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und weils den bauern ja allen sooooo gut geht, hören laufend so viele mit ihren betrieben auf gell?
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wer bitte fördert dich u. deine arbeit? wenn deine arbeit nichts einbringt,musst aufhören od. wirst gekündigt. nur bei den armen bauern soll das andrs sein? ich werde sicher nicht nur fleisch essen ,nur damit ein "armer" bauer weiterwursteln kann. bei der verstaatlichen wurde auch laut nach kürzung der förderungen,weil ein fass ohne boden,geschrien. und ich denke ,das dies der richtige weg ist. |
Frazzz...du hast ja sowas von KEINER Ahnung. Seit dem EU-Beitritt können die meißten Kleinbauern froh sein wenn sie an kleinen Gewinn erwirtschaften.
Du solltest dich mal informieren, und nicht in deine stupiden Datenbanken reinschauen und daraufhin alle Bauern Österreichs als faule Schmarotzer hinstellen. :mad: |
Jetzt muss ich mal was dazuschreiben:
Ich hab selbst nix mit Landwirtschaft zu tun, wohne aber in einer landwirtschaftlich genützten Gegend bei Wien. Diese Großbauern, bei denen man das Geld förmlich wachsen sieht, gibts natürlich wirklich. In Raasdorf bei Wien haben sich einige von denen ihre alten Bauernhäuser in wahre Paläste umbauen lassen, wo man richtig merkt, das beste war grade gut genug. Aber das kann man doch nicht verallgemeinern. Außerdem liefern die dort meines Wissens alle an Iglo-Tiefkühlgemüse. Scheinen also recht gut zu wirtschaften. Ob der offensichtliche Reichtum aus Förderungen oder aus echter Wirtschaft stammt, kann ich nicht beurteilen. So und jetzt die andere Seite: Ich kenn einen kleinen Ort im Marchfeld, wo 1960 die meisten Leute Landwirte waren. Alle hatten ein paar Felder, Schweine, Hühner, usw. Heute gibts da fast keine Bauern mehr, nur noch Pendler. Kann also in den letzten 40 Jahren nicht sehr rentabel gewesen sein das Geschäft. Frazz und Hermander sehen die Sache meiner Meinung nach zu polemisch, es gibt diese Bauern sicher, denen sollte man natürlich die Förderungen streichen oder kürzen, aber man kann nicht sagen: Alle Bauern sind Schmarotzer, die nur von Förderungen leben, sicher sind außer den erwähnten Bergbauern viele dabei, die bei weitem nicht so reich sind und wie erwähnt, sich für wenig Geld abschuften. Das ist so , als würde man behaupten, alle Schauspieler seinen Milliardäre, nur weil ein paar von denen stinkreich sind. |
Zitat:
bezüglich notwendiger Förderungen, vor einen EU Beitritt waren diese für die Landwirschaft nicht erforderlich. bin trotzdem, wie auch mein Vater der Meinung, dass ein EU Beitritt für Österreich erforderlich war, nur für die Landwirtschaft waren es sehr große Einschnitte Hab schon mal angedeutet, was imho passieren wird, wenn man die Förderungen für die Landwirtschaft streicht, die kl. Betriebe werden verschwinden und einige Großbetriebe übrig bleiben. Diese werden, da es ja nicht rentabel ist, schwierig, bzw. nicht maschinell zu bearbeiteten Flächen bewirtschaften, bzw. der Einsatz von Zusatzstoffen bei der Mast von Tieren, sowie der Einsatz von Spritzmittel wird sicherlich von Großbetrieben "minimiert werden", Beispiel USA, England als Schlagwörter. die Folgen davon, Ökoflächen, Almflächen werden verschwinden, oder man wird für deren Instandhaltung bezahlen, nur ich bin mir sicher, dass dies nicht so billig wie von den Bauern gemacht werden wird. bzw. der Ertrag von 1 ha besten Ackerboden im Vergleich zu einem 1 ha Grünfläche eines Bergbauernbetriebes, bzw. der Vergleich, wieviel Arbeit erforderlich ist um ein 1 ha steile Wiese zu bearbeiten im Gegensatz zu einen ebenen Acker, warum sollte dieser Unterschied nicht durch eine Förderung entgolten werden? In Abstufungen, je schwieriger zu bearbeiten, desto weniger Förderung. ABER oh Wunder, dass gibt es ja schon .... zu den Ökoflächen, kritisiert ist auch worden, dass Bauern für brach liegengelassene Flächen Förderungen bekommen, nun genau solche Flächen sind aus Sicht des Naturschutzes wertvolle Flächen, die man nicht, bzw. nicht intensiv nutzen soll, um die Ökologische Nische zu erhalten, bzw. zu fördern. Andererseits gibt es Wiesen, welche Landwirte am liebsten nicht mähnen würden, weil es sehr arbeitsintensiv ist, allerdings ist es auch im Sinne des Naturschutzes wichtig, dass solche Flächen 1-2 mal gemäht werden, auch dafür gibt es Förderungen. allerdings werden all die Argumente nur auf Trollfutter reduziert werden :( |
