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Hardware-Beratung & Erfahrungen Rat & Tat bei Fragen wie "Was soll ich kaufen?", "Was ist besser...?", "Wer hat Erfahrungen mit...?", "Wieviel RAM, Festplattenspeicher, MHz,...?" sowie Garantie-, Reparatur- und Service-Probleme.

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Alt 30.11.2005, 21:46   #1
downhillschrott
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Standard Heimserver (schon konkrete Fragen)

Hallo, liebe Forengemeinde. War schon lange nicht mehr hier, habe meinen Usernamen vergessen und nachdem ich mich neu registriert hatte, ist er mir wieder eingefallen. Egal, ich bleib beim neuen.

Ich habe viele, viele Fragen, die einen eigenen, kleinen Server betreffen.

Disclaimer: Ja, ich habe die Forumssuche bemüht (nicht nur hier), habe auch überlegt daß zu einem anderen Thread zu tun, habe mich aber dennoch aufgrund der doch zu verschiedenen Thehmen für einen eigenen entschieden. Ja, ich habe gegoogelt. Wenn mir der eine oder andere Eintrag nicht aufgefallen ist, und/oder ich im google falsche Suchbegriffe verwendet haben sollte, bitte ich im Voraus um Entschuldigung. Ich danke vielmals für das Verständnis.

Zusammenfassung

Ich habe derzeit ca. 700GB Daten. CAD, Text, Videos, diverses. Diese Daten sollen auf einen zentralen Server, der so günstig, schnell und stromsparend wie möglich betrieben werden soll. Die Daten sollen zumindest gegen Ausfall einer Platte gesichert werden. Ich bin auch für Alternativen offen, die die Daten auch gegen Ausfall des ganzen Servers/PC´s (Netzeil, CPU, Controllercrash, etc. blabla) sichern. Die Anzahl der PC´s im Netzwerk beträgt derzeit 4, die derzeitige genutzten Datenübertragungsraten liegen bei ca. 30MB/sek. Das soll nicht unterschritten werden.

Wem das reicht, die/der muß nicht weiterlesen
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Alt 30.11.2005, 21:50   #2
midas
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Standard

Da der Server laut deiner Beschreibung eigentlich nichts außer file serven muss, reicht eigentlich irgendein walter kasten 300 mhz aufwärts.
Du musst dir nur einen Raid kontroller reinbauen und an den insgesamt 4 Platten für das RAID 1 hängst.
700 GB sind für einen Privatmann net so wenig, also ganz billig werden die platten auch nicht.

Eine andere Alternative du kaufst dir ein Gerät (ka, kenne mich da nicht aus), das nur im Lan hängt und in das du festplatten reinstecken kannst und die dann als Freigaben konfigurieren kannst.
midas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.11.2005, 22:00   #3
downhillschrott
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Beiträge: 97


Standard

Fortsetzung

Einleitung

Warum den Heimserver? Ich hab die Daten derzeit auf mehreren PC´s verteilt und das Benötigte natürlich immer auf den Computer der gerade nicht aufgedreht ist. Weiters sind die meisten Festplatten schon "ältere" 120GB IDE Platten, ein Ausfall wäre bitter.

Anforderungen

Anzahl "gleichzeitig" zugreifender Clients: max. 4, meist 2

Durchschnittliche Filegrößen: Sehr verschieden. Im CAD 200KB bis ein paar zB. 20MB, Video ein paar hundert MB über 2-4GB bis zu 15GB (Länge eines DV-Bandes)

Gewünschte Transferraten: Mind. 30MB/sek.

Derzeitiger Speicherbedarf: ca. 700GB

Vielleicht kommt noch ein Mailserver drauf, Domänencontroller und Benutzerprofile sind eigentlich kein Thema. Firewall, Nameserver und Routingfunktionen sind eigentlich auch nicht erforderlich, mein Hardwarerouter bleibt einmal in Betrieb, so schlecht ist der nicht.

Ich bin mit DOS und Windoof "groß" geworden, habe unter Linux einen kleinen
Probe-Server gemacht, mehrere Linux-Router und schon alte Rechner als Surfcomputer aufgesetzt. Meine Linux Kenntnisse sind daher eher bescheiden, also werde ich auf die grafische Oberfläche nicht verzichten können. Von daher wird ein Speicherausbau von 1GB wohl notwendig sein??

PC´s im Netz sind win2k und winxp. (Nein, die dürfen nicht auf Linux laufen, denn da läuft kein Solid Edge.)

