WCM Forum

WCM Forum (http://www.wcm.at/forum/index.php)
-   Guru, e-Zitate & Off Topic (http://www.wcm.at/forum/forumdisplay.php?f=15)
-   -   generelle Entwicklung in Österreich (http://www.wcm.at/forum/showthread.php?t=92257)

Lord Frederik 31.03.2003 18:52

um zum thema zurückzukehren.

meiner meinung nach läuft vieles in die richtige richtung.
otto normalraunzösterreichter muss sich nun mal davon verabschieden das der staat ja eh alles für einen macht. somit sind wieder jene eigenschaften gefragt die der entwicklung der menschheit allgemein gut getan haben. also eigeninitiative, hirnkastl einschalten ect.

wettermässig würde ich die situation mit gewitterfront umschreiben, aber wie wir alle wissen kommt nach jedem reinigenden gewitter auch wieder die sonne hervor. ;)

da man ja jetzt auch politisieren darf. auch das geht in die richtige richtung. schwarze gewinnen als wir trauen uns halt - obwohl da einiges falsch läuft - dazu. rot - mit gusenbauer als chef sehe ich schwarz;) - gewinnen auch dazu als soziales gegengewicht. grün gewinnt bei den besorgten und umweltbewussten dazu. blau kommt wieder dorthin wo es hingehört - hoffentlich in die versenkung und bleibt hoffentlich auch dort.

realitisch betrachtet geht es ohne einer wirklich ordentlichen pensionsreform einfach nicht. das neue eurofighter vollkommener luxus sind und ich es nicht gutiere ist wohl schon bekannt. speziell wo man die halbwegs ordentlichen migs von der ehemaligen udssr gratis bekäme.
studiengebühren - ja, aber in gänzlich anderer form als jetzt. abulanzgebühren tschüss und dafür eine erhöhung der krankenversicherung um zb. 0.1 %.

sofortige steigerung der flankierenden massnahmen gegen arbeitslosigkeit und für mehr kinder.
im gegenzug zur finanzierung das ausverhandeln der lohnerhöhungen ab 2004 nur in der therorie - in der praxis wird der jeweilige betrag von den arbeitgebern an die finanz abgeliefert. dies jeweile im 1 und 1 schritten sprich 1 jahr ans finanzamt, nächstes jahr wieder an den arbeitnehmer usw. probehalber befristet auf 4 jahre.

klar werden muss man sich einfach das jeder arbeitlose und pensionist dem staat geld kostet, die pensionisten es sich grossteils selber finanziert haben, die arbeitslosen aber eigentlich doppelt kosten.
1. wird geld ausbezahlt und 2. kommt fast nichts wieder herein, also keine arbeitslosenversicherung, keine mehrsteuern durch mehr ausgeben da geringeres einkommen ect.

sparen prinzipiell ist gut - nur sollten die hrn. achsoklug politiker egal welcher color auch mal darüber nachdenken das es familien und leute gibt die am einen ende der skala mit rd. 7-800 euro auskommen müssen - pensionisten, arbeitslose und am anderen ende sie teilweise selbst mit supergehalt und keinen pensionssorgen sitzen.

in diesem sinne kopf nach vorn und in die hände gespuckt und last not least nicht zu schwarz sehen:D - immerhin leben wir in einer demokratie:ja:

Carpediem 31.03.2003 19:09

Zitat:

Original geschrieben von Lord Frederik


wettermässig würde ich die situation mit gewitterfront umschreiben, aber wie wir alle wissen kommt nach jedem reinigenden gewitter auch wieder die sonne hervor. ;)


realitisch betrachtet geht es ohne einer wirklich ordentlichen pensionsreform einfach nicht. das neue eurofighter vollkommener luxus sind


sparen prinzipiell ist gut - nur sollten die hrn. achsoklug politiker egal welcher color auch mal darüber nachdenken das es familien und leute gibt die am einen ende der skala mit rd. 7-800 euro auskommen müssen - pensionisten, arbeitslose und am anderen ende sie teilweise selbst mit supergehalt und keinen pensionssorgen sitzen.



Tja aber wann kommt die sonne? es steht uns jetz auf jeden fall noch eine erhöhung der kest bevor....Leider!

Zum Thema eurofighter: habe da mal was leuten gehört, das sie mit den flugzeugen fotografieren wollen, welche flugzeuge durch unser land fliegen!!!!==>das geld für jeden start und jede landung==>geldverschwendung.

