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Alt 16.06.2010, 17:15   #1
FranzK
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Zitat:
Zitat von Autrob Beitrag anzeigen
kann es sein, daß eigenmarken oder nonames nichts anderes sind, als die überproduktionen der großen marken?
...
Kann es nicht. Der Preisvorteil bei Eigenmarken entsteht dadurch, dass der Käufer eine große Menge eines genau spezifizierten Produkts kauft. Der Produzent muss also nicht mit geschätzten Verkaufszahlen kalkulieren und es fallen Verteilungs- und Lagerhaltungskosten weg. Wenn das Fertigungslos produziert ist, wird es verschickt und kassiert...

____________________________________
Ciao
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Alt 16.06.2010, 19:29   #2
Lowrider20
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Zitat:
Zitat von FranzK Beitrag anzeigen
Kann es nicht. Der Preisvorteil bei Eigenmarken entsteht dadurch, dass der Käufer eine große Menge eines genau spezifizierten Produkts kauft. Der Produzent muss also nicht mit geschätzten Verkaufszahlen kalkulieren und es fallen Verteilungs- und Lagerhaltungskosten weg. Wenn das Fertigungslos produziert ist, wird es verschickt und kassiert...

Das bezweifle ich sehr stark. Jeder Abnehmer hat ein vertraglich festgelegtes monatliches Kontingent. Heutzutage wird seltenst auf Halde produziert. Meist schlagen sich niedrigere Qualitätsstandards (keine 100% Kontrollen, größere Toleranzen,...) auf den Preis nieder.
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Alt 16.06.2010, 19:41   #3
FranzK
Inventar
 
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Zitat:
Zitat von Lowrider20 Beitrag anzeigen
Das bezweifle ich sehr stark. Jeder Abnehmer hat ein vertraglich festgelegtes monatliches Kontingent. ...
Nichts anderes steht bei mir! Liest du dir überhaupt durch, worauf du antwortest?

____________________________________
Ciao
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Alt 16.06.2010, 21:36   #4
Lowrider20
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Zitat:
Zitat von FranzK Beitrag anzeigen
Nichts anderes steht bei mir! Liest du dir überhaupt durch, worauf du antwortest?

'türlich. Nur hab ich deinen Beitrag etwas anders interpretiert. Also deckt sich mit meinem ersten Teil. Aber nicht mit meiner Feststellung des günstigeren Preises durch verringerte QS.
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Alt 17.06.2010, 19:23   #5
Weini
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Zitat:
Zitat von Lowrider20 Beitrag anzeigen
Das bezweifle ich sehr stark. Jeder Abnehmer hat ein vertraglich festgelegtes monatliches Kontingent. Heutzutage wird seltenst auf Halde produziert. Meist schlagen sich niedrigere Qualitätsstandards (keine 100% Kontrollen, größere Toleranzen,...) auf den Preis nieder.
Du sagst do im Prinzip das Gleiche wie FranzK. (Im übrigen auch das Gleiche wie ich.) Hast wahrscheinlich ein falsches Zitat erwischt.
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Alt 17.06.2010, 20:04   #6
Lowrider20
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Zitat:
Zitat von Weini Beitrag anzeigen
Du sagst do im Prinzip das Gleiche wie FranzK. (Im übrigen auch das Gleiche wie ich.) Hast wahrscheinlich ein falsches Zitat erwischt.
Beitrag #14
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Alt 17.06.2010, 21:02   #7
Weini
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Zitat:
Zitat von Lowrider20 Beitrag anzeigen
Beitrag #14
*blätterblätter* OK.
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Alt 16.06.2010, 20:16   #8
Autrob
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Zitat:
Zitat von FranzK Beitrag anzeigen
Kann es nicht. Der Preisvorteil bei Eigenmarken entsteht dadurch, dass der Käufer eine große Menge eines genau spezifizierten Produkts kauft. Der Produzent muss also nicht mit geschätzten Verkaufszahlen kalkulieren und es fallen Verteilungs- und Lagerhaltungskosten weg. Wenn das Fertigungslos produziert ist, wird es verschickt und kassiert...

kann es schon

der produzent hat eine kapazität
wenn die nicht ausgelastet wird, produziert er weiter und verkauft das an andere kunden.

ich behaupte ja nicht, daß du den neuen sony monolith auch unter schneider beim saturn findest zum halben preis, aber unter umständen ist das display dasselbe, oder eine steuerelektronik oder so ähnlich.

daher ist es nicht unwahrscheinlich, bei unbekannten marken durchaus gute geräte zu finden. und markenname bedeutet nicht gleich, daß es keinen grund zum reklamieren gibt. dafür gibt es ja gewährleistung. bestes beispiel ist mein hp drucker, drei monate alt und schon im eimer.
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Alt 16.06.2010, 20:47   #9
FranzK
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Zitat:
Zitat von Autrob Beitrag anzeigen
kann es schon

der produzent hat eine kapazität
wenn die nicht ausgelastet wird, produziert er weiter und verkauft das an andere kunden.

ich behaupte ja nicht, daß du den neuen sony monolith auch unter schneider beim saturn findest zum halben preis, aber unter umständen ist das display dasselbe, oder eine steuerelektronik oder so ähnlich.
...
Schau, bleiben wir bei deinem Beispiel: Wenn der SONY-Fernseher das Werk verlässt, hat er nicht nur das SONY-Label auf dem Gerät. Nein, er ist in einem Karton verpackt, auf dem SONY oben steht, auf dem Gerät, dem Karton und wahrscheinlich auch auf den SONY-Begleitpapieren findet sich ein Aufkleber mit der Produktionsnummer, anhand derer sich das Gerät bis in die letzte Schraube identifizieren lässt. Daraus kann nichts anderes werden.

