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Don Manuel 07.04.2008 16:38

Mit Thorwald Dethlefsens ersten drei Werken habe ich vor bald 30 Jahren begonnen, auch sein Compagnero Rüdiger Dahlke ist mir bestens vertraut, wie im übrigen noch so manches andere esoterische bis hin zu unserem jüngst verstorbenen Arnold Keyserling aus Wien. Das sind alles sehr interessante Bilder, so wie die von Dir angesprochene Polarität ja in den verschiedensten Kulturkreisen postuliert wurde.
Selbstverständlich haben alle Esoteriker ebenso nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum gelernt, nicht vorgekautes Wissen, sondern eigene Erkenntnis als Maxime.
Es gibt für mich schon zuviele Experimente mit Menschen, was die Qualifikation der Welt in Gut und Böse anlangt, als dass ich mich nicht der Tatsache beugen müßte, dass es mehr als erwiesen ist, dass derartiges nicht exakt definiert werden kann und daher immer zur Auseinandersetzung subjektiver Bewußtseine führt.
Für mich liegt kein Widerspruch zwischen Esoterik, Philosophie oder Naturwissenschaft - solange unvoreingenommen geforscht wird, sind alle Forscher; und welche Erkenntnis tatsächlich objektivierbar ist, stellt sich immer erst viel später heraus.

alterego100% 07.04.2008 18:37

Ich nehme an, du spielst mitauf die beiden bekanntesten Bücher der beiden,
Krankheit als Weg-
Schicksal als Chance,
an.

Auch ich nenne, unter vielen anderen, diese Bücher seit 25 Jahren mein Eigen. (Es war erst nach meinem 17. Geburtstag, daß ich mich für diese Dinge zu interessieren begann ;))

Ausserdem nehme ich für mich in Anspruch, meinem subjektiven Bewustsein zu fröhnen, bis ich die nächste Stufe der Leiter erklommen habe.

Oder um es mit Erich Fromm zu sagen:

Die grundlegenden Leidenschaften eines Menschen wurzeln nicht in seinen triebhaften Bedürfnissen, sondern in den spezifischen Bedingungen der menschlichen Existenz, im Bedürfnis, einen neue Beziehung zum Menschen und zur Natur zu finden, nachdem er seine urspüngliche Beziehung imvormenschlichen Stadium verloren hat.

Ich für meinen Teil, möchte in meinem Leben nicht alles objektivierbar gemacht haben.

Es gibt mehr Dinge zwischen Himmmel und Erden, als euer Schulweisheit euch träumen lässt. Auch daran möchte ich, bei aller Lebensnähe, hoffen dürfen.

Don Manuel 07.04.2008 18:59

Ja, das "Erlebnis der Wiedergeburt" war da auch noch dabei.
Ich habe mich auf das meiste selber eingelassen, was ich heute negiere, anzweifle oder durch den Kakao ziehe.
Heute liegen halt die tibetischen Mönche im Tomographen und ihr Mitgefühl wird vermessen; die Visionen von Moses werden als Wirkungen bestimmter (lokaltypischer) Halluzinogene erkannt. Die Gehirnforschung befreit uns nun langsam doch aus den mittelalterlichen Vorstellungen von Geist und Bewußtsein.
Noch glaube ich, mit Meditationstechniken mehr erreichen zu können, aber vermutlich gibt's ohnedies bald die Samadhi-Maschine (eine "echte", fake ist ja genug umanand).
Mich hat dieser Verlust der romantischen mystischen transzendentalen Ideen eigentlich nie sehr geschmerzt, die objektivierbare Realität nach heutigem Erkenntnisstand ist ja mindestens genauso überraschend vielfältig und abwechslungsreich. Das war im Mittelalter definitiv anders.

alterego100% 07.04.2008 20:08

Matrialist :D

Don Manuel 07.04.2008 20:54

Weder Matrialist noch Patrialist ;)

iG0r 08.04.2008 00:20

Eine Samadhi-Behandlung würde uns Menschen auf den geistigen Stand unserer aktuellen Technik holen, was zweifelsohne ein Vorteil sein kann. Würde auch unsere Krankenkassen entlasten, Selbstheilung benötigt keine Medikamente. Wer seine DNA freiwillig in einer weltweiten Datenbank speichert, ist selber schuld.

Telcontar 08.04.2008 01:16

Zitat:

Zitat von iG0r (Beitrag 2267416)
.... Wer seine DNA freiwillig in einer weltweiten Datenbank speichert, ist selber schuld.

Wer geboren wird ist selber schuld
Bei den untersuchungen die bei einen Neugeborenen gemacht werden müssen (diverse bluttests) und den möglicherweise vorhandenen rückhaltemustern ist es doch nur eine frage der zeit bis die DNA Datenbank ofiziel existiert

Don Manuel 08.04.2008 08:22

@Igor, wenn Du auf den Samadhi-Tank anspielst, kann ich Dir sehr recht geben. Das ist wirklich ein feines Ding und sollte für jeden verfügbar sein, bestimmt eine effektive Möglichkeit, das kranke Gesundheitssystem sehr positiv zu beeinflussen.

@Telcontar, leider hast Du recht, es ist wohl nur mehr eine Frage der Zeit. Ich denke, das bedeutet auch, sich darüber schleunigst ausreichend zu informieren, darüber zu diskutieren und über Kontrollen und deren Umsetzung nachzudenken.

iG0r 08.04.2008 13:22

Zitat:

Zitat von Telcontar (Beitrag 2267426)
Wer geboren wird ist selber schuld
Bei den untersuchungen die bei einen Neugeborenen gemacht werden müssen (diverse bluttests) und den möglicherweise vorhandenen rückhaltemustern ist es doch nur eine frage der zeit bis die DNA Datenbank ofiziel existiert

Ich habe von freiwillig gesprochen. Man wird ja nicht mal freiwillig geboren, was jetzt vielleicht etwas zünisch klingt, stimmt aber, wer wurde von uns vorher gefragt? ;)

Am besten auch gleich einen Chip, Strichcode und Peilsender bei der Geburt verabreichen, bitte keine halben Sachen. Aber du hast recht, wenn es um Überwachung der Bevölkerung geht, geht es bei einigen Parteien verdammt schnell mit der Einigung. Aber wie will die Politik uns die DNA Datenbank verkaufen, DNA Terror, Invasion der Klone oder als Gesundheitssytemreform? Nah moment, des wird sicha a EU Ding :D

Telcontar 09.04.2008 12:43

Allso ich kann mich noch erinnern wie ich in die eizelle geschwommen bin ;)


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