Eine pensionsreform ist unbedingt von nöten, ein 2 stufen modell wäre toll, private vorsorge sollte pflicht sein, staat zahlt den 2ten teil.

das problem ist eigentlich, das vor allem die mittelschicht zur kasse gebeten wird...!

Hermander 31.03.2003 19:17

Zitat:

Original geschrieben von Carpediem



Tja aber wann kommt die sonne? es steht uns jetz auf jeden fall noch eine erhöhung der kest bevor....Leider!


Eine pensionsreform ist unbedingt von nöten, ein 2 stufen modell wäre toll, private vorsorge sollte pflicht sein, staat zahlt den 2ten teil.

das problem ist eigentlich, das vor allem die mittelschicht zur kasse gebeten wird...!

ad1) kest ist die fairste steuer,so sollte auch die einkommensteuer geregelt sein(gleich hoch für alle)

ad2) pensionsreform unbedingt,denn wir zahlen jetzt die schulden ,die alle die mit 55 in pensi gegangen sind,gemacht haben,denen sollte man auch die pension kürzen.

ad3) das ist nur der anschein,statistisch gesehen,aber am meisten zahlt der vielverdiener.

Lord Frederik 31.03.2003 19:26

Zitat:

Original geschrieben von Carpediem



Tja aber wann kommt die sonne? es steht uns jetz auf jeden fall noch eine erhöhung der kest bevor....Leider!

Zum Thema eurofighter: habe da mal was leuten gehört, das sie mit den flugzeugen fotografieren wollen, welche flugzeuge durch unser land fliegen!!!!==>das geld für jeden start und jede landung==>geldverschwendung.

Eine pensionsreform ist unbedingt von nöten, ein 2 stufen modell wäre toll, private vorsorge sollte pflicht sein, staat zahlt den 2ten teil.

das problem ist eigentlich, das vor allem die mittelschicht zur kasse gebeten wird...!

kest - auch so ein fall fürn mistkübel, macht in summe nur aufwand - den ja eh die banken haben und bringt nicht wirklich geld. ist als massnahme zu verstehen die wirtschaft anzukurbeln das sich sparen nicht mehr wirklich lohnt. obs allerdings richtig ist wage ich nicht wirklich zu beurteilen.
eurofighter - sinnlos.............
pensionsreform - wenn du private vorsorge verpflichtend einführst ist das wieder eine art steuer und zu staat zahlt 2ten teil - indirekt mit dem neuen vorsorgepensionsmodell mit rd. 9,5% zuschuss/prämie vom staat hast das ja eh schon - bitte wo gibts sorgenlos heute 9,5% zuschuss plus rd. 3-5% zinsen und noch von der steuerabsetzbar........ die geschichte wird massig geld kosten wenns auch alle begriffen haben welch versteckter schatz das eigentlich ist.

mittelschicht - nur die mittelschicht kann in wirklichen zahlen alles beeinflussen. die mittelschicht allein trägt oder versenkt die wirtschaft und den staat. schau dir doch mal objektiv an wer wählt was ? die mittelschicht und oberschicht eher schwarz. ergo sind die mit der politik momentan zumindestens halbeinverstanden. ps in 3 1/2 jahren oder früher gibts dann eh schwarz-grün oder rot-grün (hoffenlich auch nicht wirklich - ich hasse das soziale getue, wo alle gleichgemacht werden sollen und leistung nicht belohnt wird). ausser schüsse tut sich vertschüssi und gussi verschmussi. mit pröll und häupl gibts dann wieder die rot-schwarz superpacklerei wo wieder alles steht und sich nix bewegt......

Carpediem 31.03.2003 20:05

Zitat:

Original geschrieben von Lord Frederik



pensionsreform - wenn du private vorsorge verpflichtend einführst ist das wieder eine art steuer und zu staat zahlt 2ten teil - indirekt mit dem neuen vorsorgepensionsmodell mit rd. 9,5% zuschuss/prämie vom staat hast das ja eh schon - bitte wo gibts sorgenlos heute 9,5% zuschuss plus rd. 3-5% zinsen und noch von der steuerabsetzbar........ die geschichte wird massig geld kosten wenns auch alle begriffen haben welch versteckter schatz das eigentlich ist.


meiner meinung nach haben wir die nicht wirklich lange...!wie du bereits gesagt hast, wenn die leute das mal begriffen haben, werden sie investieren wie wahnsinnige, und die verschuldung wird noch mehr...

