Zitat:
Original geschrieben von red 2 illusion
Interlace ist nur eine (geniale) Krücke weils früher nicht genug Rechenleistung gegeben hat, daher der Trick die HalbBilder zu komponieren. Muß man aber nicht mehr es gibt genug Rechenleistung und die ZwischenBilder können errechnet werden, wies mpeg4 schon länger macht indem das nächste Bild nur durch ein paar Vektoren entsteht.
Dem Zelluloidmaterial würds helfen wenn die KinoLeinwand länger nachleuchten könnte.
|
Früher gab es nur Filmaufzeichnung und die elektronische Erzeugung des Zeilensprungverfahrens. Danach die MAZ (Magnetaufzeichnung, sprich Band statt Filmspule in der Kamera).
Erst bei der Ausstrahlung kam und kommt es zum 576i Signal, das vorher bis zur MAZ ein analoges Bild war.
Rechenleistung braucht man dafür nicht, sondern nur eine Filmspule oder ein Magnetband. Sowie eine zeitversetzte Ausstrahlung der - digital gesprochen - beiden Felder des Bildes, rsp. - analog gesprochen - der beiden Halbbilder.
MPEG4 verwendet B Frames (Deltaframes) um die Daten zu komprimieren. Das hat mit Interlacing nichts zu tun.
Bezüglich "nachleuchten": Es gibt kein Zelluloidmaterial mehr, sondern eine digitale Datei auf einer Festplatte in einem RAID System, die (diese Datei) über einen Satelliten einmalig in kodierter Form übertragen wurde.
Es muß bei der Wiedergabe ein Abdunklungseffekt erzeugt werden, der sehr kurz ist, nicht das Gegenteil. Das gewährleistet die gleiche Qualität wie früher. Der Shutter muß synkron zum Bildmaterial gesteuert sein, damit das typische Kinobild dabei herauskommt.