![]() |
![]() |
|
|
|||||||
| Simulationen Alles zum Thema Simulation |
|
|
Themen-Optionen | Ansicht |
|
|
#11 |
|
Elite
![]() Registriert seit: 04.10.2002
Beiträge: 1.445
|
Hallo Miteinander,
Interessante Diskussion, vor allem weil sehr viele mitreden, die von der Materie etwas verstehen. Mal etwas weg von der programmiertechnischen Sichtweise. Ich sehe im MS Flightsimulator derzeit noch deutliche Grenzen , diesen auf herkömmliche Weise wirklich sichtflugtauglich zu machen. Nehmen wir mal die wirklich untadeligen Flüsse Addons von Rainer. Die Orientierungshilfen par excellence im FS. Nur, das entspricht so ja nicht der Realität. Welcher VFR Flieger erkennt aus 7- 8 Km Entfernung die Donau als durchgehendes "blaues Band", wie wir Rainers Flüsse im FS? Nein, irgendwie passen sich solche Fließgewässer perfekt der Umgebung an. Oft " erkennen " wir Flüsse lediglich an der Bebauung der Ufer mit typischen Bäumen. Es geht wirklich nicht um Rainers Arbeit, sondern um die Limite des Simulators in der derzeitigen Version, die mit noch so akkurater Arbeit nicht aufzulösen sind. Oder die bundesdeutsche Autobahnen. Die spaghettiartigen, gleichförmigen VTP Lines können nicht annähernd das Bild einer Autobahn aus der Luft repräsentieren. Auch nicht die VTP Eisenbahntexturen. Das ist zusammengefaßt wohl, was Michael Garbers mit seinen Bemerkungen von der Sichtbarkeit bestimmter Straßen und markanter terrestrischer Orientierungslinien wohl sagen wollte. Damit will ich noch einmal verstärken, was hier schon gesagt wurde. Es geht nicht darum, was technisch mit Automatismen machbar ist. Ich gebe Joachim und Anderen Recht, solche Überinformationen innerhalb der limitierten Darstellungsmöglichkeiten kann ein völlig unrealistisches Bild im Simulator ergeben. Und ich glaube, daß man das auch nicht mit einem Filtermechanismus auflösen kann. Nein, es ist einfach so, daß die verfügbaren Mittel der Plattform FS die Realität für den Sichtflieger ( noch nicht) annähernd wirklichkeitstreu abbilden können. Wir können froh sein, daß unser Gehirn hier kräftig mithilft und darstellerische Defizite durch Assoziation aus seinem Fundus noch einigermaßen mildert. Deshalb sind Horsts Einwürfe hier schlicht zu Theorie- und Techniklastig. Gute Kompromisse gelingen eben nur, wenn das menschliche Auge die Szenerie reviewt und entscheidet, was zur Darstellung kommen soll und was nicht. Beispiel für solche Vorgehweise ist die Austria Pro Szenerie. Der Insider weiß, warum der Autor so lange gebraucht hat, bis er dieses Ergebnis erreichen konnte. Abschließend, das Entwickeln von Szenerien ist zu allerletzt eine rein programmiertechnische Sache. Im Vorteil ist der Entwickler, der die Technik beherrscht, aber auch die ( künstlerische?) Fähigkeiten hat, ein ästhetisches Werk zu schaffen - eine Stimmung von Realität zu erzeugen. Ich will jetzt nicht auf Horst herumhacken. Aber gerade deswegen wäre es wichtig, daß er von der Theorie weggeht und selber mal etwas erarbeitet und sich der Kritik des Users stellt. Einfach um zu erfahren, daß es einer gesunden Balance zwischen Theorie, Technik und Ausführung bedarf, um Sinnvolles zu erstellen. Weil sie das schon bewiesen haben, sind eben die Beiträge von Joachim, Holger oder Rainer glaubwürdig, bedenkenswert und unumstritten. Gruß Rolf |
|
|
|
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
|
|