Wenn ich auf der Autobahn 130 fahre (bei entsprechend lockerer Verkehrsdicht), so überholen mich ungefähr soviele Autos, wie von mir überholt werden. Wirklich 130 fahren nur wenige. Wird also die zulässige Höchtgeschwindigkeit auf 160 erhöht, so wird sich am Fahrverhalten nicht allzu viel ändern. Nur die bisherigen "Raser" muß man nun brave Autofahrer nennen und die Polizei hat weniger zum abkassieren. Linksfahrer mit 130 haben dann keine innere Rechtfertigung mehr. Dann stören nur mehr die notorischen Linksfahrer jeder Geschwindigkeit.
Tempo 160 wäre ja nur ein kleiner Beitrag zum Abbau der allgegenwärtigen Reglementierungswut auf allen Ebenen.
Ich selbst fahre meistens 100 um Benzin zu sparen.
Wie in vielen Beiträgen angemerkt: wichtiger als die Kontrolle der zulässigen Höchtgeschwindigkeit (dzt. 130) wäre die Kontrolle all der anderen Sünden, die ich jetz nicht nochmals aufzählen will.
Übrigens: die Berechnung mit dem Bremsweg bei 130 und 160 vor einem stehenden LKW sind schon in Ordnung, aber vollkommen praxisfremd. Wenn ich mit 130 vor dem LKW zu stehen komme, dann ist die auf die Sichtweite angepasste Höchstgeschwindigkeit eben 130, schneller darf und sollte man ohnehin nicht fahren - egal, wie hoch die gesetzliche vmax ist (steht auch schon irgenwo im Thread, von maXCT).
@Yop Alkolimit: Alko-Unfälle liegen jenseits von 1 Promille. Ein vernünftige Grenze würden mehr Leute einhalten (wie auch bei Geschwindigkeiten).
Diverse Postings über Schadstoffe:
-Schadstoffnormen beziehen sich auf Anteile im Abgas.
-Mehr Treibstoff - mehr Abgas - mehr Schadstoffe.
-Schwerer Wagen - mehr Treibstoff, mehr Abgas, mehr Schadstoffe
-Dieselerzeugung kostet nicht mehr CO2
-Wegen der höheren Kompression und dem damit verbundenen höheren Wirkungsgrad (Stadtzyklus: Ottomotor 18%, Diesel 21%) hat der Diesel bei gleicher Leistung 15% weniger CO2 Ausstoss.
gab
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