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so ein kreiserl keine der gelisteten parteien wär schon was :)
ich finde dass eine geringe wahlbeteiligung nicht zuverlässig etwas über die zufriedenheit/unzufriedenheit aussagt. denke das spielt hier eine eher untergeordnete rolle. halte es da eher mit netsuya und denke, dass eine geringe wahlbeteiligung eher auf desinteresse und "was soll denn ich kleiner mit meiner einen stimme da verändern"-mentalität zu tun hat. nur wenn wie in manchen ländern die mehrheit so in der art "is ma eh wurscht, des interessiert mi ned" denkt, dann könnte doch so mancher politiker auf die (nicht gerade unberechtigt scheinende) idee kommen das wahlrecht abzuschaffen, da es eh die mehrheit nicht interessiert. und schon würden wir in einer diktatur aufwachen... (das nur etwas überspitzt in den zusammenhang gestellt) |
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Außer Ungültigwähler und Nichtwähler wären auch im Parlament vertreten. :) Dann stünde ich zur Verfügung und nehme auch die pensionsreformgekürzte Politikerpension ohne murren entgegen. |
Könnt Ihr Euch noch an die Interviews mit den Spitzenkandidaten nach der letzten Nationalratswahl erinnern? Jeder versuchte die Nichtwähler für sich zu proklamieren. Selbst die ungültigwähler waren im Grund wahre Grüne, Blaue, Rote UND Schwarze!
Beim letzten mal hab ich mir gedacht wenn ich meine Stimme den Liberalen gebe, stelle ich am wenigsten an. Vielleicht hätten die sogar den Sprung in den Nationalrat geschafft, damit wieder etwas mehr Kohle und wir eine weitere Meinung die wir uns in den Nachrichten anhören können. Weder nicht wählen noch ungültig wählen hatt einen Sinn, denn hätten wir ein System in dem mehr als fünf Parteien Ihren Senf dazugeben würde wahrlich noch mehr Flickwerk herauskommen. Viele Köche verderben den Brei. Daher ist es nicht mal schlecht wenn es nur wenige Parteien gibt. Aber ich finde wenn wir schön wählen dürfen - was ja keineswegs "normal" ist wenn ich mir die politische Welt so ansehe, dann sollte man auch unbedingt davon gebrauch machen sonst denken sich die Politiker am Ende der Bevölkerung ist's eh wurscht was sie machen und teilen sich den Kuchen untereinander auf. Als Jugendlicher hab ich mich immer gewundert was die Wählerei bringen sollte weil sich ja eh nichts wirklich verändert hat. Die paar Prozenterl waren da für mich nicht der Rede wert. Jetzt aber wenn es gleich um ein paar Plätze im Nationalrat geht die Mehrheiten möglich bzw. unmöglich machen ist es wieder interessant. |
Mit Nichtwählen kommst Du in die STatistik der Wahlbeteiligung.
Mit ungültiger Stimme kommst Du in den Topf der ungültigen Stimmen. In der Schweiz ist die Beteiligung bei den meisten Befragungen 20-30%. Da bestimmen dann eben diese paar Maxelinnen und Maxeln über den Rest, der nicht hingeht. Die Grundmandate werden nach Gurus Wissen nach den Stimmberechtigten vergeben (die Nichtwähler bekommen keine Mandate...) - je geringer also die Beteiligung wird, umso teurer werden quasi die Grundmandate. Hier werden damit quasi kleinere Parteien geschädigt, die u.U. dann kein Grundmandat bekommen... Billiger hingegen werden die Restmandate, da hiezu ja die Gesamtheit der gültigen Stimmen als Maßzahl zählt. Wenn also zumindestens ein Grundmandat im Wahlkreis gemacht wird, werden die Restmandate zu Diskontmandaten. Ungültig wählen bringt also auch nichts. Am Gescheitesten ist immer noch hinzugehen und auch von seinem Wahlrecht Gebrauch machen. Guru PS: Einen eventuellen Roman auf dem Stimmzettel sieht nur die Wahlkommission - und die ist wahrlich nicht daran interessiert... |