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meine Meinung ist - eine Förderung für die, die es nötig haben (und dazu zähle ich Bergbauern allein wegen Landschaftspflege) soll sein. Ich hatte das mit den bauern schon mal erwähnt, aber ich hasse es zu agieren - trotzdem stößt mir dieses Ungleichgewicht schon auf (habe ich schon mal gethreaded: http://www.wcm.at/vb2/showthread.php?threadid=93028 ) Ich bin lange Zeit auf einem Einzahlungsschalter gesessen: Die Bauern zahlen zB im Vergleich zu anderen Einkommensgruppen extrem niedrige Kirchenbeiträge. Irgendwie muß dieser Beitrag ja berechnet werden. Damals (ist schon ein paar Jahre her) gab's noch 1000 ATS Förderung, wenn ein Bauer Buchhaltung führte - wenn's nach mir gegengen wäre, hätte das jeder führen müssen - ohne Förderung! Bestes Beispiel war damals auch so "kl." Bauer (nebenbei natürlich Vizebürgermeister), der sich RadioTV und Tel. befreien lassen wollte - ich habe den Anbtrag weitergeschickt, konnte mir aber nicht verkneifen, ihn darauf hinzuweisen, dass er ca. netto um 1/3 mehr verdiente als ich. Ok- das war die Vergangenheit - jetzt ist sicher alles gerechter geworden: Die Angestellen und Arbeiter dürfen ja in Kürze von einer 500 - 700 Mio Steuerreform profitieren, während zeitgleich die Ölsteuer angehoben wird. Für die Bauern soll es angeblich ein 3Milliarden Förderpaket geben, während gleichzeitig der für die Landwirtschaft notwendige Diesel auf Heizölpreisniveau runtersubventioniert wird (die werden auch nur die Traktoren damit betreiben)! Die Pendler kriegen einen tritt in den Allerwertesten. Ein derartiges Förderpaket auf eine Einkommensgruppe, welche so einen geringen Anteil hat, aufzuteilen, während wir derzeit gerade eine Rekordarbeitslosigkeit durchmachen ist gelinde gesagt eine der größten Frechheiten der 2.ten Republik. Gut - ich höre um meinetwillen lieber auf - ich will niemanden etwas neidig sein - letztendlich muß man eh auf sich selbst schauen - aber verstehen und gutheißen kann ich das Ganze wirklich nicht! |
da ich ja wirklich keine ahnung habe...
einer meiner verwandten ist burgenländischer weinbauer aus der gegend um rust. so kool wie der ist, hat der doch glatt seinen betrieb umgebaut und dafür ats 36mio.- eu-förderung kassiert :eek: ein anderer im norden wiens ist nicht so schlau, geht arbeiten und kann sein anwesen nebenbei führen. ihm bleiben halt nebenbei mehr als € 30tsd.- aus´m weinbau über :rolleyes: und beide kassieren weiterhin fleissig fördergelder... der dritte im bunde im bereich wr. neustadt hat das große geld mit einer industrizone gemacht, lacht uns alle aus und lebt von den zinsen... weiters wenn so viele bauern aufgeben, weshalb gibt es dann keine höfe in vernünftiger größe zu einem angebrachten preis zu pachten? und wo kommt die kohle dann hin? wollt ihr sagen, unsere tolle regierung sackelt das ein? nebstbei: der durchschnittliche eu-bauer nennt 67ha sein eigentum. nur zur rechnung mit 200tsd € für alle nichtlandwirte: habt ihr eine ahnung was nur ein traktor wert ist? |
ja dann werd bitte bauer, und reden wir in einem jahr weiter
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bzw.im Bauernbündler werden sicher auch Angebote stehen, bzw. auf der Bauernkammer nachfragen PS: ich biete dir sogar meine Arbeitskraft für ein paar Tage an, für Umbauarbeiten, usw. wenn du dir einen Hof kaufen solltest und wirklich Landwirt werden würdest, du wirst jede Unterstützung brauchen. |
Worums hier in dem Thread eigentlich geht, ist der heute so beliebte Neidkomplex. Jede Berufsgruppe neidet der anderen irgendwas. Normalerweise gehts immer gegen Beamte, die ja alle so faul mit Ärmelschonern ihren Büroschlaf pflegen. Unter denen wieder besonders ist man gegen Lehrer, wegen der Ferien, gegen Polizisten, weil sie mehr Macht haben als der Durchschnittsmensch. Dann gehts hin und wieder gegen die Ärzte, wenn mal wieder wo was schief läuft bei einer Operation. Die Eisenbahner kommen dran wegen ihres frühen Pensionseintrittsalters, usw, usf. Eine allgemeine Entsolidarisierung ist zu beobachten. Dass auf diese Weise JEDE Berufsgruppe früher oder später drankommt mit Kürzungen und Verschlechterungen, das bedenkt man leider nicht. Es wird jeder gegen jeden ausgespielt, zum Schluss stehen alle ärmer da. Ich versteh ja, wenn es extrem ist, dass man schimpft, aber es geht ja nicht nur gegen die Spitzenverdiener der jeweiligen Berufsgruppe, sondern gegen jeden.
Und das Traurige ist, dass die sogenannten unabhängigen Medien fleißig mitmachen, besonders diese Schundheftln wie News usw. Egal welche Verleumdungen gebracht werden, Hauptsache das Drecksheft verkauft sich gut. Ich kann mich noch gut erinnern, welcher Durchschnittsverdienst der Lehrer damals gebracht wurde, als es vor einiger Zeit wieder mal gegen diese ging. War ein totaler Humbug, hat überhaupt nicht gestimmt, die haben einfach einen Spitzenverdiener mit X Überstunden genommen und dann behauptet, das sei der Durchschnittsverdienst. Wir sollten besser zusammenhalten und uns nicht auseinanderdividieren lassen. Und diese Mistzeitschriften sollte man auch nicht kaufen, zumindest nicht, wenn sie wieder mal gegen eineBerufsgruppe herziehen. Dann würden sie es sehr schnell aufgeben. |
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