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| Guru, e-Zitate & Off Topic Der WCM-Guru auch online, mysteriöse technische Angaben und sonstige 'Verlautbarungen' |
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#1 | |
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Veteran
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Zitat:
Pryamidenspiele sind strafbar: "§ 168a StGB. (1) Wer ein Gewinnerwartungssystem, dessen Teilnehmern gegen Einsatz ein Vermögensvorteil unter der Bedingung in Aussicht gestellt wird, daß diesem oder einem damit im Zusammenhang stehenden System unter den gleichen Bedingungen weitere Teilnehmer zugeführt werden, und bei dem die Erlangung des Vermögensvorteils ganz oder teilweise vom bedingungsgemäßen Verhalten jeweils weiterer Teilnehmer abhängt (Ketten- oder Pyramidenspiel), 1. in Gang setzt oder veranstaltet oder 2. durch Zusammenkünfte, Prospekte oder auf eine andere zur Anwerbung vieler Teilnehmer geeignete Weise verbreitet oder 3. sonst die Verbreitung eines solchen Systems gewerbsmäßig fördert, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen, es sei denn, daß das System bloß zu gemeinnützigen Zwecken veranstaltet wird oder bloß Einsätze geringen Wertes verlangt werden. (2) Wer durch die Tat eine größere Zahl von Menschen schwer geschädigt hat, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen." hier fehlt es wie gesagt am eigenen Einsatz, schon auch weil der Empfang von SMS nichts kostet. Die Zeit, ein SMS zu lesen und ggfs. zu löschen ist wohl auch bewertbar, aber als "Einsatz" nicht qualifizierbar. Das Eintragen der Meldung in "Foren, Chats, ..." ist ebenfalls nicht strafbar. Zur Verdienstmöglichkeit: Wieviel Geld für eine Anzeige verlangt werden kann, indiziert die gebräuchliche Maßeinheit TKP (Tausendkontaktpreis), zB http://www.rga-online.de/anzeigen/media.html Als sehr niedrigen TKP könnte man vielleicht 100 Schilling ansetzen, d.h. pro SMS 10 Groschen. Teilen sich das Anbieter und Empfänger, bleiben 5 Groschen. Davon werden offenbar für die "Höherrangigen" noch Anteile abgezogen, also wird man bei pi*daumen villeicht bei 5g/Tag landen, das sind pro Monat 1,5 Schilling, die sich solcherart für den Normalnutzer verdienen lassen. Den Betrag mag man als bescheiden einstufen. Hier wird allerdings von 2,- pro SMS ausgegangen, was einem TKP von 2000,- entspricht. Das mag für hochpreisige Wirtschaftsmagazine erzielbar sein, aber nicht bei jugendlichen Prepaid-Handykunden. Vor allem soll das Geld an die Anwender ausgezahlt werden. Das Unternehmen muss aber auch noch verdienen und die Mobilfunkbetreiber wollen für die SMS-Versendung auch noch Geld sehen. Über diese Preise bin ich nicht informiert, aber da der Endkunde bis zu 3,- zahlen muss, geht der TKP wohl so auf 3000,-. Unwahrscheinlich, dass das wer zahlt. Setzt man aber bei der Minimalkalkulation nochmal an und würde man es schaffen, sich frühzeitig anzumelden und zB 1000 Leute hinter sich herzuziehen, dann käme man schon auf 1500,- pro Monat; bei 10000 Usern ... man kann es sich ausrechnen. Die allerersten User eines auch nur wenige Monate lebenden derartigen Werbesystems könnten durchaus einiges verdienen. werden tatsächlich 1,- pro SMS ausbezahlt, dann vervielfachen sind die Beträge natürlich. Für einige Wenige eine interessante Aussicht. |
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