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#1 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 13.10.2000
Beiträge: 1.622
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Hallo Leute!
Unlängst habe ich eine Menge an Papierbilder samt Negativen zum Scannen bekommen und fühlte mich mit dem Canon 8400f auf der sicheren Seite. Weil das Ding nämlich einen Durchlichtrahmen für 12 Negative gleichzeitig mitbringt, der Treiber unterstützt den User dabei auch sehr gut. Wenn da nur nicht die bescheidene Qualität wäre ... Ich hab sämtliche Tricks und Auflösungen des Scanner durchprobiert aber im Vergleich mit dem Scan des entsprechenden Papierbildes kann der Negativscan NICHT MAL IM ANSATZ mithalten! Kurz gesagt das Ergebnis des Negativscan zeigt viel zu hohe Kontraste bei unangenehmer Farbverteilung. Darum hab ich letztendlich "nur" die (gereinigten) Papierbilder gescannt und bin nach wiederum zahlreichen Experimenten mit diesem Ergebnis eigentlich sehr zufrieden - für digitale Verhältnisse ... Weil feine Details, besonders in dunklen Bildregionen, gehen auch bei den Papierscans verloren, egal mit wieviel dpi man da anrückt. Soll heissen: ich für mich habe die Überzeugung gewonnen, die Duplizierung analoger Bilder sollte man nur analog machen, also von den Negativen nochmal ausarbeiten lassen. Mit dem Nachteil dass eine Bildbearbeitung (zB rote Augen entfernen, aufhellen usw) hierbei natürlich nicht möglich ist. Die Frage zum Tage lautet nun folgendermassen: Könnt ihr den grossen Qualitätsunterschied von Papierbildscan und Negativscan von Scannern der Klasse eines Canon 8400f nachvollziehen? Oder war das bei mir ein Einzelfall? (Anmerkung: Mir ist schon klar, dass es ein Flachbettscanner beim Negativscan NIEMALS mit einem darauf spezialisierten Gerät (siehe: http://geizhals.at/?cat=scndia ) aufnehmen kann, dennoch erwartet man sich auch bei den Heimgeräten ein Mindestmaß an Qualität die hier jedoch nicht erreicht wurde.) Danke im Voraus für eure Auskünfte, Tschüss, Herwig. |
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#2 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 04.09.2000
Beiträge: 2.249
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schon irgendwie komisch wenn man sich die bewertungen bei amazon anschaut: http://www.amazon.de/gp/product/cust...ate&n=11052861
ein beispielbild wäre halt interessant zum test vom "größeren" modell: http://www.filmscanner.info/CanonCanoScan9900F.html fazit lesen
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lies es, lern es, lebe danach |
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#3 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 23.12.2001
Beiträge: 2.969
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Also Kontraste und Farbverteilung liegen nicht am Scanner, sondern der Software. Versuche eimal Vuescan und experimentiere mit verschiedenen Negativ-Einstellungen. Ich habe einen 4400f (kleiner Bruder) und die Ergebnisse sind - nach einiger Spielerei - passabel, jedenfalls was Kontrast und Farben betrifft. Die Auflösung geht halt so. Man muss für gute Ergebnisse eine gute Grundeinstellung für den Film finden und dann noch vor dem Scannen einzelne Bilder (wenn sie nicht ähnlich belichtet sind) nachjustieren. Es ist halt so ähnlich wie bei der guten alten schwarz-weiß-Vergrößerung.
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#4 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 13.10.2000
Beiträge: 1.622
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Testbilder bzw Bildpaare zum Vergleich spielts leider nicht mehr, da ich die Fototaschen schon zurückgegeben und die zig Megabyte Experimentalbilder auch schon gelöscht habe.
