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| So fliegt man richtig! Fragen, Antworten, Diskussionen zum Fliegen von Jets im FS |
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#1 |
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Elite
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Hi, ich weiss zwar, dass die Wahl der aktiven Landebahn am Zielflughafen in erster Linie unter Rücksichtnahme der Windbedingungen und Bahnlänge gewählt wird aber hier mal eine zusätzliche Frage zu dem:
Wie siehts mit der Berücksichtigung der vorhandenen Anflughilfen aus ? Hier mal eine Frage, wenn die notwendigen Sichtbedingungen für alle Landearten gegeben sind: Wird eine 747 auf einen NDB-Anflug geschickt weil die Landung auf der Landebahn mit ILS zu viel Seitenwind hatt ? Oder nimmt man da eher den Seitenwind in Kauf und hat dafür ILS ? |
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#2 |
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Veteran
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Also da spielen, wie fast immer, mehrere Faktoren eine Rolle.
Nicht nur der Wind gehört zum Wetter, sondern natürlich auch Wolkenuntergrenzen und Sichten. Wenn diese nah am Minimum vom NDB-Approach sind, wird natürlich lieber der ILS-App mit Seitenwind geflogen. Die Bahnlänge gehört dazu. Hier wird meistens lieber die längere Bahn genommen. ATC hat da auch ein Wörtchen mitzureden, wenn auch nicht das letzte. Wenn man jetzt theoretisch zwei gleich lange Bahnen hätte und das Wetter bis auf den Wind keinen Faktor spielen würde, wäre es wohl immernoch von Pilot zu Pilot unterschiedlich, für welchen Anflug er sich entscheiden würde. Der eine fliegt lieber einen ILS, der andere lieber mal nen NDB.
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_______________________ Schöne Grüße aus Bayern |
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#3 |
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Elite
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Hmm, also ich glaube mal irgendwo gelesen zu haben dass der Pilot selber nicht unbedingt die Freiheit hat, zu entscheiden ob er statt einen ILS-Anflug lieber einen NDB Anflug fliegt.
Grund: Wenn ein Flughafen mit ILS ausgestattet ist, muss er das auch nutzen, um ein maximum an Sicherheit zu erzielen. |
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#4 |
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Veteran
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Hi!
Nein, das stimmt nicht. Er SOLLTE es vielleicht benutzen, das kann sein, aber wie in einem anderen Thread beschrieben gabs sogar in EDDF schon Visuals (wo ja bekanntlich ILS verfügbar ist). Wieso sollte man z.B. bei CAVOK keinen Visual machen? Sicherheitsbedenklich ist dieser Visual keineswegs denke ich, da der Pilot ja rein durchs Augenmaß erkennen kann ob er zu hoch ist oder zu niedrig. VASI/PAPI hilft ihm ausserdem auch dabei. Bei schlechten Bedingungen versteh ich Deine Bedenken aber bei Schönwetter keinesfalls. Auch Visuals sind standardisierte Verfahren (also der Pilot fliegt da ja nicht kreuz und quer herum um die Landebahn zu treffen). In meinem B737 Manual gibts z.B. in den "Normal Procedures" einen Eintrag "Visual Approach" wo ein Diagramm aufgezeichnet ist, wie der zu fliegen ist (welche Konfiguration in welchem Abschnitt des Fluges). Klar, das alles hängt immer von den aktuellen Bedingungen ab, aber es hört sich hier so an als wäre der Visual nur ein "schlechter" Ersatz zum ILS. Das ist es aber nicht! Grüsse Bernd |
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#5 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 13.01.2002
Beiträge: 2.564
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Siehe hierzu auch den Artikel von Urs Wildermuth in einem der letzten FLightXpress-Ausgaben zum VOR/DME Approach auf die 28 in Zürich, bei dem letztes Jahr der Crossair-Jumbolino verunglückt ist.
Thomas |
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