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| So fliegt man richtig! Fragen, Antworten, Diskussionen zum Fliegen von Jets im FS |
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#11 |
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![]() Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 992
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Hi Heute führt man bei den meisten großen Flugzeugen Kapazitative Fuelmengenmessung durch. Diese ist relativ genau. Ich werde sie mal versuchen, an Hand der B737NG, mit einfachen Worten zu beschreiben.
Also bei der B737 befinden sich in den Flächentanks 12 Tank units (bei anderen Fliegern mehr oder weniger). An der tiefsten Stelle des Tanks befindet sich eine Compensator Probe. Die Tank units messen das Gewicht. Ein Fuel Quantity processor sendet ein niedriges Scheinwiederstand Ansteuerungs Signal zu jeder Tank unit (äußere Teil der unit).Die Tankunit sendet ein hohes Wiederstands Signal zurück (innere Teil der Unit zwischen dem inneren Teil und dem aüßeren befindet sich der Fuel, der bildet das Dielektrikum) zum processor. Das hohe Wiederstands Signal steht im Verhältnis zum Fuel Gewicht im Tank. Der Compensator koregiert die Unterschiede in der Dichte der Fuel Eigenschaften. Der Fuel quantity processor sendet ein niedriges Scheinwiederstands Signal zum compensator. Der comensator schickt ein hohes Wiederstands Signal zurück dieses steht im Verhältnis zum Dielektrikum des Fuels. Die so errechneten Werte werden dann zur Anzeige gebracht. Wasser im Fuel verfälscht die Anzeige, wir sprechen dann von sogenannten Goast Fuel. Es wird mehr Kraftstoff angezeigt wie im Tank vorhanden. Drainen über die Drainports schafft da oft Abhilfe. Wenn die Tankanzeige 0 anzeigt ist sind immer noch mehrere 100 kg Fuel im Tank (bei der B737 ca- 200 - 300 Kg pro Wingtank). Dies ist zum Teil der nicht ausfliegbare Fuel. Ich hoffe ich habe es einigermaßen verständlich erklärt. Habe als Anhang Zeichnung die, die Verteilung der Probes in einem Flächentank. zeigt. mfG Claus |
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