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| So fliegt man richtig! Fragen, Antworten, Diskussionen zum Fliegen von Jets im FS |
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Registriert seit: 08.11.1999
Beiträge: 840
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Hi Martin,
grundsätzlich kann man die horizontale und vertikale Navigation und die Geschwindigkeit getrennt voneinander managed oder selected fliegen. Und unabhängig davon, ob man die Approach Phase aktiviert hat oder nicht! Zieht man den entsprechenden Knopf an der FCU (Flight Control Unit - bei Boeing entsprechend MCP für Mode Control Panel) so heißt das sinngemäß: My control = selected. Drückt man den Knopf bedeutet das sinngemäß: Your control = managed. Die Aktivierung der Approach Phase hat den Vorteil, dass man die Groundspeed Mini Funktion nutzen kann wenn man managed Speed fliegt. Solange man Speeds oder Radarvektoren vom Lotsen vorgegeben bekommt, kann man natürlich nicht managed fliegen. Hat man aber die Freigabe für den Anflug bekommen, so drückt man die Appr. Taste an der FCU und der Autopilot/Flightdirector fängt den Localizer/Glideslope ein und segelt an ihnen entlang. Hier ist es bedeutungslos, von selected oder managed zu sprechen, das Flugzeug fliegt jetzt nach Radionavigation. Anders beim Nonprecision Appr., hier fliegt das Flugzeug allenfalls nach GPS/IRS für die horizontale *UND* vertikale Navigation (falls erlaubt) und der Pilot kontrolliert nur nach Radiodaten (VOR oder NDB und DME Anzeigen) ob die Automatik auch korrekt arbeitet. Steuert der Pilot den Anflug indem er das Heading so verändert, dass er auf dem vorgeschriebenen Radial bleibt und mit entsprechend eingestelltem Sinkwinkel die vorgeschriebenen Höhen einhält, so fliegt er selected. Der Autopilot schaltet sich 100 Fuß unter der in der Approach Phase Seite der MCDU eingegebenem Minimum Descent Altitude bzw. Decision Height automatisch aus und darf auch solange benutzt werden, egal ob managed oder selected oder nach Radionavigation geflogen wird. Meistens, aber das ist persönlicher Geschmack, schalte ich ihn früher aus, um mir für die letzten zumindest zwei, drei Minuten soetwas wie ein Einfühlen in die Steuerung zu ermöglichen. Aber das kann auch Einbildung sein, der Bus macht ja die Steuerausschläge immer so groß wie sie halt sein müssen um die zum Steuerknüppelausschlag gehörenden Rollraten und G-Loads zu erreichen, egal wie schnell oder wie schwer er gerade ist! Ich hoffe, das war nicht zu verwirrend. Happy landings! HP |
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