Ich gebe Guru recht, Vorschriften müssen natürlich sein, sonst gäbs Leute, die im Ortsgebiet 250 fahren würden. Was mich aber ärgert, sind diese sinnlosen Einschränkungen.
Beispiel gefällig? Eisenbahnübergang im Marchfeld, links und rechts ungehinderte Sicht kilometerweit, trotzdem steht eine Stopptafel dort. Jeder, der die Stelle kennt, fährt drüber, man kommt sich ja blöd vor, dort anzuhalten. Wenn du Pech hast, und ein Dorfpolizist hinterm Busch steht, brennst. Dasselbe ein paar Dörfer weiter: Bahnübergang mit Stopptafel, Geleise verrostet und unkrautüberwachsen, seit Jahrzehnten kein Zug mehr dort gefahren.....Aber die Stooptafel soll man natürlich beachten und stehenbleiben, sonst ist man ein Verbrecher...
Von der Sorte könnte man aufzählen ohne Ende...
Wien 22, Telefonweg, links und rechts Felder, nicht mal ein Gehsteig, aber bis vor kurzem war dort 50 kmh vorgeschrieben. Seit neuestem darf man jetzt 60 fahren, na super...Die wenigsten halten sich daran, weil man sich gefrozzelt vorkommt, auf einer de fakto Landstraße mit 50 oder 60 zu fahren.
Lauter hirnlose Vorschriften, die das Volk entmündigen und zu willenlosen Befehlsempfängern machen sollen. Folge: Wenn zB. eine Ampel plötzlich einen Defekt hat, und endlos auf rot stehenbleibt (selbst schon erlebt), bleiben die Leute stur vor der roten Ampel stehen, und wenns eine halbe Stunde ist. Wohlgemerkt: an einer Kreuzung, wo nicht so viel Verkehr ist, dass man nicht trotz rot drüberfahren könnte. In so einem Fall sollte doch wohl die richtige Reaktion sein, drüber fahren, wenn es der Querverkehr erlaubt, anschließend die Polizei anrufen und auf den Defekt aufmerksam machen.
So, jetzt reichts, aber das musste gesagt werden, weil mir auch schon dieses ewige Verkehrssicherheitsgejammer auf die Nerven geht. Wenn man jeden Unfall verhindern will, muss man den Autoverkehr verbieten, oder Tempo 5 einführen.
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