http://derstandard.at/1250690862623/...ler-und-besser
Zitat:
TA stellte ihre Version vom "GigaNetz" vor - "Fiber to the Home" soll Geschwindigkeiten bis zu 1 Gbit/s bringen und einen DVD-Download in 38 Sekunden ermöglichen
125 Jahre alte Kupferkabel bilden das Rückgrat des heimischen Internet. Zwar haben in der Vergangenheit sowohl die Telekom Austria (TA) wie auch alternative Telekomprovider immer stärker in Richtung Glasfaser investiert, von einer flächendeckenden Verbreitung kann aber bei Weitem nicht die Rede sein.Vor allem in ländlichen Gebieten liegt noch viel Arbeit vor den Providern. (...)
Die TA sei aber Kooperationen durchaus aufgeschlossen, nur müsse es eine Win-Win-Situation für beide Seiten sein. "Hier gibt es zwei große Blöcke, die zu lösen sind - zum einen fehlt ein Investitionsschutz. Es muss Spielregeln geben,auch technologische, wie wir gemeinsam ausbauen können. Es kann nicht sein, dass wir sehr viel Geld in die Hand nehmen (die Telekom Austria wird im Zuge des Ausbaus eine Milliarde Euro investieren) und sich dann alternative Anbieter auf die Leitungen setzen", so Walter Goldenits.
Es werde weiterhin Wholesale-Produkte geben, wie auch heute schon - alternative Anbieter können die Leitungen mieten und für ihre Produkte nutzen - aber für einen großflächigen Ausbau der Netze fehlen die Partner. "In den Ballungsräumen gibt es teilweise Interesse, aber österreichweit gibt es keinen anderen Provider, der hier mit uns investieren will", so Goldenits.
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Das ist wieder einmal so typisch. Die Telekom Austria soll laut Vorstellung der alternativen Betreiber auf eigene Kosten die Drecksarbeit übernehmen, dann aber die Leitungen möglichst günstig, am besten gratis, den alternativen Betreibern überlassen, damit diese mit niedrigen Preisen (da sie ja nicht so eine hohe Investition tätigen mussten) der Telekom Austria die Kunden wegnehmen können. Wenn dann aber die Telekom Austria eine angemessene Leitungsgebühr verlangt, um die Kosten wieder hereinzubringen, dann wird auf den bösen Monopolisten geschimpft.