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Internet widersteht dem bisher größten Angriff von Hackern
Das weltweite Internet ist zu Wochenbeginn anscheinend dem bisher größten Angriff auf seine Infrastruktur ausgesetzt gewesen. Das FBI rätselt über Täter und Motiv. "Wir sind uns der Attacke bewusst und gehen dagegen vor", lautete am Mittwoch die dürre Bestätigung eines Sprechers der amerikanischen Bundespolizei FBI. Informationen über mögliche Täter und deren Motive gab die Behörde nicht. Verschiedene Sicherheitsexperten stuften den Angriff als den bislang gefährlichsten und am Besten koordinierten in der Geschichte des Internets ein. Weil die weltweiten Datenströme dennoch weitgehend ungestört weiterflossen, ist der Vorfall auch ein Beleg dafür, dass das Netz relativ widerstandsfähig gegen Störversuche ist. Die Folgen blieben aber nur deswegen harmlos, weil der Angriff am Montagabend deutscher Zeit lediglich eine Stunde lang dauerte. Dauerbeschuss durch Daten Während dieser Zeit haben Unbekannte versucht, eine der tragenden Säulen des Netzes mit Daten-Dauerbeschuss zum Einstürzen zu bringen, vermutlich mit Hilfe zuvor gekaperter Computer. Da die Rechner mit Datenmüll beschickt wurden, ist der Urheber nur schwer auszumachen. Kleinere Angriffe dieser Art sind im Internet nicht ungewöhnlich, koordinierte Angriffe wie am Montag allerdings selten. Der letzte spektakuläre Fall führte Anfang 2000 zu einem mehrstündigen Totalausfall beim Internetportal Yahoo. Ziel der Attacke am Montag war das Internet-Computerverzeichnis DNS, das jeden an das Netz angeschlossenen Rechner identifiziert und damit die Auslieferung von E-Mails und Webseiten erst möglich macht. Kopien der Stammdaten für das Verzeichnis werden in 13 Rechenzentren auf der ganzen Welt vorrätig gehalten. Zehn davon stehen in den USA bei Regierungsstellen oder Unternehmen wie Verisign oder Worldcom; die übrigen drei in London, Stockholm und Tokio. Alle 13 Standorte waren Ziel der jüngsten Angriffe, bei neun von ihnen war das Verzeichnis völlig oder teilweise lahm gelegt. Größere Beeinträchtigungen waren deswegen nicht zu spüren, weil Internetanbieter wie T-Online oder AOL vorübergehend Kopien der Verzeichnisse speichern, um die Internetverbindungen ihrer Kunden zu beschleunigen. http://www.ftd.de/tm/it/1035389214997.html
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Laß’ es zu, daß die Zeit sich um Dich kümmert Hör mir zu, und mach es nicht noch schlimmer Denn es gibt ’nen neuen Morgen ’nen neuen Tag, ein neues Jahr Der Schmerz hat Dich belogen Nichts ist für immer da... |
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