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#11 |
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Newbie
![]() Registriert seit: 18.05.2004
Beiträge: 2
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Hallo alle miteinander,
bin über Google auf diesen Thread im Forum gestoßen und möchte Euch einiges zum Thema LiIon-Notebook-Akkus erzählen. Bei LiIon-Akkus entstanden zwei deutlich voneinander geprägte Chemiekomponenten für die positive Elektrode. Es sind dies Kobalt und Mangan (Spinell). Obwohl das Kobalt seit längerem angewandt wurde, ist Mangan in sich sicherer und wesentlich toleranter bei unsachgemässer Behandlung. Die Grundmaterialkosten von Mangan sind geringer als von Kobalt und Schutzschaltkreise lassen sich einfacher gestalten. Der Nachteil von Mangan-Elektroden ist die etwas geringere Energiedichte, der Leistungsverlust bei Temperaturen über 40ºC, und der schnellere Alterungsverfall als bei Kobalt. Hochgezüchtete Notebooks entwickeln im Netzbetrieb höhere Temperaturen über 40° C im Inneren. Schuld sind bauweise (Belüftung, schmale Bauform) und Anwendungen (DVD Filme ansehen, 3D-Spiele spielen). Und am Netz ist der Energiesparmodus meißt nicht aktiv, also entwickeln sich auch dadurch höhere Temperaturen. CENTRINO Notebooks wurden entwickelt, damit die Hersteller Notebooks wieder flacher bauen können. Zwischenzeitlich wurden die Geräte wieder dicker, da den Herstellern das Temperaturproblem bekannt war und größere Lüfter nötig wurden. Ein anderes Faktum ist die Schutzschaltung. Diese ist so programmiert, dass u.a. Entstehungsdatum und unter Umständen die Zyklenanzahl mitgespeichert wird (Counter). Jedes Anstecken ans Netz bedeutet dann den Verlust eines Zyklus und die Schaltung könnte so programmiert sein, dass nach x-Zyklen die Schaltung keinen Strom mehr raus und rein läßt. Wenn man den LiIon-Akku nun im Netzbetrieb rausnimmt und länger lagert sollte der Akku zu 40% geladen sein und bei Temperaturen zwischen 0 bis 15°C gelagert werden. Aber auch beim Lagern verliert der LiIon-Akku unwiederbringliche Energie. Beispiele: 40% Ladung - 0°C / 2% Verlust nach 1 Jahr 100% Ladung - 0°C / 6% Verlust nach 1 Jahr 40% Ladung - 25°C / 4% Verlust nach 1 Jahr 100% Ladung - 25°C / 20% Verlust nach 1 Jahr 40% Ladung - 40°C / 15% Verlust nach 1 Jahr 100% Ladung - 40°C / 35% Verlust nach 1 Jahr Manche Schutzschaltungen erkennen den Akku als defekt, wenn die Kapazität unter 75% gesunken ist und machen dicht. Bei Langzeitlagerung sollte man den Akku alle 500 Std. oder 20 Tage wieder auf 40% nachladen. Fazit: Am Netz den Akku aus Kostengründen rausnehmen, egal was der Hersteller sagt. lg Rainer -- Akkupower.at |
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