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ich biete familienanschluss :rolleyes: :D |
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imho würde ich es mal in einer gedruckte Zeitung versuchen, bzw. Bauerbündler kaufen
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DER STANDARD, 17. April 2003
Sehnsucht nach dem Bauernleben Landwirtschaftsminister Josef Pröll scheint für "seine" Bauern besonders viel herauszuholen - im Gründonnerstag-Gespräch mit Conrad Seidl bestreitet der Agrarpolitiker aber, dass die Bauern bevorzugt behandelt würden. Von der Entwicklung des ländlichen Raumes und der Erhaltung der kleinteiligen bäuerlichen Struktur hätten schließlich alle etwas. Standard: Bauer müsste man sein! Diese Regierung scheint für die Bauern so ziemlich alle Wünsche zu erfüllen - sie bekommen verbilligten Agrardiesel, Kürzungen der Agrarsubventionen werden nicht einmal diskutiert und die von der FPÖ geforderte Angleichung der Pensionssysteme, die die Bauern besonders treffen würde, scheint auch nicht so bald zu kommen. Ist das Ihr Erfolg? Pröll: Die Verlängerung des 40-Milliarden-Schilling-Paketes für die Landwirtschaft ist nichts Neues. Der Agrardiesel war schon in der vorigen Regierungsperiode vereinbart und wird mit der anstehenden Steuerreform umgesetzt - das ist aber auch nur eine Gleichstellung mit den europäischen Mitbewerbern. Und was die Pensionen betrifft, darf man nicht vergessen, dass die Bauern von der Pensionsreform, etwa der Anhebung des Pensionsalters und der Durchrechnung, genauso betroffen sind wie alle anderen. Die Pensionssysteme werden angeglichen, das ist vereinbart - aber es geht nicht von einem Tag auf den anderen. STANDARD: Dass es den Bauern in Österreich besonders gut geht, würden Sie nicht sagen? Pröll: Es gibt keine Frage: Europäische Agrarpolitik - ländliche Entwicklung, Marktordnung - wird auf der Ebene Brüssel gemacht. Auf nationaler Ebene geben wir eben spezielle Antworten auf spezielle Herausforderungen: Extrem hoher Anteil an benachteiligtem Gebiet - und das Ziel, eine klein strukturierte Landwirtschaft flächendeckend zu erhalten. Eine bäuerliche Landwirtschaft, wie wir sie haben und haben wollen, kostet Geld. Das muss man aussprechen. Aber das ist auch gesellschaftlicher Konsens. STANDARD: Ein Konsens, der offenbar von Arbeitnehmervertretern, von ÖGB und Arbeiterkammer, nicht getragen wird - da kommt im Schnitt wöchentlich eine bauernkritische Aussage. Pröll: Da kommt vielleicht wöchentlich eine agrarkritische Aussendung - aber Gott sei Dank spricht die AK nicht für die österreichische Bevölkerung. Mich unterscheidet vielleicht von der Arbeiterkammer, dass ich viel bei den Menschen draußen bin - und da gibt es eine Riesensehnsucht nach einer klein strukturierten Landwirtschaft. Gerade in den Städten spürt man diese Sehnsucht. STANDARD: Solche romantischen Vorstellungen wurden ja auch mit Schwarz-Grün verbunden - dafür gab es ja speziell im Bauernbund auch Sympathien. Was wäre in einer schwarz-grünen Regierung anders? Pröll: Natürlich gibt es Berührungspunkte mit den Grünen. Gerade bei meinen Themen Biomasse, Schutz des Wassers, nachhaltige Bodenbewirtschaftung. Aber jetzt gibt es eine Regierung mit der FPÖ. Die Frage nach Schwarz-Grün oder einem fliegenden Wechsel stellt sich überhaupt nicht. STANDARD: Trotzdem: Was wäre mit den Grünen anders? Pröll: Ich war bei den Verhandlungen erstens nicht dabei, zweitens sind sie gegenstandslos, weil sie nicht abgeschlossen wurden. Einzelne Ideen, etwa in der Klimapolitik, werden aber in das jetzt mit der FPÖ umzusetzende Programm eingeflossen sein. So werden die Mittel für den Klimaschutz 2004 um 30 