05.05.2004, 23:28
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#1
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Super-Moderator
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linux: nie mehr neustarten?
http://www.pro-linux.de/news/2004/6775.html
Zitat:
Dank eines Patches, der erstmals für Linux 2.6.0-test7 erschien, ist es möglich, dass im aktuell laufenden System ein anderer Kernel gebootet wird.
Beim Booten des neuen Kernels werden dabei zeitraubende Vorgänge wie das Laden des BIOS oder des Bootloader umgangen. Auch ein Shutdown wird nicht durchgeführt, wodurch sich die Rebootzeit auf Linuxsystemen erheblich verkürzt und somit die Downtime von Servern verringert.
Benötigt wird dazu das Programm kexec, welches den entsprechenden Patch enthält. Dieses kopiert den zu bootenden Kernel zunächst in den dynamischen Kernelspeicher, um ihn dann an die Adresse des noch-laufenden Kernels zu kopieren und diesen somit zu überschreiben. Dies ermöglicht theoretisch nicht nur das Booten eines anderen Linuxkernels, sondern auch Kernels anderer Betriebssysteme. Bisher funktioniert der Vorgang jedoch auf die i386-Architektur begrenzt und gelingt nur mit einem Kernel im ELF32-Format, was sich jedoch noch zu ändern vermag, da das Projekt sich noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet.
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