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#1 |
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Master
![]() Registriert seit: 18.10.2002
Beiträge: 729
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ad 2) 'Vor 25 Jahren haben wir uns ein Haus gekauft, das zimlich renovierungsbedürftig war. Fundament in Ordnung, Mauern trocken, zumindest was aufsteigende Feuchte betrifft, also Isolierung vorhanden. Die Mauern bestehen aus Holzbetonsteinen, sog. Durisolsteine. Die Bude war kaum zu derheizen im Winter, so kalt waren die Wände, zum Teil Kondenswasserbildung an den Wänden. Wir haben uns damals überlegt, wie wir am besten die Wände außen isolieren könnten. Schließlich haben wir uns für eine Korkisolierung entschieden, da diese luft- und Dampfdurchlässig ist. Die Stärke ist für heutige Verhältnisse mit 5 cm gering, damals war das aber schon was. Natürlich würden wir heute mindestens das Doppelte nehmen, aber das lässt sich nicht mehr ändern. An anderen Häusern damals in den 80er Jahren haben wir gesehen, dass die Leute oft nur 2 oder 3 cm dicke Styroporplatten genommen haben, was natürlich ein Unfug ist. Aber damals war überhaupt eine Isolierung zu haben schon etwas Besonderes.
Na jedenfalls wurden die Platten mit einem Kleber von der Firma Röfix angeklebt, unten Alusockelleisten verwendet, dann mit Nylondübeln fixiert, drüber das Glasfasernetz mit Röfixkleber und nach einigen Wochen so eine Art groben Kalkputz drüber. Der Sockel wurde wegen des Regenspritzwassers mit Hartstyroporplatten und Terranova Kunstharzputz isoliert. Gehört zwar nicht dazu, aber ich schreibs dennoch: Die Decke (also der Dachboden) wurde mit 14cm dicken Steinwolleplatten isoliert. Die sind begehbar, weil sie eine trittfeste Schicht oben drauf haben. Sind von Heraklith. Der Effekt dieser Maßnahemn war extrem. Plötzlich war das Haus leicht zu heizen, kein Kondenswasser mehr an Wänden, die Wände spürbar wärmer. Dass 5 cm für heutige Zeiten ein Witz sind ist klar, aber wie gesagt, damals war das eben schon eine Menge. ZB. hab ich nur unter größter Mühe die nötigen Nylondübel bekommen. Wir haben nämlich leider extra lange gebraucht, weil die Dübel in den Kernbeton gehen sollten und nicht nur im Putz oder in der ersten Holzbetonschicht stecken sollten. Die längsten die ich damals bekommen habe, waren 14 cm lang, und dafür bin ich in ganz Wien rumgefahren und habe endlos telefoniert. Internet gabs damals noch nicht, zumindest hatten wir keins. Durch diese Dübel ergab sich dann die Stärke von 5cm. Mehr ging nicht, echt nicht. ![]() |
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#2 |
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Master
![]() Registriert seit: 18.10.2002
Beiträge: 729
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ad 3) Sie wie bei Punkt 2 beschrieben haben wir drei Seiten des Hauses isoliert. Die Wetterseite kam als letzte dran. Die wollte ich nicht mit Kork isolieren wegen des Schlagregens und der häufigen eindringenden Feuchte durch die Witterung. Also hab ich dort eine hinterlüftete Profilbretterfassade gemacht. Aufbau wie folgt: 5 x 5 cm Staffelhölzer mit Schrauben an der Wand befestigt, erste Schicht senkrecht. Dazwischen genau passend Steinwolleplatten reingeklemmt. Zweite Schicht waagrecht genauso. Also 1o cm dicke Isolierung. Drüber senkrecht Ziegellatten (2,5cm dick), darüber wieder waagrecht Profilbretter genagelt. Oben und unten ein ca 3 cm breiter mit engmasschigem Gitter gegen Insekten gesicherter Lüftungsspalt. Die Profilbretter wurden noch mit Lasur gestrichen. Seitlich und unten mit Leisten den ganzen Kasten verschlossen, oben kam ein Blech vom Spengler drauf. Das steht jetzt so ca. 22 Jahre und außer dem lästigen Nachstreichen mit Lasur funkt das prima. Die 10 cm Isolierung sind mehr als ausreichend, wir hatten nie wieder Schwitzwasser an den Wänden, obwohl hinter dieser Wand zB. das Badezimmer liegt.
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#3 |
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Master
![]() Registriert seit: 18.10.2002
Beiträge: 729
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Einen hab ich noch.
![]() Später hab ich hinen ans Haus einen Anbau drangebaut in Holzriegelbauweise. 10 cm dicke Balken bilden das Gerüst, zwischen die Balken wieder feste Steinwolleplatten in 10 cm Stärke geklemmt. Außen wieder die hinterlüftete Fassade aus Profilbrettern, innen hab ich als Dampfbremse Hygrodiode noch draufgegeben als Schutz gegen Kondenswasserbildung in der Isolierung und gegen eventuellen Winddruck von außen nach innen , drüber wieder Profilbretter. Hat auch bestens gefunkt. http://www.viva-line.de/_std/pdf/hy_verl.pdf |
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#4 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 23.12.2001
Beiträge: 2.969
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Super!
Drei Erfolgsgeschichten! |
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