Millionen Euro, 2005 um noch einmal 30 Millionen und 2006 um 90 Millionen Euro aufgestockt. STANDARD: Was also wollen Sie mit den Klima-Millionen machen - sie in den Agarbereich, etwa hin zur Biomasse verschieben? Pröll: Nein, primär geht es darum, fossile Energie durch erneuerbare Energieträger zu substituieren. Wir sind natürlich prädestiniert, auf Biomasse zu setzen, weil wir den Rohstoff Holz haben, ihn kennen und wissen, dass wir den jährlichen Zuwachs an Holz gar nicht nützen. Wir wollen den Biomasse-Anteil um 75 Prozent erhöhen - aber da geht es nicht nur um die Landwirtschaft. Da geht es um den ländlichen Raum. Da geht es um die Anlagen, die da gebaut werden für Wärmeversorgung, das sind starke regionale Impulse, wenn wir sagen: Wir wollen bis 2010 die Zahl der mit erneuerbarer Energie beheizten Haushalte von derzeit rund 500.000 auf eine Million erhöhen. Und wir werden beim Verkehr ansetzen. STANDARD: Das heißt: Biodiesel? Und verpflichtende Äthanol-Beimischung beim Benzin? Pröll: Da gibt es ein breites Spektum von Möglichkeiten - und da geht es eben nicht darum, nur zu verwalten. Ich habe den Ehrgeiz zu gestalten. Aber ich werde dem Herrn (OMV-Chef Wolfgang) Ruttenstorfer sicher nicht über die Medien sagen: Da kommt eine Verordnung, dass du das und das zu tun hast. Mein Zugang zur Politik ist: Man darf die Partner nicht überraschen, indem man die Karten plötzlich aufdeckt. Die Regierung hat im Klimaschutz Ziele vorgegeben, wir werden die Machbarkeit untersuchen, die Umsetzung verhandeln - und wenn es ausgemacht ist, dann muss es auch fristgerecht gemacht werden. Es darf sich aber niemand der Illusion hingeben, dass ich nicht entscheide, wenn wir zu keinem Konsens kommen. Wenn es keinen gemeinsamen Weg gibt, dann habe ich im Sinne des Klimaschutzes zu handeln. Wir wollen bis 2010 die Zahl der mit erneuerbarer Energie beheizten Haushalte von derzeit rund 500.000 auf eine Million erhöhen. -------------------------------------------------------------------------------- © DER STANDARD, 17. April 2003 Automatically processed by COMLAB NewsBench |
Für alle Lästerer habe ich jetzt ganz konkrete Beispiele gefunden. Per Zufall ! Da musste ich nicht mal suchen.
Bvz, Immobilien Anzeigen, 15. April 2003 Steinbrunn, interessantes 120 qm Landhaus, Bj. 82, Vollkeller, Dachausbau vorbereitet, 900 qm Grund, um Euro 150.000,-- + WBF St. Georgen, interessantes Winzerhaus, 200 qm Wohnfläche möglich, diverse Nebengebäude, Schüttkasten, Stallungen, Weinkeller, große Scheuen, 1.200 qm Grund, um Euro 90.000 Dann in Oggau, Trausdorf, St. Margarethen, Winden/See, Großhöflein, dann eine Menge an baureifer Grundstücke, ein Wald interessant noch das: Bauernhaus in St. Michael/Südburgenland, guter Zustand, inkl. 10 ha Grund !!! (= 100.000 qm für die Nicht-Agrarier) um Euro 175.000 zu verkaufen. Wenn mir jemand sagen will, es gibt keinen landwirtschaftlichen Grund und keine Häuser zu verkaufen, dann ist das nur negative Stimmungsmache, denn solche Leute wollen nicht wirklich Landwirt werden. Die wollen vielleicht irgendwo was billig abstauben. So dumm sind die Leute aber nicht, daß sie ihr Lebenswerk verschenken. Arbeiten und sich etwas selbst erarbeiten, das schaut ganz anders aus. Da muss man einmal ein paar Jahre sparen, damit man das notwendige Startkapital hat. Das leichte Leben in der Landwirtschaft, was soll ich dazu sagen ? Aufwachen, bevor es zu spät ist !!! Ohne die richtige Einstellung geht man in dem Beruf sehr schnell unter bzw. gibt man sehr schnell wieder auf. Sollte jemand wirklich Interesse haben, kann ich auch die Telefonnummern posten oder per Pm verschicken. |
frazz, ich mach dir ein angebot.
