30.08.2003, 02:39
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#157
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Elite
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Zitat:
Original geschrieben von jayjay
www.orf.at
http://www.orf.at/030829-66360/index.html
29. August 2003
Junge Menschen zahlen ins Pensionssystem mehr ein, als sie je bekommen werden, alte Menschen kriegen mehr heraus, als sie je eingezahlt haben. Das behauptet eine Studie über das Generationenverhältnis, die nun das Nachrichtenmagazin "Format" präsentiert.
Eine "Generationenbilanz"
Mittels der in den neunziger Jahren von US-Ökonomen entwickelten "Generationenbilanz" wurde vom Ökonomen Reinhard Koman gemeinsam mit zwei Kollegen aus der Schweiz und den USA ermittelt, welche Jahrgänge im Schnitt zu den Profiteuren und welche zu den Verlierern des österreichischen Sozialsystems gehören.
Während ein 68-Jähriger um 192.000 Euro mehr lukriert, als er eingezahlt hat, wird ein heute 28-Jähriger im Laufe seines Lebens 113.000 Euro mehr einzahlen, als er tatsächlich bekommt.
Die jungen "Nettozahler"
Das Ergebnis zeige, dass die Generation 60 plus stark von der Umverteilung profitiert, während die heute 20- bis 35-Jährigen zu den "Nettozahlern" des Systems gehören.
Am besten steigen laut Studie die heute 73-Jährigen aus. Ihr "Generationenkonto" weist ein Plus von 199.000 Euro aus. Den heute 33-Jährigen wird ein Malus von 108.000 Euro prognostiziert, ein Verlust von 113.000 Euro blüht den heute 28-Jährigen.
Mit 53 gerade noch davongekommen
Glaubt man der Studie, dann sind alle unter 48 benachteiligt, bekommen also weniger, als sie einzahlen. Wer heute über 53 Jahre ist, kommt gerade noch mit einem Plus davon. Studienautor Koman sieht den Ursprung dieses Ungleichgewichts im Pensionssystems begründet.
Experte für eine differenziertere Sicht
Der Ansicht, die Jungen seien die Nettozahler in unserem augenblicklichen Pensionssystem, widersprach aber erst unlängst der WIFO-Pensionsexperte Alois Guger. Gegenüber dem "Standard" (Donnerstag-Ausgabe) erinnerte Guger daran, dass die Jungen zwar 150 Mrd. Euro an Staatsschulden "erbten". Sie "erbten" auf der anderen Seite aber auch 290 Mrd. Euro an Privatvermögen.
Guger erinnerte auch an Fakten abseits blanker Zahlenspiele - etwa Verbesserung von Infrastruktur, ein breiterer Zugang zu Bildung.
Guger formuliert seinen Vergleich bildlich: "Man kann nicht nur das größere Stück vom Kuchen, das die Älteren erhalten, vergleichen und diskutieren." Das kleinere Stück Kuchen für die Jungen habe doch einen höheren Kalorienanteil, erinnerte der WIFO-Experte im "Standard".
wenn ich mir das so durchlese, dann ist meine generation bezüglich pensionssystem sowieso die beschissene. da "reizen" doch gesunde 54-jährige pensionisten umso mehr!
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Blödsinn.
Ich kann leider nicht so ausschweifend antworten,
da ich meinen Lebensunterhalt mit Arbeit finanziere.
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