Aber nur die Pragmatisierung (vor allem bei bestehenden Verträgen!) abzuschaffen, ohne irgendwelche Gegenmassnahmen wie leistungsgerechte Entlohnung o.ä. zu veranlassen, bringt wenig.
Ausserdem ist Unkündbarkeit das falsche Wort; auch Beamte können gekündigt werden. Und es gibt noch (in meinen Augen) schlimmere Strafen, wie z.B. Verlust der Pension. Oder gibt es das im ASVG auch?
Jetzt sage ich es noch einmal: jeder Beruf und jeder berufliche Status hat seine Vor- und Nachteile. Der Beamte ist unkündbar, kann dafür aber nicht einfach zu seinem Chef hingehen und um eine Gehaltserhöhung bitten, egal wie gut und effizient (wirtschaftlich) er gearbeitet hat.
Die Unkündbarkeit hält auch mich immer noch im Staatsdienst - ich fand es in heutigen Zeiten besser, eine sichere Stelle zu haben, und dafür nicht so viel zu verdienen (nenn es ruhig Feigheit).
Vor 12 Jahren haben mich meine ehemaligen Schulkollegen fast ausgelacht, weil ich in den Staatsdienst gegangen bin (obwohl einige von denen diverse Dienstprüfungen ganz sicher nicht geschafft hätten

). Und heute? Naja...