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Es ist ein haushoher Unterschied, ob man für soziale Marktwirtschaft ist, oder ob man das Gleiche für alle fordert. Das erstere versucht eine menschliche Politik zu machen, weil es nach Möglichkeit gleiche Bedingungen (aber NICHT gleiche ERGEBNISSE !) für alle schafft. Das zweitere ist nur realitätsfern und würde mit absoluter Sicherheit unseren gesamten Wohlstand ruinieren. Dann haben wir alle das Gleiche, nämlich genau gar nichts. Und selbst das ist nur ein realitätsferner Wunschtraum, denn natürlich gibt es auch in kommunistischen Ländern Gleichere als Gleiche. Das hat wirklich nichts mit Wellen zu tun. Die Wellen sind eher das, was wir heutzutage in den sogenannten westlichen Ländern erleben. Denn wenn man alle gleich macht, dann geht es nur noch bergab. Warum sollte jemand was arbeiten, wenn er dafür genau gar nichts bekommt ? Bzw. wenn er nichts arbeitet, genau das gleiche bekommt ? Vielleicht nennen mich jetzt manche engstirnig. Aber dem Kommunismus kann ich wirklich überhaupt nichts abgewinnen. (Außer vielleicht wenn ich selbst einer der wenigen Privilegierten dort wäre, aber selbst das reizt mich nicht wirklich). |
@"The_Lord_of_Midnight"
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Dimitris |
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Die Sandler beim 5er - hast Du Sie schon gefragt, ob sie sich nur treiben lassen oder es auch schon mit anderen Dingen versucht haben? Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind es keine Opfer der Marktwirtschaft, sondern meist persönlicher Umstände. Was ist übrigens mit den Sandlern in Kuba, am Flughafen? Sind die auch das Opfer der Marktwirtschaft? Oder der Arbeitslosen dort? Die sind dann vermutlich das Opfer der USA... Zitat:
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Guru ist stolz darauf, nicht gleich zu sein - das tun zu können, was er mag. Und wenn es Guru Spaß macht, sogar das Götzzitat auf unsere Regierung anwenden zu können, es der Regierung anzubieten, dass sie Guru können... ;) Guru |
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Dimitris |
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nehme aber an daß sie es großteils schon mit anderen Dingen versucht haben werden. Und dabei gescheitert sind. Wobei auch zu hinterfragen wäre woran (wegen eigener Unzulänglichkeit, persönlichen Schwächen, widriger Umstände (Pechvogel?) nicht jeder kann mit Geld umgehen, nicht jeder mit Alkohol und anderen Drogen usw., und irgendwann resigniert haben - nicht von heute auf morgen eher kontinuirlich immer weiter in Richtung treiben lassen. Persönliche Gründe wie Du es bezeichnest... Ich meine die Gesellschaft an deren Rand sie nun stehen hat auch ihr maßgebliches Quäntchen Schuld daran! Hat man einmal ein bestimmtes soziales Level unterschritten wird man in unserer so wie in (fast allen?)Gesellschaftsformen immer weiter immer schneller nach unten gedrückt oder in die Ecke... Das passiert sogar ehemals wohlhabenden Leuten, das sie scheitern und daran zerbrechen wie man hört ! Meißtens wurde die Richtung aber schon viel früher vorgegeben, z.b. durch das Umfeld in das man geboren wird. Nicht jeder ist stark genug sich freizuschwimmen. Darum versteh ich Deine aussage nicht die sich für mich anhört als wäre das Sandlerdasein eine bewußt selbstgewählte Lebensform und hätte mit den Unzulänglichkeiten und Fehlern von Gesellschaftssystemen nichts zu tun. |
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Guru wollte nur zum Ausdruck bringen, dass die Sandler eher nicht ein Ergebnis politischen Handelns oder politischer Systeme sind - im (neo)liberalen New York gibt es welche und auch im kommunistischen Kuba, und auch in den Formen dazwischen. Es gibt Menschen, die kommen unverschuldet in Not und versuchen, dagegen anzugehen - über diverse Initiativen (die leider weniger werden) finden sie sehr oft wieder zurück. Es gibt aber auch welche, die wollen gar nicht mehr zurück - und wenn Du denen Hilfe anbietest, sind ihnen Zigaretten oder Alkoholika noch immer am liebsten. Guru |
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