Überkapazitäten, die auf die Spot-Märkte geworfen werden, gibt es nur bei anonymen Produkten, die in großen Stückzahlen produziert werden und wo eine Änderung des Fertigungsprozesses teuer kommt. Wenn ein Werk, das DVD-Rohlinge produziert, für einige Tage oder sogar Wochen mehr erzeugt als gerade bestellt ist, weil z.B. ein größerer Auftrag geplatzt ist, dann muss es reagieren. Dafür gibt es eigene Spot-Märkte, wo man unter dem üblichen Preis anbietet. Dann kann es tatsächlich passieren, das überdurchschnittlich gute Ware bei Billig-Labels auftaucht. Das gilt für Übermengen und auch ausgelaufene Produkte, die abverkauft werden.

Der SONY-Fernseher kann nie als Schneider auftauchen, es kann aber passieren, dass der Produzent des Schneider-Fernsehers eine gute Gelegenheit ergreift, und beim Display-Lieferanten von SONY einen Posten sehr guter Displays zu unüblich niedrigem Preis bekommt, aus welchem Grund auch immer. Dann gibt es irgendwo in Europa eine kleine Serie von Schneider-Fernsehern, die ein besseres Bild haben, als es für das Modell üblich ist.

Deine ursprüngliche Frage ist weiterhin mit nein zu beantworten. Ein Produkt kann nicht sinnvoll umgelabelt werden. Deine letzte, stark eingeschränkte Aussage, kann jedoch sehr wohl zutreffen.

Man muss da unterscheiden, zwichen Endprodukten und Ausgangsprodukten.

____________________________________
Ciao
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Alt 17.06.2010, 10:39   #10
Autrob
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Mein Computer

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Zitat:
Zitat von FranzK Beitrag anzeigen
Schau, bleiben wir bei deinem Beispiel: Wenn der SONY-Fernseher das Werk verlässt, hat er nicht nur das SONY-Label auf dem Gerät. Nein, er ist in einem Karton verpackt, auf dem SONY oben steht, auf dem Gerät, dem Karton und wahrscheinlich auch auf den SONY-Begleitpapieren findet sich ein Aufkleber mit der Produktionsnummer, anhand derer sich das Gerät bis in die letzte Schraube identifizieren lässt. Daraus kann nichts anderes werden.

Überkapazitäten, die auf die Spot-Märkte geworfen werden, gibt es nur bei anonymen Produkten, die in großen Stückzahlen produziert werden und wo eine Änderung des Fertigungsprozesses teuer kommt. Wenn ein Werk, das DVD-Rohlinge produziert, für einige Tage oder sogar Wochen mehr erzeugt als gerade bestellt ist, weil z.B. ein größerer Auftrag geplatzt ist, dann muss es reagieren. Dafür gibt es eigene Spot-Märkte, wo man unter dem üblichen Preis anbietet. Dann kann es tatsächlich passieren, das überdurchschnittlich gute Ware bei Billig-Labels auftaucht. Das gilt für Übermengen und auch ausgelaufene Produkte, die abverkauft werden.

Der SONY-Fernseher kann nie als Schneider auftauchen, es kann aber passieren, dass der Produzent des Schneider-Fernsehers eine gute Gelegenheit ergreift, und beim Display-Lieferanten von SONY einen Posten sehr guter Displays zu unüblich niedrigem Preis bekommt, aus welchem Grund auch immer. Dann gibt es irgendwo in Europa eine kleine Serie von Schneider-Fernsehern, die ein besseres Bild haben, als es für das Modell üblich ist.

Deine ursprüngliche Frage ist weiterhin mit nein zu beantworten. Ein Produkt kann nicht sinnvoll umgelabelt werden. Deine letzte, stark eingeschränkte Aussage, kann jedoch sehr wohl zutreffen.

Man muss da unterscheiden, zwichen Endprodukten und Ausgangsprodukten.

aber damit sind wir uns ja eigentlich einig, oder?

egal auf welchem weg, billig marke bedeutet nicht zwangsläufig schrott, echte marke nicht zwangsläufig qualität. auch wenn es sicher statistische häufigkeiten gibt

und daß ich mit dir einmal einer meinung bin, ist für mich grund genug, den tag im kalender rot anzustreichen.

lieben gruß
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