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Alt 30.05.2010, 01:48   #19
FranzK
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Zitat:
Zitat von garfield36 Beitrag anzeigen
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es zu 286-Zeiten schon IDE-Platten gab.
Eigentlich nicht, aber es hängt davon ab, was man unter 286-Zeiten versteht.

Don Manuels Formulierung "frühe 286-Zeiten" ist definitiv falsch. Der IBM PC-AT wurde 1984 eingeführt. Da gab es nur MFM-Platten. 1987 Führte IBM das PS/2 ein. Bei den billigen Modellen gab es wie wo anders den ISA-Bus mit MFM-Controllern. Bei den besseren Geräten gab es die Microchannel-Architektur mit ESDI-Controllern und für Hochleistungsmaschinen (die ersten 386er!) neue SCSI-Controller mit ebensolchen Platten. Der Rest der Welt verwendete nach wie vor MFM-Platten, die bei größeren Kapazitäten durch RLL-Modelle ergänzt wurden (das war bei uns fast ausschließlich 5,25"-Format; ich habe nie eine 3,5"-MFM-Platte zu Gesicht bekommen, obwohl es so etwas gegeben haben soll). Es gab dann Ende der 80er-Jahre einige wenige günstige SCSI-Platten mit einfachen ISA-Hostadaptern für Normalsterbliche. Als ich im Frühjahr 1990 einen Rechner assemblieren ließ, wurde eine Seagate ST-296N mit 85GB und einfacher Bauhöhe montiert. Diese preislich leistbare 5,25"-SCSI-Platte wurde standardmäßig mit ISA-Hostadapter geliefert (und die hatte noch eine LED an der Vorderseite, die man durch die Frontblende hindurch blinzeln sehen konnte!). Damals sah ich bei meinem Händler die erste 3,5"-IDE-Platte, die zu diesem Zeitpunkt meiner Erinnerung nach nur in 40MB lieferbar war. Dazu brauchte man aber neue Hauptplatinen, da erstmals der Festplattenkontroller nicht als separate Steckkarte ausgeführt war.

Vielleicht hat es das IDE-Format schon im Herbst 1989 irgendwo gegeben, früher aber sicher nicht. Der i286 war zu diesem Zeitpunkt bereits passé, möglicherweise aber in Billigst-PCs, ganz sicher aber noch in Notebooks zu haben.

____________________________________
Ciao

Geändert von FranzK (30.05.2010 um 01:51 Uhr).
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