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| So fliegt man richtig! Fragen, Antworten, Diskussionen zum Fliegen von Jets im FS |
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#11 |
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Jr. Member
![]() Registriert seit: 27.01.2001
Beiträge: 30
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Hallo Michael
Also das "Doors to automatic" hat überhaupt nichts mit "Kindersicherung" oder dem verriegeln zu tun. Verriegelt wird die Türe schon nach dem Schliessen. Wenn der Käptain der Crew "Doors to automatic" befiehlt, dann legt die Crew den Armierungshebel um. Dann sind die Slides eingehängt und je nach Modell die Druckflaschen zur Türöffnung armiert. Wenn nun der Entriegelungshebel oder der Emergencyhebel gezogen wird, springt die Türe auf und die Rutschbahn wird aufgeblasen. Desshalb werden die Armierungsschalter im Normalfall vor dem Türöffnen wieder deaktiviert. Gruss Wilko |
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#12 |
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Senior Member
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Beiträge: 145
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Hallo Piloten
Danke für eure Antworten. Wenn ich das recht verstanden habe, ist es so, dass bei den Grossen die Türen während des Fluges nicht einfach so geöffnet werden können. Wie ist es bei den Airbussen? Bei denen wird die Tür ja nicht nach innen gezogen, bevor sie geöffnet werden. MfG Michel Verde |
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#13 |
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Jr. Member
![]() Registriert seit: 27.01.2001
Beiträge: 30
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Hallo
Es gibt zwei Arten von Türen. Die eine sind die Plug-type doors und die andere die Non-plug-type doors. Bei den Plug-type doors wird die Türe in den Rahmen gepresst und durch eine Dichtung, die vom Kabinendruck aufgeblasen wird, abgedichtet. Es gibt verschiedene technische Lösungen, die Türe von innen in den Rahmen zu pressen. MDD liess ihre Türen zuerst nach innengleiten, dann nach oben in den Dachraum verschwinden. Siehe Md-11 oder DC-10. Auch Boeing konstruierte solche Türen. Eine andere Methode ist, die Schwenkmechanik der Türe so zu gestallten, dass man sie beim öffnen zuerst nach innen zieht und sie dann um 90 Grad dreht. Da die Türe gebogen ist, passt sie dann durch die Diagonale der Türöffnung und kann nach aussen gedreht werden. Die Airbustüren gehen nach aussen auf, sind aber trotzdem Plug-type doors. Diese Türen haben ringsherum mehrere Metallbügel, die bei geschlossener Türe hinter den Bügeln im Ramen liegen und dagegen gepresst werden. Die Türdichtung wird ebenfalls vom Kabinendruck aufgeblasen. Beim öffnen wird die Türe mechanisch angehoben, so dass die Türbügel über die Bügel im Rahmen geführt werden können und die Türe nach aussen geschwenkt werden kann. Die Non-plug-type doors schliessen von aussen. Zum Beispiel Frachtraumtüren. Für diese Türen ist eine starke, widerstandsfeste Verriegelungsmechanik notwendig, die den Kabinendruck aufnehmen kann und die Türe dicht verschliesst. Hoffentlich konnte ich euch etwas weiterhelfen. Ist vielleicht etwas kompliziert erklärt. Kommt mich doch mal in der Werft in Zürich besuchen. Am Flugzeug kann ich dass besser erklären. Gruss Wilko |
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#14 |
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Veteran
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Hi
es gab sogar mal ein Fall bei der Lufthansa wo sich die Türen von allein bis zu 50 cm beim start geöffnet haben |
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