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#19 |
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Inventar
![]() Registriert seit: 02.01.2002
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Ich hatte ja zuvor schon mal die Randprobleme bei einigen von Lennarts Texturen inkl. Screenshots erwähnt. Ok das ist eine Sache. Manchen fällt es halt nicht auf, also ist es für viele tolerierbar.
Im Zuge Lennarts Gebirgstexturen erwähnte ich aber auch das diese über die LC Nummer 122 mit der Microsoft SDK Bezeichnung Ice (also vereistes Gebiet) zur Anzeige gebracht werden. Verwendet man die original Microsoft Texturen dann sehen wir auch stark vereistes Gelände. An ganz wenigen Stellen schaut etwas Fels durch. Über die Qualität der Microsoft Texturen will ich mich hier zunächst nicht äußern. Fakt ist das die Bedeutung Ice von Microsoft eindeutig ausgelegt ist. Benutzt man Lennarts Tauschtexturen sehen wir aber kein vereistes Gebiet mehr sondern eher Gebirge was des öfteren mal vereisten Schnee zeigt. Für solche Gebiete liefert Microsoft aber bereits selbst eigene sehr gute Texturen. Diese zeigen auch Gebirgstexturen mit hin und wieder vereisten Schneeflächen. Diese Microsofttexturen werden über die Landclasnummer LC142 mit der SDK Bezeichnung Rock Ice erreicht. Wir sehen eine eindeutige Bezeichnung die auch den Texturinhalt wiederspiegelt. Dieses sollte man wissen. Das Landclassystem ist so konzipiert das sich hinter einer Landclassnummer eine eindeutige Klassifizierunsgsinformation befindet. Diese Klassifizierungsinformation sollte sich dann logischerweise in den zugehörigen Bodentexturen umgesetzt wiederspiegeln. Die Texturen die Lennart jetzt für Ice liefert stimmen aber eigentlich nicht mit der Klassifizierung überein. Es gibt übrigends für den Sommer in Europa/USA usw. keine Landclass die Schnee definiert. Möchte ein Landclassdesigner im Hochgebirge jetzt eine größere Fläche komplett vereist also nahezu durchgehend geschlossene Schneedecke darstellen geht das mit den Defaulttexturen durch Zuweisung der LC122 Ice. Nutzt ein Anwender Lennarts Texturen dann ist das optisch nicht mehr möglich. Ich würde aber sagen das ist noch tolerierbar denn so viele voll vereiste Flächen gibt es nicht. Das Gebirge wird durch Lennarts Texturen etwas abwechslungsreicher wobei wie gesagt die Klassifizierung nicht ganz korrekt ist. Fatal ist aber das die LC Nummer 122 Ice hauptsächlich auch an den Polen bzw. in diesen Gegenden der Erde großflächig zur Anwendung kommt. Fatal deshalb weil es hier mit Lennarts Texturen ganz unpassend ist das wir überwiegend Fels sehen besonders am Nordpol. Es sieht vornehm gesagt bescheiden aus. Wer jetzt mal in Richtung 90°oder 270° fliegt wird ev. auch besser verstehen was ich mit Randbedingungen bei Landclasstexturen meine. Lennarts Tauschtexturen verfälschen jetzt hier die Welt. Aber auch da könnte man sagen wer fliegt denn da oben überhaupt rum, stört also nicht. Leider trifft das Problem das Lennarts Tauschtexturen nicht der Landclassdefinition entsprechen sehr viel häufiger zu. Da wo wir normalerweise tundraähnliche Bodenflächen sehen werden jetzt waldähnliche Flächen dargestellt. Ich könnte da weitere Beispiele bringen. Das Problem was jetzt auftaucht ist folgendes. Die Landclassdesigner (insofern sie Ihre Arbeit ernst nehmen) wählen entsprechend Ihrer geografischen Rohdaten halbwegs passende Landclassnummern. Diese bringen dann die durch den FS fest zugewiesenen Texturserien zur Anwendung. Der Designer weis in der Regel was er hinterher in der Scenery sehen will. In der Regel wird er das auch noch mal kontrollieren. Wenn jetzt aber Tauschtexturen kommen die in keinen direkten Zusammenhang zur Landclassdefinition stehen dann werden auf einmal optisch ganz falsche Elemente angezeigt. Die ganze Topografie wird in sehr vielen Bereichen über den Haufen geworfen. Es hat nichts mehr mit dem zu tun was der Realität entspricht bzw. mit dem was der LC Designer erreichen wollte. Dann habe ich noch entdeckt das Lennart offensichtlich bei einigen Texturserien vergessen hat für die komplette Texturserie Texturen zu erstellen. Um ein Beispiel zu nennen. Bei der Texturserie 006b2su1.bmp bis 006b2su7.bmp fehlen die Texturen 5 und 6. Diese sind noch im Defaultzustand des FS2004. Kommt jetzt die entsprechende Landclass im FS zur Anwendung die diese Texturen nutzt dann sieht man harte Texturübergänge zwischen den Texturen. Die Texturen passen im Übergangsbereich von der Struktur und auch farblich nicht zueinander. So etwas sieht man z.B in dem folgenden Screenshot bei den roten Pfeilen. Wir finden das noch öfters. Dieses Bild zeigt übrigends eines meiner alten Landclasstestfiles. Es bringt alle 256 Landclass die wir theoretisch programmieren können zur Anzeige. Da wo Microsoft keine Verknüpfung Landclassnummer zu Texturserie hinterlegt hat sehen wir einfarbige graue Flächen. Diese Landclassnummern dürfen wir natürlich bei regulärer Landclassprogrammierung nicht verwenden. Dieses Bild ist in flachen Gelände aus der Vogelperspektive aufgenommen. Wir befinden uns eigentlich zu weit weg um was zu erkennen. Hier geht es aber auch nur ums Prinzip. Das Problem der fehlenden Texturen sehen wir auch so. (Schachbrettmuster) Bild lennart0 |
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