ja, das problem der weltweiten konzerne oder der weltwirtschaft allgemein ist mir bewusst. nur eine einfach lösung wirds für uns nicht geben. vor allem ein kleines land wie österreich, was können wir tun ?
wir könnten z.b. verbieten, daß firmen die unseren standards nicht entsprechen, hier etwas verkaufen. nur die folgen würden uns 1000mal härter treffen als die vielzitierten großkonzere.
dafür unserer regierung die schuld zu geben ist falsch, weil auch wenn wir unsere regierung 100mal tauschen, wird sich das nicht ändern.
die einzige lösung die ich sehe ist in möglichst großen wirtschatsräumen mindest-standards im bereich umwelt un soziales zu definieren. dafür ist die erweiterung der eu ein guter fortschritt. stellt sich für mich nur noch die entscheidende frage, ob diese standards auch für die neuen mitglieder gelten ? ich glaub der ehemalige slowakische staats-chef hat die eu-werbung mit waschmittelwerbung vergleichen. genauso kommt es mir vor ...
das noch größere problem ist für mich: was sollen wir gegen die usa ausrichten, die nicht einmal bereit sind, am toronto-ziel mitzuarbeiten ? wichtig sind trucks, die 20 liter super auf 100 km verbrauchen
schaut so aus als ob wir nur eine möglichkeit haben, und zwar die konkurrenz zu akzeptieren. und auch zu akzeptieren, daß es nicht unser ganzes leben aufwärts gehen kann. es werden aber sicher wieder bessere zeiten kommen. nur muss man verstehen, daß beides zum leben dazugehört: gute und schlechte zeiten.