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Ferry Ultra 05.01.2002 15:43

Zitat:

verpissen sich wieder und dann kommens zurück
schad ,besser wärs sie kumman nimma :D

maXTC 05.01.2002 15:43

Zitat:

Original geschrieben von Zwergerl
naja - ich arbeite selbst nebenbei gern im gastgewerbe - die österreicher sind sowieso faul beim trinkgeldgeben :(
ich arbeite auch öfter auf div. veranstaltungen... trinkgeld bekomme ich immer genug... kommt auf die leute an, die veranstaltung...

aber ich bin meistens so dicht, dass ich immer ein minus in der kasse habe, da ich des zählens nicht mehr mächtig bin :roflmao:

Zwergerl 05.01.2002 15:51

@maXTC
auf veranstaltungen geht immer viel trinkgeld, das is wahr :D
aber in einem normalen café ist es leider nicht so....

@ferry
spar dir kommentare wenn du keine ahnung hast ;) ich hab über 10 monate fix angestellt in einem café gearbeitet - und es ist keinesfalls so, daß das trinkgeld nicht versteuert werden muß. üblicherweise wird zur bemessungsgrundlage für die steuer ein virtueller betrag der für das trinkgeld steht dazugerechnet, dann die steuer bezahlt und der betrag wieder weggerechnet.

also beispiel: 12500 brutto (da lag damals irgendwo der kollektiv)

12500
- 2000 (für sozialversicherung)
= 10500
+ 600 trinkgeld (waren es damals bei mir)
= 11100 und das is dann die bemessungsgrundlage von der die lohnsteuer berechnet wird. in dem bespiel sowieso zu wenig, aber das is ja wurscht, die zahlen die ich genommen hab sind nicht viel besser als hausnummern :lol:

Ferry Ultra 05.01.2002 15:59

Zitat:

600 trinkgeld (waren es damals bei mir)
eben,siehste.
600.- gibst der finanz an,und 8000.- hast kassiert.
ergo 7400.- steuerfrei.

i hab a bekannte.

Zwergerl 05.01.2002 16:02

ich hab in einem kleinen café gearbeitet, net in einer diskothek!!! da is net so viel trinkgeld drin.

Ferry Ultra 05.01.2002 16:05

des muss wirklich klein sein.
bei 160h,nehm ich an wegen gehalt, wären des 4.- die stunde.....

und des glaubt die finanz.

pc.net 05.01.2002 16:27

ich muss mich da jetzt auch mal einmischen, da ich selbst lange zeit in der gastronomie gearbeitet hab.

eine faustregel beim trinkgeldgeben ist so ungefähr 2 - 5 % vom rechnungsbetrag, je nachdem wie man zufrieden ist ... und das lässt sich ja auch ziemlich schnell im kopf ausrechnen. und wenn man sehr zufrieden ist dann rundet mal halt auf a bisserl mehr auf.

trotzdem finde ich es eine unsitte, wenn das personal in der gastronomie so demonstrativ auf ein trinkgeld wartet (gerade die, die am unfreundlichsten und unaufmerksamsten sind sind dabei sehr gut). trinkgeldgeben ist in österreich eine freiwillige leistung, da das bedienungsentgelt bereits in die preise eingerechnet werden muss.
anders ist es da zb. in uk - da kosten die speisen und getränke weniger und dafür gibt man den leuten dort für die bedienung extra was (je nachdem wie man zufrieden ist) - darum strengen sich die dort meistens auch mehr an, weils eben net üblich is so mir nix dir nix 20 % trinkgeld zu bekommen (bei uns hat man ja für an kaffee um ats 25,-- fünf schilling trinkgeld gegeben - und das ist überhaupt nicht unüblich bei uns).

das soll jetzt nicht heißen, dass ich geizig bin - im gegenteil: ich gebe gerne trinkgeld, aber halt nur dann, wenn ich mit der bedienung zufrieden bin. und dann bin ich auch großzügiger, da ich's ja von früher noch kenn, wie sehr man sich darüber freut.

gruß
pc.net

ps: man kann das service-personal über die höhe des trinkgeldes durchaus spüren lassen, ob man zufrieden mit der bedienung ist - gerade in lokalen, wo man öfters zu gast ist, checkens das sehr schnell!

pps:
@ferry ultra
ats 600,-- druchschnittliches monatliches trinkgeld werden für die finanz angegeben - eigentlich sinds monatlich aber sicherlich so um die ats 6000,--, und die finanz muss es glauben, denn sie kanns nicht nachprüfen. dafür sind aber die kollektiv-verträge in der gastronomie sehr schlecht. und für die leistung, die das meiste personal dafür erbringen muss ist nicht gerade schwach. warum glaubst du, verlassen viele das gastgewerbe? es ist hart, aber schön. trotzdem: stell dir mal einen einkommensverlust von ca. ats 5000,-- im monat vor. da würdest auch raunzen, oder verdienst soviel, dass dir darauf nicht ankommt?

Henry 05.01.2002 16:38

Also das mit dem Trinkgeld sollte echt kein Problem sein.
Faustregel (kommt auf die Endsumme an, wieviel Trinkgeld ich gebe):
1€= 14 ATS
2€= 28 ATS
Bei "grösserer Rechnung" so um 10 - 20 €= (zu zahlende Summe)

Bei 1 Kaffee oder 1 Bier
50 Cent= 7 ATS
70 Cent= 10 ATS

Am besten ERST rausgeben lassen und dann das Trinkgeld geben.
Es soll sich halt schon vorher jeder "ausrechnen" wieviel er gibt.
Im Moment sind Rundungsbeträge des einen Vorteil des anderen Nachteil.
Also Trinkgeld - je nachdem was man sich leisten kann bzw. wie der Service war/ist. Oder nach Laune :D

Ferry Ultra 05.01.2002 16:40

Zitat:

stell dir mal einen einkommensverlust von ca. ats 5000,-- im monat vor. da würdest auch raunzen, oder verdienst soviel, dass dir darauf nicht ankommt?.
aber die im handel bekommen auch kein trinkgeld,und sind im kv auch net besser dran.
was mich stört is das die 5000.- steuerfrei bekommen,also mind. ca. 17000.- netto nach zwergerl,und sie dann aufregen.

wer bitte verdient des im schnitt in ösiland?

Lord Frederik 06.01.2002 00:41

mit uns alle betreffend meinte ich das die betroffenen weit weniger geld zur verfügung haben und somit sparsamer mit ihrem geld umgehen. somit wird eine wenn auch sicher kleine spirale in bewegung gesetzt. das kann wiederum zu weniger umsätzen in anderen bereichen führen und damit hand in hand gehenden einsparungen usw. usw. ( bemerken möchte ich noch das in österreich rd. 76o.ooo menschen haupt oder nebenberuflich in sogenannten trinkgeldberufen beschäftigt sind. )


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