Faktum ist aber auch, dass die meisten Normalverbraucher von der Angebotsfülle überwältigt sind - wir dürfen da wirklich nicht vom durchschnittlichen Besucher dieses Forums ausgehen.
Ich werde oft von Bekannten und KollegInnen mit der Frage nach einem neuen PC gequält. Die meisten aus dieser Gruppe können mit den einfachen Funktionen einer Textverarbeitung umgehen, vielleicht noch ein bisschen Exel. Internet-Zugang, vielleicht skypen, wenn sie schon davon gehört haben - und das war's dann meistens.
Wenn sie sich in ein Fachgeschäft wagen, wo sie durchaus gute Beratung bekommen könnten, zB Ditech oder NRE, sehen sie lange Schlangen, oft jüngere und meist Männer. Da gehen sie lieber dorthin einkaufen, wo sie es sonst auch tun, zum Hofer. Dort ist die Schlange nur vor der Kassa und dort entfällt die Qual der Wahl. Sie kaufen das gut angekündigte Gerät, das lt. Prospekt alles kann - und oft mehr als sie sich vorstellen können.
In aller Regel sind sie zufrieden damit, und wenn nicht, können sie den PC zurück geben. Das Geschäftsmodell stellt den Händler und den Kunden zufrieden. So funktioniert Marktwirtschaft.
PS:
Ich schreibe das auf einer Medion-Funk-Tastatur, die ich ihnen um die Ohren hauen werde, falls ich die Rechnung finde, weil sie in unregelmäßigen Abständen Buchstaben verschluckt. Ich habe sie meiner Frau wegen der schönen Farbe gekauft

und weil sie Kabeln hasst.