Zitat:
Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Siehst du, und das ist der Punkt auf den es mir ankommt.
Im "echten Leben" reicht es schon, wenn man zu wenig geleistet hat.
Man muss keine "Fehler" machen, man wird einfach gekündigt, weil es bessere Leute für den Job gibt.
(Manager die nur darauf warten, bis das Unternehmen am Ende sind, sind sowieso unfähig.)
Und selbstverständlich sieht das niemand selbst, sowas müssen immer andere beurteilen.
Genau das wäre nötig, um wirkliche Verbesserungen zu erreichen.
Nochmals: Ich rede hier nicht davon, die halbe "Mannschaft" auszutauschen.
Es reicht schon wenn man jedes Jahr eine Fluktuation im Bereich von ganz wenigen Prozenten hätte.
Denn eine hohe Fluktuation ist eigentlich nirgends sinnvoll.
Das wäre ein ausreichend starkes Signal, damit alle sehen daß sie sich anstrengen müssen, so wie alle anderen auch.
Und es wären sicher genug andere bereit, diesen Beruf zu übernehmen.
Jeder der nicht bereit ist, diesen erforderlichen Schritt zu gehen, gesteht faktisch ein, daß er keinerlei Interesse hat, ernsthaft etwas zu verbessern.
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Und wie willst Du verhindern, dass ein Lehrer nur deswegen gekündigt wird, weil die Nase schief ist? Fluktuation hast Du auch so an den Schulen, es gibt immer wieder Lehrer, die an eine andere Schule gehen, neue Lehrer, die kommen. Änderung um des Änderns Willen? Nein, danke...
Und leider gibt es nicht (genug) gute Lehrer - aber das ist wie bei den Programmierern, Datenanalysten, Polizisten, Politikern, Journalisten, Mistküblern, Universitätsprofessoren usw. usw.
Jeder, der um des Änderns Willen bereit ist, zu verändern und nicht um des Verbesserns Willen ist falsch am Platz...
Guru