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-   -   Salzburg ohne Handymasten? (http://www.wcm.at/forum/showthread.php?t=72912)

wol 09.10.2002 22:37

Zitat:

Original geschrieben von maXTC

hast eines? :D

Nein *ehrlich*, will auch keins.

Sesa_Mina 10.10.2002 00:16

Seitdem diese Sch**ß Masten bei uns in der Gegend aufgestellt wurden hab ich chronische Kopfschmerzen. Darum brauch ich diese Dinger nicht und will sie auch nicht sehen müssen! Weg damit.

Phantomias 10.10.2002 00:20

Zitat:

Original geschrieben von wol


Nein *ehrlich*, will auch keins.

sind wir schon zu zweit...

Die Anti-Handy Front.. :D

al T 10.10.2002 11:20

@wol und Phantomias

Konsequenter weise dürfts ihr aber dann auch niemand am Mobiltelefon anrufen!

An sich nervt mich die Mobiltelefoniererei auch, und ich hab auch das Gefühl, durch den Ohrwascheltoaster weniger konzentriert zu sein. Blöderweise hab ich einen Beruf in dem ich möglichst problemlos für Kunden erreichbar sein soll. Wennst da dann keines hast, motzen dich ur die Leute an....

allwissende Müllhalde 10.10.2002 14:28

Zitat:

Original geschrieben von al T
@wol und Phantomias

Ohrwascheltoaster

Treffende Bezeichnung,
Ich benutze mein Handy ausschließlich um erreichbar zu sein.Wenn ein Gespräch länger dauert als ca. 1 Minute merke ich,
und da bin ich mir 100% sicher die unangenehmen Reize die zunehmen je länger es dauert.Auch nach Beenden eines längeren Gesprächs noch nachwirkend.
Meißtens bitte ich dann das Gegenüber mich mit dem Hinweis auf diesen Umstand mich am Festnetz anzurufen.
Die in 50 und 100 Meter Luftlinie von meinem Wohnsitz in Augenhöhe stehenden 3Handymasten sind mir zwar auch nicht egal, ich kann aber keine spürbaren Auswirkungen feststellen.
Es würde auch vergebens sein dagegen zu kämpfen.(Aber vielleicht erfindet ja jemand eine Methode um daraus wenigstens Strom abzuzapfen, sowie es bei den ersten Rundfunkanlagen vor langer Zeit praktiziert wurde ;) )

James 10.10.2002 15:03

also ich bin aus salzburg und die spinnen ja :hehe: solltens halt die paar masten bauen müssen halt vielleicht insofern kontrolliert werden das ned sinnlos gebaut wird was ich mir aber ned vorstellen kann weil die dinger ja siche auch geld kosten...

ich frage mich nur wie das dann mit umts wird wo da doch die sendeleistung niedriger ist als beim gsm zurzeit

und eigentlich haben ich in salzburg stadt und umgebung überall empfang ausser wenn ich mitn zug fahr und vielleicht im berg :hehe:

und wegen gesundheitlich ich weiss ned wir sitzn alle grad die das lesen vor einem bildschitm der strahlt wenigsten werden einen LCD haben rv strahlt überal san stromleitungen....und dann soll auf einmal das handy an allem schuld sein???

paranoia sag ich da

kann man ja in den wald oder ins grüne ziehen

aber wie gesagt wichtig is ja nur das ma alle gsund san ;)

Moose 10.10.2002 15:39

Hmm, ich gehe davon aus daß Handystrahlen nicht gesund sind. ABER: wie schon gesagt, so ziemlich jedes Gerät gibt irgendeine Strahlung ab (elektromagnetisch, radioaktiv ... ;) )

Also sollten wir zurück zu den Wurzeln kommen - halt nur net zu Fuß. :)

maxb 11.10.2002 00:25

Re: Salzburg ohne Handymasten?
 
Zitat:

Original geschrieben von Guru
Die neueste Tat Salzburger Politiker:

Strengere Regeln
Die Handynetz-Firmen kritisieren den jüngsten Beschluss des Salzburger Landtages, der gegen unkontrolliertes Aufstellen von Handymasten zu Felde ziehen soll. Der Landtag hat am Mittwochvormittag einstimmig strengere Regeln für den Bau von Handy-Masten beschlossen. Im Gegensatz zur bisher gültigen Regelung ist eine Bewilligung nach dem Gesetz für Ortsbildschutz notwendig: Sowohl in Siedlungen als auch in der Nähe von Betrieben müssen künftig Mindestabstände von 50 Metern zu Gebäuden eingehalten werden.