The_Lord_of_Midnight 31.03.2003 21:02

wieso wird die staatsverschuldung mehr, wenn die leute investieren ? das kurbelt eher die wirtschaft an und schafft arbeitsplätze. das ist auch genau der sinn der begünstigung von nicht entnommenen gewinnen. und exakt derselbe effekt passiert durch die steuerbefreigung für niedrige einkommen bis 1000 euro. ich seh das nicht so schlimm. das sind positive methoden ohne die staatsverschuldung noch weiter zu erhöhung und ohne uns im nächsten jahr noch tiefer in die krise zu stürzen. (durch noch höhere zinsen und noch geringere geldmittel).

Lotussteve 31.03.2003 21:14

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
wieso wird die staatsverschuldung mehr, wenn die leute investieren ? das kurbelt eher die wirtschaft an und schafft arbeitsplätze.
Hallo!

Der Link wurde jetzt schon mehrmals gepostet, vielleicht willst du ihn mal lesen?

http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/14347/1.html

Zitat:

Es hört sich so einfach an: Um Arbeitslosigkeit abzubauen, muß die Wirtschaft wachsen. Diese Meinung wird in den Wirtschaftsmedien so oft wiedergekäut, dass sie bereits als Tatsache gilt. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Wachstum allein aber nicht das Problem der Arbeitslosigkeit löst:

Die deutsche Wirtschaft zum Beispiel wächst seit dem Zweiten Weltkrieg. Sie wächst und wuchs zeitweise nur langam, aber sie wächst - und zwar immer prozentual bezogen aufs Vorjahr. [External Link] Vollbeschäftigung gab es in Deutschland jedoch nur in den 60er bis Mitte der 70er Jahre, als in der BRD dann Gastarbeiter benötigt wurden, um die Nachfrage nach Arbeitskräften zu bedienen. Trotz weitergehenden Wachstums stiegt die Arbeitslosigkeit an. Kann Wirtschaftswachstum also als Allheilmittel für das Zivilisationsproblem Arbeitslosigkeit gelten?

Zitat Ende.

Wenn Leute investieren dann auch in Techniken zur Steigerung der Effizienz und Rationalisierung --> weniger Arbeitsplätze.......


Ciao,

Steve

otys 31.03.2003 21:33

@ LS

ich kann mich noch an die Einführung der 38,5 Stunden-Woche erinnern. Die wurde von den Gewerkschaften lange gefordert, zwecks Arbeitsplatzschaffung und -erhaltung, und immer wieder verschleppt. Damals war ich bei einem Versicherungskonzern.

Binnen kürzester Zeit wurde der Rechner aufgestockt und jeder Mitarbeiter in der Verwaltung bekam ein Terminal auf den Tisch geknallt.

Von wegen Arbeitsplatzschaffung.

The_Lord_of_Midnight 31.03.2003 21:43

Zitat:

Original geschrieben von Lotussteve


Hallo!

Der Link wurde jetzt schon mehrmals gepostet, vielleicht willst du ihn mal lesen?

http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/14347/1.html

ja, danke für den link. genau den habe ich schon gelesen. das unterstützt ja genau das was ich geschrieben habe !

-> Während jemand, der 10.000 Euro monatlich verdient, kaum in der Lage ist, alles zu verkonsumieren, geben Geringverdiener den Großteil ihres Einkommens sofort wieder aus - und kurbeln somit die Wirtschaft an.

Schlussfolgerung: Die Steuerbefreiung von Einkommen bis 1000 Euro ist eine effektivere, menschlichere und sozialere Maßnahme, als wenn man dasselbe Geld den sowieso schon bessergestellten geben würde.

Lotussteve 31.03.2003 21:50

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Schlussfolgerung: Die Steuerbefreiung von Einkommen bis 1000 Euro ist eine effektivere, menschlichere und sozialere Maßnahme, als wenn man dasselbe Geld den sowieso schon bessergestellten geben würde.

Hallo!

Ja, wir reden hier aber auch über Wachstum und Investition als selig arbeitsplatzschaffende Massnahme...dem ist nicht so :)


Ciao,

Steve


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 03:06 Uhr.

Powered by vBulletin® Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.
© 2009 FSL Verlag