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| So fliegt man richtig! Fragen, Antworten, Diskussionen zum Fliegen von Jets im FS |
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#1 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 24.08.2002
Alter: 64
Beiträge: 2.582
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minimale Kurskorekturen im Landeanflug mit Seitenruder,
geht so was? wie lange brauch ein Turboprop beim Gas geben,bis der Propeller max. Wind macht? wie schnell verliert ein Airliner an Fahrt, wenn ich in 3.000-4.000ft bei 250Ktn IAS die Schubhebel zurückziehe und den Brocken auf Höhe halte? in welcher Höhe über Grund fängt der Bodeneffekt zu wirken an? wie beeinflussen verschiedene Tragflächenbauweisen die Wenderate, sowie das selbstständige Zurückrollen? wann bewirken Klappen einen negativen bzw. positiven Pitchmoment? Bitte keine Formeln oder wissenschaftliche Berichte. Mir geht's mehr um allgemeine Grundtendenzen. |
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#2 |
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Elite
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Hallo!
Also ich kann ur vom Segelfliegen berichten, was ja, wie mir jeder zustimmen wird, das richtige fliegen ist! Im Landeanflug korrigiere ich eigentlich immer mit Quer- und Seitenruder, mit Seitenruder alleine hält man eigentlich ja nur vor also dreht die Nase in den Wind. Zum Bodeneffekt: Bei unserem Mitteldecker (G103) merkt man so in 1-2m Höhe, dass der Flieger gleitet und gleitet, bis halt die Geschwindigkeit weg ist. Fliegt man also zu schnell an, dauert es sehr lang bis sich der Flieger hinsetzt. Zum selbstständigen korrigieren: Bei positiver Pfeilung (Flächen etwas nach vorne) kann sich der Flieger alleine ausbalancieren wenn er mal von einer kleinen Böe etwas schräg steht. Denn die dann weiter vorn stehende Fläche erzeugt mehr Widerstand und dreht dann selbst um die Hochachse zurück. (hoffentlich hab ich in Technik auch richtig aufegapsst) MEhr kann ich dir nicht sagen. Tschüß David |
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#3 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 24.08.2002
Alter: 64
Beiträge: 2.582
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Nun gut,ein Segelflieger rauscht mit ziemlich konstenter
Geschindigkeit(Windenstart;Gleitflug;Landung) genussvoll dahin. Bei grösseren,vor allem weit aus schelleren Maschinen,wenn die Landegschwindigkeit so 1/5-1/4 der Reisegeschwindigkeit beträgt, kann ich mir durchaus vorstellen,das minimale Kursänderungen(1-2°) mit geringen sanften Seitenruderausschlägen ohne auftretenden Rollbewegungen möglich sind. Da ich hin und wieder auch mit Zweisitzern(flusimässig)durch die Gegeng propellere,kann ich mit der Aussage zum Bodeneffekt etwas anfangen. Bei deinem dritten Hinweis gehtes mir darum wie schnell ein Flugzeug aus der Rollbewegung bei neutralem Querruder allein in die Wagerechte zurückrollt. Ich möchte halt nicht nur am Cockpitdesign und der Speedanzeige vermittelt bekommen in welchen fliegerischen Kategorien ich mich bewege und meine Flieger dem endsprechend konfigurieren. Wünsch dir immer ausreichend Luft unter den Segelflächen bis zum Lande_T. Nachtrag: irgendwie komme ich mit der Zeileneinteilung nicht klar meine Texteinteilung sieht beim schreiben immer anders aus trotz nachträglicher Korekturen, entschuldigung |
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#4 |
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Elite
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Tach!
Hmm, also bei uns gibt es auch Schnellflug, da bretter ich auch mit dem Twin mit 170km/h mal so durch die Lüfte von einer zur anderen Wolke.Zum Kurven: Also man kurvt indem man gleichzeitig Seiten- und Querruder gibt. Ist man in der Kurve drin, stellt man die Ruder wieder auf neutral und korrigiert dann nur noch mit Quer- und/oder Seitenruder. Will man wieder geradeaus fliegen, so muss man entgegen der Drehrichtung Quer- und Seitenruder geben, bis man wieder in der gewünschten Fluglage ist. Das heißt, die MAschine rollt auch weiter wenn die Ruder neutral sind, man muss sogar teilweise mit Gegenquerruder "abstützen" damit man nihct immer steiler wird in der Kurve. Wie das jetzt im FS ist weiß ich nicht mehr, ich meine da kann man das Querruder beim einleiten der Kurve ausgeschlagen lassen ohne das die Kurve immer steiler wird. (Ohne Gewähr, bin letzte mal vor knapp 2-3 Monaten mitm FS geflogen) TSchüß David |
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#5 |
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Inventar
Registriert seit: 08.03.2000
Alter: 83
Beiträge: 1.904
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im FS haengt es sehr vom speziellen Modell ab. Es gibt die "einfachen" (meist die Standardmodelle), die die Kurve (bei nicht allzuviel Bank) dann mit neutralen Rudern halten, solche, wo Quer- und/oder Seitenruder passend in Richtung gehalten werden muessen und auch einige (langsame) Modelle, wo in der Kurve ganz realistisch Gegenruder gegeben werden muss, um den hoeheren Auftrieb des Aussenfluegels auszugleichen.