Die Unterschiede im Detail waren zB folgende: Scenerie Innenraum alte Kirche mit Personen, eine Photohälfte im "Dunklen", andere Hälfte sehr hell wegen Fenster direkt oberhalb, war ein sehr sonniger Tag. Kamera und Photographin sind beide keine Profis ;-), das Bild sieht entsprechend aus, d.h. eine Seite viel zu dunkel, andere viel zu hell. Beim Papierscan hab ich dann ein bissi Gamma (größer 1, also Aufhellen) und Farbsättigung drüber gelegt, sodass die Personen im Dunklen wenigstens ein bisschen besser zu sehen waren. Negativscan bei diesem Bild war wirklich eine Katastrophe (ärgstes Ergebnis aller Experimente): wie schon geschrieben, Kontrastierung wurde stark erhöht, d.h. dunkle Seite wurde noch dünkler, helle noch heller, und natürlich gingen bei beiden die Details ziemlich verloren und die Farben hatten ausserdem auch einen so dermassen seltsam ungleichmässigen Stich dass ich nicht mal weiss wie ich ihn beschreiben soll ... Bezüglich Software: Der Scangear-Treiber ist eigentlich schon recht ordentlich - sofern man die gebotenen Einstellungen entweder sowieso ausschaltet ;-), oder nur auf geringer Stufe belässt. Wie gesagt, ich hab viele verschiedene Kombinationen probiert (samt diverser Tricks in nachgeordneten Bildbearbeitungsprogrammen) und keine hat Ergebnisse geliefert, welche dem Papierscan wenigstens gleichwertig gewesen wären. Die selbigen ernüchternden Ergebnisse gab es auch mit Bildern wo der hell-dunkel-Unterschied weit geringer war. Und weil ich so angefressen war, hab ich die nur-hellen Bilder, zB Personen VOR der Kirche, gar nicht mehr probiert sondern einfach alle Bilder als Papierscans ausgeführt. Glücklicherweise waren die Bilder noch nicht so stark abgetapst, sodass ein Abwischen der Fingerabdrücke mit einem mittelrauen Stoff ausreichte. Bezüglich Vuescan und Canon: Der 8400F (und Konsorten) braucht laut der Hersteller-Webseite die vorherige Installation des Scangear-Treibers. Verwendet Vuescan dann auch den Treiber zum Scannen??? Wenn ja, dann hat man ja nix gewonnen ... ---------- Nochmal Vuescan: Der Hersteller empfiehlt bei Flachbettscannern die teurere Schiene der Epson Perfection-Reihe. Hat jemand generell Erfahrung mit Negativscannen bei Epson-Geräten (egal mit welcher Software)? |
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#5 |
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Elite
![]() Registriert seit: 19.12.2003
Beiträge: 1.210
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Hab perfekte Ergebnisse mit meinem Canon (dürfte das Vorgängermodell sein) ... Vielleicht hast einfach nicht eingestellt, dass sich um ein Negativ handelt ...
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#6 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 13.10.2000
Beiträge: 1.622
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Doch, sonst hätte ich ein Bild mit 100% Fehlfarben erhalten, denn das ist ja der eigentliche Unterschied zwischen Negativ und Positiv.
Welche Typennummer hat dein Canon? Wenn es ein Lide ist, dann ist das eine ganz andere Serie. |
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#7 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 23.12.2001
Beiträge: 2.969
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Vuescan setzt auf dem Treiber auf, das ist richtig. Aber es gibt Profile für die verschiedenen Filme, die man dann noch weiter tweaken kann, weil es nicht nur vom Film, sondern auch von der Entwicklung abhängt. Hinzu kommt der unterschiedliche Belichtungsspielraum von Diafilm und Negativfilm.
Bei Negativen müssen Farbe, Kontrast und Helligkeit schon beim Scannen berücksichtigt werden (Vorschau) - das übernimmt beim Papierbild alles automatisch die Belichtungsmaschine. |
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#8 | |
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Elite
![]() Registriert seit: 19.12.2003
Beiträge: 1.210
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Zitat:
Type liefere ich nach ... |
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#9 | ||
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Inventar
![]() Registriert seit: 13.10.2000
Beiträge: 1.622
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Zitat:
Zitat:
Sei so nett und gib auch die Scangear-Parameter an, mit denen du besonders bei dunklen Negativen den meisten Erfolg hattest. Mit welcher dpi-Auflösung arbeitest du meistens? Bearbeitest du die Scans im Anschluss noch umfangreich nach? Damit meine ich jetzt nicht Zuschneiden usw, sondern bezüglich der Farben, Kontraste usw. Wenn ja, mit welchem Programm? |
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