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| So fliegt man richtig! Fragen, Antworten, Diskussionen zum Fliegen von Jets im FS |
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#8 |
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Inventar
Registriert seit: 08.03.2000
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"Superkritischer Flügel" bzw "supercritical airfoil".
Bei einem normalen Profil erreicht z.B. die Strömung über dem Flügel eventuell schon Mach 1, wenn die TAS bei M0.8 liegt (kritische Machzahl 0.8, sowas gibt's für jedes Profil). Um diese kritische Machzahl möglichst in Richtung 1.0 zu schieben, macht man die Flügeloberseite sehr flach, die Unterseite recht "bauchig" und krümmt die Hinterseite deutlich abwärts. Dadurch schiebt man den Auftriebsmittelpunkt weit nach hinten, ebenso die Stelle, an der die Strömung lokal M1.0 erreichen könnte. Man kann dann z.B. die Flügel-Pfeilung wieder geringer machen (die ist konstruktiv nicht so optimal wie ein gestreckterer Flügel). Man vergleiche mal die Pfeilung der 707 oder der DC-8 mit neueren Maschinen: Die B-777 hat ein superkritisches Profil, auch neuere Airbusse, soviel ich weiss, wohl auch die B-767. Wenn die Strömung überm Flügel M 1.0 erreicht, so entsteht lokal die bekannte Kopfwelle, die sehr hohen Widerstand erzeugt (Wellenwiderstand) sowie verringerten Auftrieb. Der Flug wird dann ziemlich rauh - da das an verschiedenen Orten sehr dynamisch geschieht, wirken auf Flieger dann stark wechselnde Drehmomente, starke Belastungen, die man natürlich unbedingt verhindern muss (frühe Überschall-Versuchsmaschinen sind teilweise mit Strukturschäden ausgefallen). Viele Grüsse Peter P.S. Hmmm... häte vielleicht besser in den Thread "Fluggeschwindigkeit unter FL300" gepasst... |
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