Eigentlich wie in Echt - leider oft nicht wirklich passend zum realen Modell ![]() Liebe Gruesse Peter |
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#6 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 24.08.2002
Alter: 64
Beiträge: 2.582
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Und wie ist das bei kleinen Querneigungswinkeln.
Hochdecker oder pos. V_Stellungen müssten doch bei neutr.Querruder den Flieger allein in die Waagerechte ausrichten,oder(f)lieg ich da total daneben? Bei deinem TWIN wirst du ja nicht bei 25° oder so die Rollbewegung beenden,sondern,sofern es die Vorschriften zulassen,den Vogel noch weiter in die Kurve legen und sicherlich noch kräftig am Höhenruder ziehen damit das Ganze nicht zum Abwärtslooping mit halber Rolle mutiert. Kann mir schon gut vorstellen das der kurvenaüssere Flügel unter diesen Bedingungen gerne Achterbahn spielen möchte. Aber es muss doch auch kontruktiv bedingte Unterschiede geben. zB.: DHC-7; Hochdecker; pos. V_Stellung; Trapezflügel Tu-154; Tiefdecker; neg. V_Stellung; Pfeilflügel Natürlich kann man beide Flugzeuge nicht miteinander vergleichen. Aber solche versch. Philosophien müssen doch Rollverhalten, Dihedral_Effekt und Wenderate unerschiedlich beeinflussen. Der Flusi lässt auch keinen totalen Realismus zu,wäre auch Quatsch. Ein PC kann halt den Nur_Flusianern das Gefühl in Bauch und Hintern, Gleichgewichtssinn und Orientierungsvermögen durch Kpof- und Augenbewegung nicht vermitteln. Das macht es gegenüber den fliegenden Realos verdammt schwer,sich das richtige Koordinierungsvermögen anzueignen. PS: habe gerade gemerkt das da jemand ein wenig scheller war,sorry. |
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#7 |
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Inventar
Registriert seit: 08.03.2000
Alter: 83
Beiträge: 1.904
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... Du schriebst:
"Das macht es gegenüber den fliegenden Realos verdammt schwer,sich das richtige Koordinierungsvermögen anzueignen." Es macht es nicht nur schwer, ich halte es allein mit dem FS bezogen auf die Realitaet fuer unmoeglich. Auch in Real verhalten sich die Maschinen (manchmal sogar gleichen Typs) unterschiedlich, man braucht Zeit, sich einzugewoehnen. Ich halte es so, dass ich im FS auf den Horizont (den echten bzw den kuenstlichen), auf Pinsel und Libelle achte - das ist alles. Damit fliege ich das jeweilige Modell "koordiniert" (wobei ich mich auch immer wieder neu an ein Modell gewoehnen muss, das ich lange nicht benutzt habe - ein weiteres Argument, sich im Wesentlichen auf ein Lieblingsmodell zu konzentrieren). Flugschueler brauchen auch real eine Menge Uebung, um gefuehlsmaessig Slip oder Skid zu erkennen - sogar das saubere Geradeausfliegen, ohne zu schieben, ist nicht ganz trivial. Noch eine Mini-Korrektur: Der V-Fluegel (Dihedralwinkel groesser Null) stellt sich in erster Naeherung stabil in Richtung der Resultierenden aus Gravitation und Zentrifugalkraft, wuerde also im Idealfall ermoeglichen, eine einmal sauber eingeleitete Kurve beizubehalten - ohne die Steuerorgane anzufassen. Wie gesagt: Im Idealfall (ohne die anderen 1745 wirksamen Parameter )Viele Gruesse Peter P.S. Der MSFS simuliert z.B. den hoeheren Auftrieb des Aussenfluegels in einer Kurve mit einem langsamen Vogel auch garnicht "aerodynamisch direkt" - weil es im FS-Modell naemlich garkeinen rechten und linken Fluegel gibt. Es sind ein paar "Kunstparameter", mit denen man dieses Verhalten, auch das negative Wendemoment usw beeinflussen kann. |
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#8 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 24.08.2002
Alter: 64
Beiträge: 2.582
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Dieses unterschiedliche Verhalten kommt bestimmt daher,das die Kisten noch mit der Hand zusammengenagelt wurden und es sich die eine oder andere Delle in der Aussenhaut bequem gemacht hat(hab mal bei ner Flugshow der Flying Legends ne MiG15 von ganz dicht gesehen;von aerodynamisch sauber konnte man da nicht gerade reden)
Die Flusi_Flieger kann man schon so einstellen,das sie immer weiter in die Kurve hineinrollen. Das Problem ist dann,das sie im Geradeausflug auch immer nach irgend einer Seite wegrollen. Es sei den man fliegt die ganze Zeit auf dem Rücken,schon liegt er schön stabil in der Luft.Wäre schon nicht schlecht wenn man solche Eigenschaften in Kombination von Querneigung und Zug am Höhenruder wariieren könnte. |
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