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Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen'

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Alt 17.10.2003, 15:19   #11
Belgarath
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Registriert seit: 16.11.2000
Beiträge: 530


Standard

Zitat:
Original geschrieben von Camphari
leute die _offen_ sind für gott, werden ihn finden!
100% Zustimmung - auch wenn dieses 'offen sein' einem selbst manchmal gar nicht bewußt ist ...

Zitat:
aber dennoch - höherer sinn.. auch wenn es dir billig erscheinen mag...kann mans ausschließen?
Nein, darum geht's auch nicht - aber das Argument wird mir einfach zu oft gebracht, und dann meistens so, daß es ein Ausdruck von Rat- und Hilflosigkeit ist ...

Zitat:
ich bin nun mal davon überzeugt dass es dinge gibt die sehr weit über meinen verstand hinausreichen; als gläubiger mensch und mit dieser einstellung halt ich es nciht für einen ausdruck der hilflosigkeit sondern mehr für eine wohl überlegte vermutung.
btw - hab ich mir schon oft gedacht "das macht keinen sinn" (also irgendeine scheiße die mir passiert ist) und bin später dann draufgekommen dass es das beste so wahr weil sonst die weiteren folgen nie so hätte geschehen können.. verständlich?
Voll verständlich, die Frage ist halt nur, in wie weit ist das nun 'göttliche Vorsehung' und in wie weit widerspricht es der Auffassung vom freien Willen? Nur so zum Nachdenken ...

Zitat:
noch ein wort zur "von gott gewollten" sklaverei: gott hat nciht gesagt "macht sklaven!!" aber er hat gesehen dass die menschen aus andren menschen sklaven machen und gebietet nun sie wie brüder zu behandeln!
Wenn wir von 'von Gott diktierten' Werken ausgehen (kam irgendwann in der ganzen Diskussion auf), dann muß ich sagen, dieser Gott, der Sklaverei nicht a priori und aufs Schärfste verurteilt, kann nicht mein Gott sein. Klingt radikal? Ist es bis zu einem gewissen Punkt auch. Außerdem stünde ja auch diese biblische Aussage im Gegensatz zum Gebot Jesu: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Und wer will schon selbst ein Sklave sein?

Ich glaube, daß viele der in der Bibel angesammelten Texte und Regeln von guten und sehr tiefgläubigen - und so manches Mal auch durchaus göttlich inspirierten - Menschen verfaßt wurden. Dennoch sind alle diese Texte vom jeweiligen Autor,seiner Zeit, seinen Lebensumständen geprägt (wie genau auch diese Aussage zum Thema Sklaverei beweist - btw., weiß jemand die genaue Bibelstelle? mir ist nämlich dieses Zitat nicht erinnerlich ...), was eben dazu führte, daß so manche Aussage 'realpolitisch' formuliert wurde ...

lg,
Klaus
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