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Linux, UNIX, Open Source Rat & Tat bei Problemen und Fragen rund um GNU/Linux, BSD und sonstige UNIXe

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Alt 26.04.2003, 13:59   #21
Lotussteve
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Beiträge: 2.321


Idee

Zitat:
Original geschrieben von Philipp
1.) Was ist passiert? Nichts. Die installierten Programme liefen wunderbar wie erwartet. Doch dann kam der Augenblick wo ich etwas mit apt-get nachinstallieren wollte. Ergebnis: apt hat als erstes die neuen Pakete deinstalliert

2.) Ich lese öfter wie schlecht doch RPM ist. So schlecht wie alle tun ist dieser Paketmanager auch wieder nicht, meistens wird er nur falsch angewendet.

3.) Als Gegenargument wird immer gerne Debian's Stabilität angegeben. Allerdings bekomme ich langsam zweifel ob das ganze wirklich so stabil ist.

4.) Das zeigt leider eine Problematik von Debian. Backports von Securityupdates werden zwar regelmässig veröffentlicht, allerdings keine generellen Korrekturen wie z.B. gegen Memory Leaks usw.
Hallo!

ad 1.) Da hast du aber viele Möglichkeiten das mit apt-pinning, hold setzen und anderen netten Sachen das zu verhindern. Aptitude kann das z.B.

ad 2.) Dein Beispiel ist klar und war damals kein Problem. Es war nur nach kurzer Zeit nicht möglich neuere Versionen als rpm zu installieren, musste sie backporten, was ich als Anfänger nicht wirklich konnte. Und am meisten Ärger machten die Ximian-Pakete mit ihrerer veränderten Namensstruktur.

Und du gehst bei deinem Beispiel davon aus daß alle drei benötigten Pakete da sind. Wenn man eins mit einer fehlenen Abhängigkeit installiert bekommt (bzw. bekam ich die bei SuSE 7.0) man eine Fehlermeldung daß XYZ.lib.so fehlt. Ohne rpmfind.net zu kennen war ich da ziemlich aufgehaut!

ad 3.) Das ist die Frage, meine Erfahrungen sind konträr zu deinen scheints. Ich habe mit Mandrake da "viel Spass" gehabt.....

ad 4.) Das ist eben die Policy, weil wo möchtest du da aufhören? Wenn der Fix für Fehler Y eine neue Abhängigkeit erzeugt ist das System eben nicht mehr "stabil und unverändert bis auf Securityupdates".......wie gesagt, man hat die volle Auswahl, ich mag den Ansatz von Debian, daß man hunderte Workstations einfach und stressfrei betreuen kann.
An der Dauer der Releasezyklen wird gearbeitet, ich denke einige Lehren wurden auch aus Woody gezogen. Wer mehr davon mitkriegen will kann gerne die entsprechenden Mailinglisten konsultieren.


Ciao,

Steve
der bei tollem Wetter schon wieder in der Firma sitzt und das sicher noch einige Zeit tut, obwohl er schon bis 3 Uhr in der Früh hier war........
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