Also ich mache das so: Ich bastle mir im FS-Flugplaner eine Route von Intersection zu Intersection oder "direct GPS" (Grosskreis) und sehe mir die Distanzen an die der Flugplaner angibt und berechne daraus den Masstab. Dann Drucke ich die Karte fragmentweise in grosser Vergrösserung aus und klebe sie zusammen, damit ich was um mit Zirkel etc rumkzuritzeln habe. Ich fliege eigentlich mit "Astronavigation" und mache das so: Ich blende alle 30 min mit shift+Z die koordinaten ein (dort wo dann gleichzeitig die Winddaten erscheinen befinfet sich schwarzes Klebeband auf dem Bildschirm

). Leider gibt's ja kein Sextanten-Gauge mit dem mann Sterne/Sonne schiessen und dann die Koordinaten berechnen könnte. Somit muss man den Vorgang halt verkürzen. Daraus kann ich dann die Abdrift zu meiner Sollposition berechnen und daraus wiederum den Wind. Den berechneten Wind brauche ich dann um den Kurs zum nächsten Fixpunkt zu berechnen etc. Ich sehe immer zu, dass mein erster Fixpunkt auf irgendeinem VOR-Radial liegt. Ist nicht gerade originalgetreu und manchmal liege ich am Schluss auch einige 100 NM daneben aber spannend ist es allemal und man hat während des Fluges immer etwas zu tun. Gute Navigatoren lagen damals teilweise nur 1-3 NM daneben (schlechte bis zu 700

).
Grüsse
Jakov "Kov" Bolotin
PS: Bin schon länger nicht mehr zum Fliegen gekommen, aber wenn ich wieder mal Zeit habe und einen oldschool-Transocean-Flug mache könnte ich ja einen Bericht posten.