Meine Überlegungen

Motherboard und CPU

SATA und GB-LAN (nicht über PCI) gibt es nur mit aktuellen CPU´s. Also leider kein Epia, kein PIII. Abgesehen davon habe ich kein PII oder III System zum "recyclen" übrig. Pentium-M wäre eine Alternative, aber da habe ich wenig bis keine Boards gefunden, abgesehen davon ist das auch eine Preis- und Verfügbarkeitsfrage. Die restliche P4 Architektur will ich eigentlich nicht verbauen, aufgrund der hohen Taktraten und des dadurch resultierenden Stromverbrauchs. Also bleibt "nur" ein Athlon64?

Nun meine Fragen zu dieser CPU:

1. Das Cool+Quiet ist so zu verstehen, daß es zB. bei einem Athlon64 mit Referenztakt von 200MHz und CPU Takt von 2GHz den Multiplikator so verändert, das minimal 600Mhz gefahren werden? Also Multi von 10-3?

2. Funktioniert das Cool+Quiet auch unter Debian Sarge?

3. Ist es möglich den Athlon64 zu untertakten?
a) Multi verringern? Und/oder b) Referenztakt absenken?

Untertakten:
Gibt es dazu Erfahrungen? Läßt sich dann die Spannung verringern? Wenn ja wie weit für stabilen Betrieb? Funktioniert dann Cool+Quiet noch? Wo liegen die Grenzen? Welche Leistung ist für ein Software RAID5 unter Linux notwendig? Ist die Geschwindigkeit des Speichers wichtig?

-> Meine Vorstellung wäre ein Referenztakt auf der Hälfte, also 100MHz, Speicher auf 100MHz und ein Multi von 6 oder so, also CPU Takt 600MHz und entsprechend abgesenkten VCore und Cool+Quiet kann dann noch auf 300 MHz absenken. (Ich fürchte das wird bei einer Vorstellung bleiben. )

Ist eine P4 Technologie (P4 oder Xeon) zu untertakten? Ist das dann mit dem Athlon64 vom Stromverbrauch konkurrenzfähig?

Festplatten und RAID

Warum ein RAID5?

Weil ich keine bessere Alternative weiß. Nicht weil es gerade "in" ist. Auch nicht weil RAID als solches gerade "in" ist. Ich weiß, daß RAID Systeme im Heimbedarf nicht optimal sind, aber was ist schon optimal.
Ich will die Daten zumindest gegen Ausfall einer Platte absichern. Natürlich wäre eine externe Sicherung auf Band und/oder Backupserver schön, aber man sollte realistisch bleiben. Ich will kein RAID1 weil ich dann mehr Laufwerke benötige. Das gleiche gilt für
einzelne Platten die herkömmlich als eigene Laufwerke angesprochen werden, denn dann muß ich jedes Laufwerk per cronjob auf ein anderes gegensichern. Außerdem will ich die Platten als ein Laufwerk ansprechen und nicht freien Speicherplatz auf einzelnen Platten verschwenden.
Ein RAID5 bietet imho bei größtmöglichen Speicherplatz Sicherheit gegen Ausfall einer Platte. Mehr kann ich derzeit als Privater nicht machen. Ich bin für Alternativen offen. Ich überlege auch (habe auch überlegt) 2 Platten zusammenzufassen, den Inhalt auf 2 andere per cronjob gegenzusichern und diese 2 Platten nur für den Sicherungsvorgang zu aktivieren. -> Auch hier: Doppelter Platz erforderlich.

Externe Sicherung

Ein einzelner Rechner mit einem RAID System ist ja nicht gefeit gegen Abrauchen des Netzteils, Ausfall der Laufwerkscontroller etc. Wenn meine Finanzen nach der Anschaffung des kleinen Heimservers wieder erholt sind,
ist das vielleicht auch ein Thema. Derzeit wird das wichtigste händisch auf
eine externe USB 300GB Platte gesichert. Vielleicht kennt jemand "günstigere" Sicherungsmöglichkeiten? Könnte das das RAID5 ersetzen?
Nochmals: Es geht hier um ~700GB.

Backupserver: Die Geschichte mit dem Backupserver ist nicht ganz aus dem Kopf. Vielleicht kostet eine NAS die "nur" viel Speicherplatz bietet ohne besondere Geschwindigkeit zu bieten irgendwann einmal nur so viel wie die benötigten Festplatten. (Wunschtraum)

Externe Festplatten: Ist es möglich USB oder Firewire Gehäuse/Platten per Befehl aus dem PC zu aktivieren und zu deaktivieren? Dann könnten mehrere Platten extern angehängt werden (entweder einem oder in mehreren Gehäussen) die dann vor dem Sicherungsvorgang eingeschaltet und nachher wieder ausgeschaltet werden.