-du hackelst bei uns wie meine eltern von montag bis sonntag (schnitt von 12 stunden, in der erntezeit natürlich mehr) -du arbeitest als hilfskraft, eine passende ausbildung wirst ja keine haben? -du arbeitest umsonst, darfst aber deine 30.000 euro förderung kassieren wo auch immer du diese herbekommst :lol: -3 tage urlaub im jahr (inkl krankenstand) sind auch drin ;) |
@LOM: wer lesen kann, ist klar im vorteil :hehe:
@spunz: krank im kopf? :motz: btw: der auszug aus dem standard stammt NICHT aus meiner feder...:D |
eigentlich ein gutes Angebot, ca. 2100 Euro im Monat, 14 Mal und das als Hilfskraft
wenn mir jetzt jemand noch verraten würde, wo ich diese Förderungen bekommen könnte.... |
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ad2.) brauchst mir nur deinen hof zu überschreiben, ich zeigs dir dann :D |
wie du schon geschrieben hast, wer lesen kann ist klar im Vorteil
für eine Hilfskraft 2100 Euro/Monat, ohne Risiko ... bzw. ich kann dir keinen Hof übertragen, da ich keinen besitze |
tipp
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geh aufs gemeindeamt und red mit dem bürgermeister (oder sonstwen) gehe ins gasthaus am kirchplatz... frag den pfarrer... rede mit den leuten!!! ein altbauer der einen nachfolger für seinen hof sucht wird NICHT in einem online magazin inserieren. |
Interessant auch, daß kein einziger auf mein Angebot reagiert hat. Kein Posting, keine einzige Pm hab ich bekommen. Obwohl doch so ein Job in der Landwirtschaft angeblich der Hit ist :lol: Und obwohl ich doch einige Angebote gepostet habe. Jaja, das ist der Unterschied zwischen Neid und ARBEITEN und SPAREN.
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wer wird schon freiwillig ein bauer? :D
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Manche glauben die Mähr vom tollen Job in der Landwirtschaft aber wirklich :eek:
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Ich hab auch nebenberuflich einen Kater! Bin ich jetzt Hobbybauer? Ah ja, und ein kleines Gemüsegartl und 6 1/2 Obstbäume.
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Ps: Nein, ich habs nicht, aber ich kenne der hat das nur zum Spass... |
Ja sicher, warum nicht. Ist sozusagen ein "kleines Glück" für den Naturfreund. Aber das große Geld macht man damit nicht. Und natürlich kannst du dich sofort für den Rest deines Lebens von jeglichem Urlaub verabschieden, wenn du nicht jemand anders hast, der sich im Bedarfsfall um die Tiere kümmert. Und das ein bissal etwas anderes als wenn man den Nachbar fragt: "Geh bitte, kannst dich um die Katze kümmern, während ich 3 Wochen in Griechenland bin ?".
Und natürlich hat das nichts mit dem wirklichen Leben als Landwirt zu tun, denn da gehts ums Überleben, da wird "barawert" bis zum Umfallen. Wie auch immer man diesen Ausdruck aus dem Wiener Arbeiterslang jetzt wirklich schreibt. |
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