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| So fliegt man richtig! Fragen, Antworten, Diskussionen zum Fliegen von Jets im FS |
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#1 |
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Senior Member
![]() Registriert seit: 21.02.2002
Beiträge: 128
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Hallo allerseits!
Da es im Moment ja soo schön stürmisch ist, versuch ich mal wieder ein Paar x-wind Landungen. Dabei flieg ich immer bis kurz vor TD mit einem WCA...klappt auch recht gut! Jetzt hab ich mir mal die Theorie für die andere Methode, einen appr. bei Wind zu fliegen, angesehen-mit einem Flügel auf der Windseite nach unten und turn-Ausgleich mit Gegenruder (sonst würde ich ja ne Kurve fliegen...). Meine Frage: Wieso klappt diese Methode (tut sie doch, oder?)? Eigentlich müsste der Wind durch die Schräglage des Arcft doch noch eine viel größere Angriffsfläche haben und das Flugzeug noch viel mehr abdriften? Thanks for any comments, Stefan |
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#2 |
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Master
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Beiträge: 675
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Hallo Stefan,
ich versuch's mal so: Du hast das schon richtig beschrieben, nur anders herum. Wenn Du einen X-Wind Anflug machts hast Du ja einen bestimmten Schiebewinkel, d.h. Deine Nase steht bis zu einem gewissen Grad im Wind - also schräg zur Rwy HDG. Kurz vor dem Aufsetzen kannst Du nun mit dem Seitenruder die Nase in Rwy HDG ausrichten. Damit Du nun nicht wieder abdriftest (und kein Wind unter die dem Wind zugewandte Tragfläche strömt - Du damit also in eine dem Wind abgewandte Bank gedrückt werden würdest) gleichst Du die Seitenruderbewegung mit der entgegengesetzten Bank aus und senkst die dem Wind zugewandte Tragfläche etwas nach unten. Gruß, Watsi
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Boycott Starforce |
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#3 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 21.02.2000
Alter: 49
Beiträge: 1.679
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Bestimmt hast Du mit hängendem Flügel mehr Widerstand, da der Rumpf seitlich angeströmt wird. Aber ich glaube, das ist im Landeanflug kein Problem, da dort sowieso die Geschwindigkeit reduziert werden muß und etwas Schleppgas auf die kurze Zeit nicht sehr teuer ist.
Im Gegensatz zum Schiebflug wird hier nicht das Flugzeug in den Wind gedreht, sondern der Auftriebsvektor zur Seite (aus der der Wind kommt) geneigt. Daraus ergibt sich eine Seitenkraft, die die seitlich angreifende Windkraft kompensiert. Was Piloten wo und wann bevorzugen, weiß ich nicht genau. Aber vor einiger Zeit wurde es hier schon mal Seitenweise disskutiert. Happy flyin' Simeon |
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#4 |
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Senior Member
![]() Registriert seit: 21.02.2002
Beiträge: 128
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Hi Watsi!
Erstmal Danke für die schnelle reply! Also wie hab' ich mir das jetzt vorzustellen ("andersherum"?)? Ich fliege bis kurz vor den TD mit einem wind correction angle (sagen wir, 10° nach rechts), dann nehm ich ihn raus (mit Seitenruder) und senke gleichzeitig die rechte Tragfläche (dadurch komme ich ja dann nicht soo schnell auf rwy-Kurs)!?? Wie setze ich dann auf -mit dem Wind-zugewandten Fahrwerk zuerst, oder level ich nochmal bei 3ft*g*? Happy (x-wind) landings, Stefan |
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#5 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 21.02.2000
Alter: 49
Beiträge: 1.679
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Ich glaube Watsi hatte Dich nicht ganz verstanden. Wärend Du nach der Methode mit der hängenden Tragfläche gefragt hast, hat er die Schiebeflugmethode beschrieben.
Oder habe ich etwas nicht verstanden? |
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#6 |
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Senior Member
![]() Registriert seit: 21.02.2002
Beiträge: 128
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Hi !
@Simon: Du hast Recht...ich hatte mich auch gefragt, ob diw wing-low Methode nicht über den ganzen appr. geht... @Watsi: trotzdem Danke für die Erklärung der Schiebetechnik *g*-wenn Du Dich auch noch mit der anderen Technik auskennst, dann poste bitte nochmal ![]() Weiß denn einer von euch, warum(!) die Technik mit der hängenden Tragfläche funktioniert? Eigentlich müsste das Flugzeug doch durch die größere Windangriffsfläche noch stärker abgetrieben werden! Thanks for any help, Stefan |
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#7 |
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Inventar
Registriert seit: 08.03.2000
Alter: 83
Beiträge: 1.904
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... Simeon S hat es doch ganz genau erklaert: Der Auftriebsvektor wird in den Wind gedreht (dadurch, dass die Maschine um die Laensachse in den Wind "kippt" (rollt) = haengende Flaeche), die dadurch erzeugte Seitenkraftkomponente kompensiert die Windkraft...
Dabei muss man, um ein ungewolltes Gieren IN DEN WIND HINEIN zu verhindern, natuerlich passend Gegenseitenruder geben. Und natuerlich kann man diesen (Slip)Zustand auch solange fliegen, wie man will (mit Einradlandung am Ende), es ist nur vom Handling her bei böigem Wind schwieriger als die "Vorhaltemethode". Viele Gruesse Peterle |
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#8 |
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Master
![]() Registriert seit: 08.12.1999
Beiträge: 675
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Noch ein kurzer Beitrag meinerseits:
also soweit ich es weiß (die Profis mögen mich verbessern) hat die Wing Low Methode (bei Airlinern) nur mit der Phase unmittelbar vor dem Touchdown zu tun. Dadurch stetzt man auch das dem Wind zugewandte Hauptfahrwerk zuerst auf. Als wenn der Wind von links kommt, dann heißt das erst Rad 2 (hinten links), dann 3 (hinten rechts) dann 1 (Bug). Was Peterle beschrieben hat, ist vielleicht eher das grundätzliche Slippen. Das hat meiner (bescheidenen) Meinung nach aber weniger die erhoffte Wirkung bei Seitenwind. Gruß, Watsi
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Boycott Starforce |
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#9 | |
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Inventar
![]() Registriert seit: 21.02.2000
Alter: 49
Beiträge: 1.679
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Zitat:
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#10 |
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Senior Member
![]() Registriert seit: 21.02.2002
Beiträge: 128
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Thanks everybody!
Sorry, Simeon, hatte irgendwie nur Deinen zweiten Beitrag im Browser gesehen...die Erklärung ergibt Sinn! Danke auf jeden Fall an alle! Happy landings (viell. auf Sylt?-mit 26043G66KT *g*!!) Stefan |
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