Zitat:
Original geschrieben von allwissende Müllhalde
2 Arten wie man an Linux herangeht, die Einen erwarten sich ein besseres Windows mit nur Vorteilen für den Benutzer und lassen sich erst Aufgrund der fortschreitend benutzerfreundlichen Aufbereitung auf das "Abenteuer" ein.
Die anderen sind die Puristen für die Unix Unix bleiben soll und die mit einem Desktop nichts am Hut haben - diese werden sich auch eher selten einen Realplayer installieren.
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Stimmt schon, aber ganz so einfach ist es auch nicht.
Die Leute aus der ersten "Kategorie" erwarten oft zuviel, nicht zuletzt weil Linux in der letzten Zeit einfach zu viel gehypt wird - Gut ja, Lösung für alles aber trotzdem nicht. Ausserdem vermisse ich grade in dieser Gruppe oft den für Linux unvermeidlichen Schritt von "nur" anwenden, hin zu verstehen, welcher für den Spaß an diesem System IMHO aber maßgeblich ist.
Ich persönlich zähle mich laut deiner Aufzählung zur zweiten Gruppe, was aber keineswegs bedeutet daß ich Linux nicht auch als Desktop OS wertschätze. Nur weil man gerne mal die Shell benutzt heisst das nicht daß man GUIs nicht mag. Linux als Desktop OS bringt einem eben den Vorteil eine sehr mächtige Shell und eine grafiche Oberfläche nach eigenem Geschmack (oder eben auch keine) einzusetzen. Kein schlechter Weg, auch wenn nach meinem Geschmack die grafischen Oberflächen nicht unbedingt das Gelbe vom Ei sind (wobei GNOME+Sawfish oder Enlightenment schon ganz ok ist).
Just my 2 Cents,
citizen428
Und weil ich doch immer so pingelig bin: Linux ist nicht UNIX...