dem öffentlichen verkehr (z.b. wiener linien, oebb)
warum nicht vom staat sponsern, damits billiger wird und ausgebaut wird, dann müsste man auch nicht soviel in autobahnen investieren und mehr güter auf schienen transportieren (ein bischen utopisch, aber warum kann man das nicht konsequent durchziehen: an jeder grenzstelle auf den waggon und auf der anderen seite wieder herunter, und wenn man das innerhalb der eu gscheit regelt gehts nonstopp bis zum nächsten bahnhof wo güter gebraucht werden und den rest, die nahversorgung, übernimmt der lkw. sicher geht das nicht von heute auf morgen, aber wenn das privatisiert wird, werden nur die großen strecken übernommen, der rest wird aus rentabilitätsgründen aufgelassen,... das läuft meiner meinung nach in die verkehrte richtung.

so...:D


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