(tecCHANNEL.de, 26.08.2002) Mit der Vorstellung der neuen Pentium 4-Prozessoren mit 2,8, 2,6 und 2,66 GHz hat der Hersteller den Preis des nächst kleineren Modells radikal angepasst. Der Pentium 4 mit 2,53 GHz kostet satte 400 US-Dollar weniger.
Statt den bisher verlangten 637 US-Dollar können OEMs den Pentium 4 mit 2,53 GHz für 243 US-Dollar kaufen. In diesem Segment hat Intel zudem noch einen mit 2,5 GHz getakteten Pentium 4 mit 400 MHz Systembus eingeführt, der bei Abnahme von tausend Stück ebenfalls 243 US-Dollar kostet. Die übrigen CPU-Preise hat Intel bislang unberührt gelassen.
Die Preissenkung des 2,53-GHz-P4 zielt klar auf das neue Flaggschiff von AMD, den Athlon XP 2600+ (2,133 GHz), der in tausender Stückzahlen 297 US-Dollar kostet. Intel hat die Preissenkungen für gerade dieses Modell fein gewählt. Der von der Taktrate her überlegen 2,53-GHz-Pentium kann dem Athlon 2600+ in einigen unserer Benchmarks Paroli bieten. Er ist für die PC-Hersteller damit die günstigere und gleichzeitig schneller getaktete Variante, was als Verkaufsargument wichtig ist. Für AMD ist die Preissenkung folglich eine sehr bittere Pille.
Das neue Flaggschiff, der Pentium 4 mit 2,8 GHz verlangt Intel 508 US-Dollar. Die 2,6- / 2,66-GHz-Version kostet jeweils 401 US-Dollar.
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