Gurus Lösung ist recht einfach: wer keine Handymasten will, braucht auch nicht mobil zu telefonieren. Nachdem viele Politiker mit dem Handy am Ohr ja eh gerne auf wichtig spielen, brauchen die Mobilfunkbetreiber nur ihre Pappenheimer abdrehen.

Oder gibts sonst eine Lösung, die Salzburger wieder in die Neuzeit zu holen?

Guru

Die einzig mittelfristig sinnvolle Lösung wäre, dass die Kompetenzen der Landesregierungen und -parlamente nach dem Subsidaritätsprinzip auf Gemeinden und Bund aufgeteilt werden, damit in Zukunft im Zeitalter der Europäischen Gemeinschaft so sinnlose und kostspielige lokale Variationen von Gesetzen und Verordnungen (siehe auch Tierschutz, Jugendschutz, Bauordnung,...) vermieden werden können.

Von der dadurch erzielten Einsparung an sinnlosen und hochbezahlten Beamtenjobs ganz zu schweigen.

grüße
maxb

Guru 11.10.2002 01:18

Re: Re: Salzburg ohne Handymasten?
 
Zitat:

Original geschrieben von maxb


Die einzig mittelfristig sinnvolle Lösung wäre, dass die Kompetenzen der Landesregierungen und -parlamente nach dem Subsidaritätsprinzip auf Gemeinden und Bund aufgeteilt werden, damit in Zukunft im Zeitalter der Europäischen Gemeinschaft so sinnlose und kostspielige lokale Variationen von Gesetzen und Verordnungen (siehe auch Tierschutz, Jugendschutz, Bauordnung,...) vermieden werden können.

Von der dadurch erzielten Einsparung an sinnlosen und hochbezahlten Beamtenjobs ganz zu schweigen.

grüße
maxb

'tschuldige, aber Guru muss korrigieren:

Subsidiaritätsprinzip

Definition: Subsidiarität beschreibt die Organisation sozialen Handelns auf der Linie Individuum, Familie, Gemeinde, Staat. Die jeweils übergeordnete Gemeinschaft sollte nur eingreifen, wenn die kleinere Einheit ihre Aufgabe nicht erfüllen kann. Die Ursprünge liegen in der bürgerlich liberalen Gesellschaftsauffassung des 19. Jhdts. und in der katholischen Soziallehre (1931).

Literatur: Kreft/Mielenz, Wörterbuch der Sozialen Arbeit, Weinheim/Basel 1980, Seite 448ff


Nachdem die Bauordnung Ländersache ist, würde es dem Subsidiaritätsprinzip exakt widersprechen, dieses Recht zur Gemeindesache zu machen. Im Gegenteil: um einheitliches Recht zu haben, müßte man dem Subsidiaritätsprinzip zur Folge die Bauordnung zur Bundessache machen, um Einheitlichkeit zu erreichen.

Das Interessante daran: das Telekommunikationsgesetz (Bundesgesetz)sagt eindeutig aus, das Sendemasten für GSM (also öffentlicher Funkdienst) NICHT den Bauordnungen unterliegen.
Die Kurve wird jedoch über die Ortsbildpflege gekratzt - die Bauordnung ist nicht dagegen, sondern ein Landesgesetz, das aussagt, dass die Sendemasten in das Ortsbild passen. Wenn also in diesem Ort noch keine Sendemasten sind, wird wohl ein neuer Mast nicht wirklich hinpassen.

Guru

maxb 11.10.2002 21:37

Re: Re: Re: Salzburg ohne Handymasten?
 
Zitat:

Original geschrieben von Guru
Nachdem die Bauordnung Ländersache ist, würde es dem Subsidiaritätsprinzip exakt widersprechen, dieses Recht zur Gemeindesache zu machen. Im Gegenteil: um einheitliches Recht zu haben, müßte man dem Subsidiaritätsprinzip zur Folge die Bauordnung zur Bundessache machen, um Einheitlichkeit zu erreichen.

ich hab' nirgends gepostet, dass die bauordnung gemeindesache werden soll ;)


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