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Veteran
![]() Registriert seit: 26.05.2001
Beiträge: 266
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Folgendes Problem:
Ich fliege eine Schleicher Ka 4 im Flachland, z.B. vom Platz Dorsten – Am Kanal. Leider ist die Gleitzahl der Ka 4 nicht so doll (ca. 1:19). Ich komme zunächst mit dem Seil auf eine Höhe zwischen 300 – 400 Meter. Nun stehe ich vor einer Entscheidung: 1. Fliege ich vom Platz fort und suche einen Bart (und riskiere somit eine Außenlandung, wenn ich keinen Aufwind finde) oder 2. Drehe ich eine Platzrunde und wenn bis dahin kein Aufwind gefunden wird, schnell zurück auf den Platz? Bei einem hohen Platz wie z.B. Klippeneck oder Farrenberg habe ich ja noch etwas Spielraum und kann in die Täler gleiten um dortige Plätze zum landen aufzusuchen. Aber dieser „Rhönstein“ (die Ka 4) ist im Flachland ja schon fast kriminell .Nach knapp vier Minuten bin ich schon wieder unten, wenn ich zwischenzeitlich keinen Bart gefunden habe. Die Außenlandung in einen Vorgarten mitten in Dorsten war nicht ganz nach meinem Geschmack, zumal ich schön überzogen habe aus Angst, noch auf die Bundesstraße zu knallen. In drei Meter Höhe Strömungsabriss und schön in den Garten geknallt – zum Glück nur simuliert. Wie verhalte ich mich aber richtig? Kann ja nicht sein, dass die armen Dorstener immer in Alarmbereitschaft versetzt werden, nur weil der Androctonus mal wieder seinen „Rhönstein“ ausfliegt .Oder werden in bevölkerungsreichen Gebieten grundsätzlich keine Segler mit schlechter Gleitzahl genutzt? Wie verhalten sich die Segelflieger in der Realität, wenn die Gleitzahl nicht so toll ist und die Aufwinde nicht gefunden werden? Andreas (der wohl doch besser nen Stinkeflieger nehmen sollte ) |
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