Zitat:
Original geschrieben von zed
und die fragen aller fragen: was wäre wirklich notwendig zu tun? - um diese frage drücken sich alle politiker herum. wirklich handeln hieße nämlich langsfristig energiegewinnung aus verbrennung fossiler stoffe komplett einzustellen.
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Meine Worte: es wird noch viel zu wenig Schwarz gemalt!
Es geht nicht daraum, ob die Welt untergegehen wird, wenn wir so weiter machen - das wird sie mit Sicherheit nicht. Aber es geht darum, ob wir bereit sind, unser Leben entsprechend anzupassen an die neuen Gegebenheiten. Egal, wie sie aussehen.
Wenn wir mit dem CO2 Ausstoß weitermachen und dadurch die mittlere Temperatur auf unserem Planeten um einige Grad steigt und deswegen das in Eis gebundene Wasser plötzlich freiwird und daher der Meeresspiegel steigt, wodurch dann beispielsweise einige beliebte Urlaubsdestinationen im Meer versinken - dann muss es uns das Wert sein, dass wir viel Geld aufwänden müssen, um "neue" Destinationen einzurichten oder gar auf das Vergnügen verzichten zu müssen, im Meer zu baden. Und wir werden möglicherweise auch darauf verzichten müssen, im Winter im eigenen Land dem Wintersport zu frönen (oder es wird halt wesentlich teurer werden).
Sicher, es kann mir in Wien total egal sein, ob die Russen einfach einen Fluss umleiten (weil sie das Wasser für die Bewässerung von Feldern brauchen) und damit einen riesigen See einfach trocken legen, sodass dort derzeit die Schiffe wie Geistergebilde in der dadurch entstandenen Wüste herumliegen und die dortige Bevölkerung keine Lebensgrundlage mehr hat. Und es kann mir auch egal sein, ob die Chinesen einfach ein riesiges Tal komplett unter Wasser setzen mitsamt allen Lebens dort.
Ich frage mich nur, ob es mich nicht auch mal treffen kann, wenn ich mit der Weltbevölkerung mal um unser gutes Wasser kämpfen werden müssen. Nur um ein bescheidenes Beispiel zu nennen.