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| Mobile Computing Rat & Tat zu Palmtops, MP3-Player und allem was mobil macht |
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#29 |
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Jr. Member
![]() Registriert seit: 22.05.2003
Alter: 23
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GSM war damals genaugenommen konkurrenzlos. Das D-Netz war sehr teuer und durfte auch nicht billiger werden, weil es gar nicht die notwendige Kapazität geboten hätte.
Der oft als Vorbild hergenommene SMS-Boom ist ebenfalls nicht mit UMTS zu vergleichen. SMSen hat vor allem die Kids angesprochen - und hier war der Preis gerade noch im Rahmen dessen, was Papa finanzieren konnte (obwohl dennoch unverschämt teuer - davon habe einige sehr gut gelebt...). UMTS muss relativ teuer bleiben und kann somit den lukrativen Kids-Markt, der nur preisgünstig über die Masse funktioniert, nicht erreichen, egal wie cool die dumme Tussi im TV ihr Ohr videofoniert ("Wie, du kannst mich nicht sehen? Achsooooo!"). Und vor allem hat UMTS starke Konkurrenz in Form von GSM für Telephonie, GPRS für mobile Emails und ein bisschen surfen und natürlich WLAN für schnellen Zugang im Bereich der Access Points. Einzig im Bereich der Videotelefonie ist es einigermassen allein, vor allem seit genau das bei den Festnetztelefonen komplett gefloppt ist - aber kann es sich wirklich durchsetzen, mit Freisprecheinrichtung und ausgestrecktem Tennisarm, ständig auf den Bildausschnitt achtend, durch die (kleine, versorgte) Gegend zu laufen? Und werden die Kunden in grosser Zahl bereit sein, dafür zu löhnen - oder bloss ein paar Early Adopters, die jedes Spielzeug brauchen? Wie Du sagst - Der UMTS-Ausbau kann nur klappen, wenn man daneben ein GSM-Netz hat, das den Unsinn finanziert und die Kunden bei der Stange hält. Und man wird sich weiter die Sinnfrage stellen müssen. Europaweit.
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