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Alt 26.05.2003, 18:37   #1
spunz
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Standard münchen steigt komplett auf linux um



das wird ms sicher nicht gefallen


Zitat:
Münchener Rathaus-SPD entscheidet sich für Linux

Die SPD-Fraktion im Münchener Rathaus hat sich in ihrer heutigen Sitzung für den Einsatz von Linux auf den PCs der Stadtverwaltung ausgesprochen. Damit sei die Vorentscheidung gefallen, teilt Pressesprecher Jürgen Bühl mit: Die Münchner Stadtverwaltung migriert von Windows NT auf Linux als Client-Betriebssystem und ein Office-Paket aus dem Open- Source-Bereich.
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Der Umstieg auf Linux garantiere größere Herstellerunabhängigkeit und mehr "Flexibilität bei der Gestaltung der künftigen IT-Landschaft der Stadtverwaltung". Hinzu komme, dass deutlich geringere Kosten anfallen. Dies sei angesichts der angespannten Etats der Landeshauptstadt ein Aspekt, der "die strategisch-qualitativen Vorteile untermauert", heißt es in der Mitteilung aus München.

Stadträtin Christine Strobl, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und SPD- Sprecherin im Personal- und Verwaltungsausschuss, meint: "Gleichzeitig sorgen wir für die weitere Profilierung des Technologiestandorts München. Denn für Entwicklung und Support im Rahmen der Umstellung wird die Stadt Leistungen einkaufen. Dadurch fördern wir hochwertige Arbeitsplätze in der Region. Dabei unterstreicht die Begleitung der Migration durch die Technische Universität die herausragende Position des Wissenschaftsstandorts München."

Die Migration der 14.000 PC-Systeme und Notebooks mit über 16.000 Anwendern solle "sanft erfolgen". Insbesondere Referate mit umfangreichen Fachanwendungen sollen so langfristig planen können. Die endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat in der Vollversammlung am 28. Mai. Seit über einem Jahr hat die SPD dort 35 von 80 Sitzen, die CSU 30, die Grünen 8 und die FDP 3. An sonstige Parteien entfallen die übrigen vier Sitze.

"Wir sind uns voll darüber bewusst, dass unsere Entscheidung Signalwirkung hat", meint Strobl. "Deshalb haben wir uns intensiv mit der Materie auseinander gesetzt." Die Beraterfirma Unilog habe zunächst das nachgebesserte Microsoft-Angebot als vorteilhafter bewertet. Doch habe es noch ungeklärte Fragen gegeben und schließlich ein neues Angebot von IBM vorgelegen.

Die erneute Gesamtbewertung aus Kapitalwert und qualitativ-strategischen Kriterien habe zum Gleichstand zwischen beiden Lösungsvarianten geführt, meint die Stadträtin weiter. Da die Kombination Linux und Open- Source-Office "qualitativ-strategisch eindeutig die Nase vorn hat, entschied sich die SPD-Fraktion für diese Alternative als langfristige Weichenstellung".
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