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| Hardware-Beratung & Erfahrungen Rat & Tat bei Fragen wie "Was soll ich kaufen?", "Was ist besser...?", "Wer hat Erfahrungen mit...?", "Wieviel RAM, Festplattenspeicher, MHz,...?" sowie Garantie-, Reparatur- und Service-Probleme. |
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#19 | |
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Inventar
![]() Registriert seit: 23.03.2000
Ort: Graz
Alter: 71
Beiträge: 3.567
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Zitat:
![]() Grundsätzlich: wenn du meinst, dass es für dich die optimale Lösung ist, dann ist ja alles in Butter. Kein weiterer Kommentar. Für andere Interessenten einige zusätzliche Gedanken. In 10 Minuten am Netz mit allen Konfigurationen? Nicht schlecht! Aber hast du nicht geschrieben, dass du dich sehr lange und umfassend informiert hast, bevor du zu einer Entscheidung gekommen bist? Wenn du dich da gleich hingesetzt hättest, um einen ausgemusterten Rechner zu bestücken und konfigurieren, wärst du vermutlich wesentlich schneller im Netz gewesen! Stromverbrauch - oder besser gesagt die große Stromlüge! Keine Frage, dass du mit dem NAS sparsamer unterwegs bist. Aber rechne einmal nach, was du dir in einem Jahr gegenüber einem PC mit 50-60W Verbrauch einsparst (bedenke, dass du zu den 35W maximale Leistung noch den Verbrauch der Platte(n) dazurechnen musst!) ? Das wird sich bei geschickter Konfiguration des PC in der Größenordnung von 20-25€ bewegen. Wieviele Jahre brauchst du dann, um die Mehrkosten hereinzubringen? Da sind noch keine Strategien für Einsparungen beim PC berücksichtigt und schon gar nicht Überlegungen zur Energiebilanz. Die Herstellung des NAS hat soviel Energie verbraucht, dass du das gegenüber einem vorhanden PC in einem Jahrzehnt nicht einsparen kannst! Unterbringung: Klarer Punkt für das NAS. Es braucht viel weniger Platz und ist daher leichter unterzubringen. Es ist sogar denkbar, dass unter Umständen ein zusätzlicher PC gar nicht sinnvoll unterzubringen ist. Manche NAS sind aber subjektiv merklich lauter als ein PC (kleine Lüfter können nerven!). Konfiguration: Fein, dass dies in deinem Fall so gut und problemlos funktionierte. Das ist aber nicht unbedingt die Regel bei derartigen Geräten. Außerdem gibt es auch für PCs nahezu vollständig konfigurierte Linux-Distributionen, die auch nicht viel mehr Arbeit machen. Und wenn es einem sympathischer ist, kann man auch Windows verwenden. In beiden Fällen wirst du aber letztlich umfangreichere Konfigurationsmöglichkeiten haben. Sicherung: Schön, dass es mit vier Klicks geht. Aber wohin eigentlich? eine Sicherung im NAS ist witzlos, wenn z.B. einmal der Blitz einschlägt. Im PC kannst du auch spiegeln, und wenn du einen Wechselschacht einbaust und dort einmal im Monat eine Platte für eine zusätzliche Sicherung hineinsteckst und sie ansonsten an einem sicheren Ort aufbewahrst, dann ist das NAS in dieser Hinsicht immer Zweiter. Außerdem Macht ein PC interne Backups auf Wunsch automatisch, da braucht es nicht einmal vier Klicks.... ![]() Letztlich meine ich, dass ordentliche Sicherung eines NAS immer zusätzliche Gerätschaften benötigt. Erweiterbarkeit: Schön, du kannst in deinem Fall einfach eine zweite Platte einbauen. Ist ja nicht immer der Fall, und du hast viel dafür bezahlt! Aber was ist, wenn auch die zweite Platte voll ist? Dann wird es zumeist sehr umständlich (und im Normalfall des Einfachgehäuses tritt der Fall schon bei Füllung der ersten Platte ein). Beim PC ist das trivial. Zusätzliche Platte einbauen, Umkopieren, alte Platte ausbauen - fertig. Hardwareprobleme: Klarer punkt für den PC. Immer wenn dein NAS die Daten durcheinander bringt oder bei den Platten Hardwareprobleme auftauchen, ist man zumeist auf Gedeih und Verderb dem Hersteller ausgeliefert. Da oft proprietäre Formate verwendet werden, hat man hier im Problemfall auch nicht die Hintertüre PC, um die Daten noch zu retten. Bei einem Heim-NAS könnte ich nur ruhig schlafen, wenn praktisch jederzeit eine vollständige Kopie des Inhalts extern vorhanden wäre. Das treibt aber den finanziellen und manipulativen Aufwand noch weiter in die Höhe. Leistungsfähigkeit: Noch klarerer Punkt für den PC. Günstige Heim-NAS haben gelegentlich schon Probleme, zwei Filme zugleich sauber ins Netzwerk einzuspeisen. Bei einem PC kannst du notfalls eine ganze Familie versorgen. Hier steht und fällt der Einsatz eines NAS mit der Einschätzung, ob man mit der gebotenen Leistung zufrieden ist und man in naher Zukunft keine gesteigerten Anforderungen erwartet. Wenn es aber eng wird, hilft nur der Austausch. Die leistungssteigernden Tricks und Möglichkeiten eines PCs sind einem NAS verwehrt. Handhabung: Synology scheint ein brauchbares Produkt anzubieten, was eher einen positiver Ausreißer in diesem Preissegment darstellt. Ein sauber konfigurierter PC ist aber nach dem anfänglichen Mehraufwand auch kaum weniger bequem zu bedienen und hat gegenüber vielen anderen billigeren NAS auch hier einen Vorteil. ![]()
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Ciao |
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