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alleine, da kommen die ethische aspekte der menschlichen psyche besser... |
von uns hat keiner gelacht... oder was meinst jetz?
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naja, so pietätsbewusst warn wir alle damals (4. klasse gymnasium) auch schon
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trotzdem kostet das gruppenerlebnis einiges an intensität hinsichtlich deiner ursprünglichen frage...
-> in der gruppe fahrts ned so oag ein :rolleyes: |
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anders rum bin ich der meinung das wenn die arme aus 40 jahre alten mehrfachen familienvätern bestehen würde die gerade erst rekrutiert wurden vieles anders(besser) laufen würde. aber so eine arme gibts erstens nicht und zweitens könnte man mit ihr keinen krieg führen. man kann eben nicht alles haben... |
vielleicht nicht ganz so passend aber auch gut ist das buch von stanley milgram Das Milgram Experiment
ein auszug davon: Drei Viertel der Durchschnittsbevölkerung können durch eine pseudo-wissenschaftliche Autorität dazu gebracht werden, in bedinungslosem Gehorsam einen ihnen völlig unbekannten, unschuldigen Menschen zu quälen, zu foltern, ja zu liquidieren.Dieses Ergebnis einer sorgfältig vorbereiteten und kontrollierten Testreihe löste in der Welt unglaubliche Betroffenheit und oft auch erbitterte Proteste aus. In diesem Buch stellt Milgram die Vorraussetzung, Methoden, Resultate und Interpredationen seines berühmten Experiments umfassend dar. Gerade weil sich der Bericht auf nüchterne Fakten beschränkt und bewußt auf emotional gefärbte Bewertungen verzichtet, entsteht die Alptraum-Realität von Kafkas "Strafkolonie". Wer an das Gute im Menschen glaubt und auf demokratisch-humanitäre Fortschritte hofft, wird durch Milgrams Befunde desillusioniert werden. Wer aber glaubt, dass es nicht nur darum geht, den Menschen zu verurteilen, sondern vielmehr darum, ihn zu verstehen, dem erschließt das Milgram-Experiment einen bisher noch dunklen Bereich der menschlichen Natur. lg.morph. |
wir ham in religion aufnahmen von ich glaube genau diesem experiment gesehn. da gehts darum, dass es jemanden gibt der fragen beantworten muss und wenn er sie nicht beantworten kann bekommt er einen stromschlag. der stromschlag wird von den testpersonen ausgelöst und der befehl kommt vom doktor. die stromschläge haben bei jedem mal eine höhere spannung.
die befragte person bekommt natürlich keinen stromschlag, es geht nur darum wie weit die testpersonen den befehl vor ihrem menschenverstand walten lassen und der großteil der personen geht erstaunlich weit bis die befragten "todesschmerzen" spüren (zumindest tun sie so). diese verwantwortungshirarchie hat hitler z.B. auch praktiziert. ganz unten war die exekutive, darüber der befehlshaber, dieser hat den befehl von seinem nächsten befehlshaber bekommen usw. an der spitze ganz oben: der adolf, der vom großteil der von der exekutive ausgeführten befehle gar nichts gewusst hat. das heißt in diesem ganzen system existiert bis auf den hitler selbst niemand, der sich für irgendetwas verantwortlich fühlt, und vom idealistischen gedanken des paradieses geblendet hatte er auch keine probleme sein gewissen zu befriedigen. im irak hats genau so funktioniert, ich hab mal eine reportage gesehn wo sie einen henker interviewt haben, er hat gemeint, dass er sich gar nicht schuldig fühlt weil er nur seinen job getan hat wie jeder andere auch. er hat zwar menschen umgebracht, aber die verwantwortung dafür fiel nie auf ihn zurück und er hat sich mit dem gedanken an die opfer auch nie schlecht gefühlt. |
@ flocky
gebe dir recht wobei es in der heutigen zeit genügend andere personen gibt wo dies zutrifft. man nennt es auch " blinder gehorsam " lg.morph.:tux: |
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