Ich hoffe, daß war jetzt nicht zuviel auf einmal und zu konfus.

Vielleicht hat die/der eine oder andere gleiche Gedanken und/oder Anforderungen aber gänzlich andere Ideen und Konzepte? Oder doch ein ähnliches Gerät in Planung oder vielleicht schon am Laufen? Ich bin für alle Gedanken, Kritik, Ratschläge, etc. offen.

Bitte auch melden, wenn eine Meinung abgegeben werden muß, und/oder nur ein Teil meiner zahlreichen Fragen beantwortet werden kann. Vielen Dank!
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Alt 30.11.2005, 22:42   #4
Alter
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Mein Computer

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Die vermutlich einfachste Methode wäre, dass du ein NAS mit mehreren Platten ins bestehende Netzwerk integrierst, Ausfallsicherheit gegen Datenverlust wird aber auch hier teuer (Raid etc.).

Eine weitere Möglichkeit wäre, dass du dir auf dem Gebrauchtmarkt (zB ebay) einen professionellen Server besorgst, der praktisch alles redundant hat. Leider sind Profigeräte fast immer laut und Redundanz aller möglichen Teile kostet auch relativ viel Strom. Aber: So günstig wie bei dieser Lösung wirst du kaum zu einem SCSI-RAID5 kommen. Der Server darf nur nicht zu alt sein, sonst hapert es wieder an der aufrüstbarkeit der Festplattenkapazität.
Ich weiss jetzt nicht, wieviel du bereit bist auszugeben (habs vielleicht übersehen), aber zum Preis eines neuen PC (also etwa 1000 €) bekommst du einen gebrauchten Server, der alle Stückerln spielt und ein paar GB RAM vorinstalliert hat, 64Bit Steckplätze für schnelle Karten sowieso, etc.

Ein RAID5 mit Hotplug SCSI Backplane und einem entsprechenden Controller mit den Festplatten neu aufzubaen kostet dich ein Vermögen, mit SATA oder IDE sind zwar die Platten billiger, aber mit Hot-Plug Backplane und Controller für mindestens 6 Platten kommst du unter 2000 € auch nicht weg. Ohne Hot Plug gehts natürlich auch, aber um das Geld bekommst du immer noch ein gebrauchtes Profi-Teil mit voller Ausstattung.

Bequeme Datensicherheit kostet, so ist das leider.
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Alt 30.11.2005, 23:14   #5
downhillschrott
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Danke schonmal.. um die Entwicklung etwas zu beeinflussen:

Wenn RAID, dann ein Linux Softwareraid. Einen richtigen Controller kann ich mir nicht leisten und die anderen sind eh nur mehr oder weniger gut unterstütze Softwareraids.

Dann stellt sich wirklich die Frage ob nicht eine NAS besser wäre. Über die derzeitig meines Wissens nach günstigste Möglichkeit (Buffalo Terastation) hab ich nix gutes gehört, außerdem ist der Laufwerkswechsel eine Totalzerlegung, da ist ein PC-Neuaufbau weniger Arbeit.

Eine NAS heißt aber die Möglichkeit zu verbauen doch mal einen E-Mailserver aufzusetzen.

Gebrauchter Server: Das entfällt wegen Stromverbrauch und Geräusch.

Datensicherheit kostet, das ist leider wahr. Ich will aber versuchen es so gering wie möglich zu halten. Nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im Betrieb.

Preis: Auf alle Fälle unter 1000Euronen, bei der Athlon64 (3000+) Lösung mit 1GB Ram (kein ECC) und 2x 300GB SATA Platten (+2 Stk. die ich derzeit als RAID1 laufen habe) bin ich komplett auf ca. 700Euro durchwegs mit guten Markenteilen, aber halt aus dem Desktopbereich. Als RAID5 wären das über den Daumen ca. 800GB Platz.

Da darf dann aber nur eine Festplatte eingehen. Wenn eine andere Komponente stirbt, darf sie nur max. eine Festplatte mitnehmen.

Dann wüßte ich halt gerne ob sich dieser Prozzi in der Leistungsaufnahme einschränken läßt. Also Referenztakt + Speichertakt senken, Multi senken, Volt senken.
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Alt 01.12.2005, 09:13   #6
ingomar
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warum nimmst du nicht aus dem gebrauchtmarkt ein oder 2 entsprechende xp-athlons mit 512 ram, die haben genug leistung fuer ein software-raid ?

dazu entsprechende - neue - disken, und du koenntest die wichtigsten daten per cronjob immer noch von einer maschine auf die andere replizieren... wenn dir danach ist
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